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QZ 05/2019

Was können wir für Qualität tun?

Weshalb Qualitätsforscher und -praktiker an einem Tisch sitzen sollten

Bei Betrachtung der Geschichte der Forschung im Bereich Qualitätsmanagement fällt auf, dass in den letzten hundert Jahren die Forschungsthemen im „Qualitätskreis“ (Walter Masing) rückwärts gelaufen sind. Anfangs wurde die Endprüfung optimiert, später wurden die Fertigungsprozesse geregelt (SPC), zu Zeiten von Volkswagen-Manager Lopez wurde die Lieferantenbewertung innerhalb der Beschaffung angegangen, und mit Quality Function Deployment (QFD) wurde die Schnittstelle zwischen dem Marketing bzw. der Marktforschung und der Konstruktion verbessert. In den letzten Jahren beschäftigen sich die Forschungseinrichtungen verstärkt mit demjenigen, der die Produktqualität definiert: dem (End-)Kunden und seinen Anforderungen. Man ist also am Startpunkt des Produktlebenszyklus angekommen, aber wie geht es nun mit der Forschung für das Qualitätsmanagement weiter?

© privat

© privat

Prof. Dr.-Ing. Robert Refflinghaus leitet das Fachgebiet Qualitäts- und Prozessmanagement an der Universität Kassel und die Abteilung Qualitätsmanagement am RIF Institut für Forschung und Transfer e.V. in Dortmund. Er ist Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Qualitätswissenschaft e.V. (GQW) und des QFD Instituts Deutschland e.V. (QFD-ID).

Wird der Qualitätskreis künftig ...

Thematisch werden in Zukunft ganz sicher die Chancen, aber auch die Risiken, die sich aus einer weiteren Digitalisierung ergeben werden, eine deutlichere Rolle spielen. Wenn wir gedanklich den Qualitätskreis wieder vorwärts durchlaufen, wird es sicherlich spannend, was Unternehmen von den vom Kunden vorhandenen Daten/Informationen für ihre Produktentwicklung nutzen können und werden – man denke nur an die Internetdienste „Alexa“ oder „Siri“.

Auch innerhalb der Unternehmen wird es sicherlich in Zukunft interessant werden, wie und wofür die bei der Produktion anfallenden (vielen) Daten zielgerichtet genutzt werden können, und sei es nur für einen flexiblen Prüfplan. An diesen Themen sind die Forschungseinrichtungen dran. Allerdings stellt sich die Frage, ob sie schnell genug sein können? Denn zahlenmäßig viele Forschungseinrichtungen, die im Qualitätsmanagement forschen, gibt es nicht mehr. Sicherlich hat dies mit Veränderungen innerhalb der Universitäten zu tun, möglicherweise treffen andere Themen einfach besser den Zeitgeist. So kommt auch heute noch das Schlagwort „Industrie 4.0“ bei Politikern und öffentlichen Forschungsmittelgebern gut an, obwohl niemand genau weiß, was eigentlich damit gemeint ist. Was also können Qualitätsverantwortliche tun, damit wieder verstärkt Lösungen für Probleme des Qualitätsmanagements erforscht werden können?

... wieder vorwärts durchlaufen?

Die Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ) hat seit drei Jahrzehnten einen Zugang zu den Forschungsfördertöpfen der Ministerien bis hin zur EU: Die Forschungsgemeinschaft Qualität (FQS), gegründet von der DGQ im Jahr 1989, ist eine etablierte Organisation insbesondere für die industrielle Gemeinschaftsforschung im Themenfeld Qualitätsmanagement. Industrielle Gemeinschaftsforschung funktioniert aber nur gemeinsam, d.h. indem sich Forscher und Unternehmen an einem Tisch versammeln, um Probleme zu schildern und Lösungen zu erarbeiten.

Daher meine Bitte: Liebe Qualitäter, arbeitet nicht nur nach Lehrbuchstandard, sondern schildert Eure Probleme und auch Eure Ideen! Kommt mit den Qualitätsforschern zusammen und entwickelt gemeinsam Neues für eine einfachere Arbeit, für bessere Produkte und vielleicht auch für eine bessere Welt!

Prof. Dr.-Ing. Robert Refflinghaus

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QZ_2019_05_Auf ein Wort.pdf

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