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27.10.2011

Annahmeprüfung

Ihr Benennungs-Grundwort ist „Prüfung“. Sie ist also ein „Feststellen, inwieweit eine Einheit die Forderungen (an sie) erfüllt“. „Annahme-“ spezifiziert den Unterbegriff. Jeder, der über die Annahme einer ihm zugedachten Erbschaft oder über eine „Annahme als Kind“ (Adoption) zu entscheiden hat, wird wohl eine Art Annahmeprüfung vorschalten. Im Qualitätsmanagement ist es nicht viel anders: Es geht um die „Prüfung, inwieweit eine Einheit annehmbar ist, die geliefert oder für eine Lieferung angeboten ist“. Das Ergebnis einer Qualitätsprüfung wird häufig nichtquantitativ ausgedrückt: Man ist zufrieden oder nicht, die Forderungen und Erwartungen sind erfüllt oder nicht. So ist es auch bei der Annahmeprüfung: Schlussfolgerung aus ihr ist Annahme oder Rückweisung der Einheit. Wird eine Annahmeprüfung anhand von Stichproben durchgeführt, heißt sie „Annahmestichprobenprüfung“.

„Annahme“ bezeichnet, wie die beiden erwähnten Beispiele zeigen, auch einen juristischen Begriff. Sie wird oft mit der Abnahme verwechselt. Abnahme ist sowohl im Recht wie auch im Qualitätsmanagement ein Begriff ganz anderen Inhalts, obwohl „Abnahme“ und „Annahme“ nur im zweiten Buchstaben verschieden sind. Im Kaufrecht ist die Abnahme der Kaufsache eine der Zahlung des Kaufpreises gleichrangige Käufer-Verpflichtung. Das neue Schuldrecht des BGB hat daran nichts geändert. Ähnlich ist im Qualitätsmanagement von der Annahmeprüfung die Abnahmeprüfung zu unterscheiden. Letztere ist ein Unterbegriff der ersteren, nämlich eine „Annahmeprüfung auf Veranlassung und unter Beteiligung des Abnehmers oder seines Beauftragten“. Sie findet ausnahmslos vor dem Gefahrübergang statt (§446 und §447 BGB). Sie steht immer in sachlichem, jedoch nicht notwendigerweise in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang mit der Abnahme. Vielfach wird sie zusammen mit der Endprüfung durchgeführt.

Informationen zum Beitrag

Walter Geiger
QZ 07/2003, S. 676

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