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QZ 12/2020

Sinn in der Corona-Zeit

Warum wir genau jetzt „Moti-Viren“ brauchen

Sinn in der Corona-Zeit

In guten Zeiten ist es einfach, über Sinn zu sprechen und zu schreiben. Wenn die Nerven in schwierigen Zeiten blank liegen, zeigt sich, wer es ernst damit meint und für wen Unternehmens-Ethik nur reine Marketing-Kommunikation ist. Gerade in oder nach Krisen ist es wichtig, über „Sinn“ zu sprechen und zu schreiben – und vorher darüber nachzudenken.

Stefan Dudas

  • 11.12.2020 von Gesellschaftsorganisation vs. Organisations-Moti-Viren

    Herr Dudas hat völlig Recht und alle obersten Leitungen von Organisationen sollten sich tunlichst kritisch mit dem Auseinandersetzen was sie an edlen Zielen und Vorsätzen in die Welt (oder auch nicht –> siehe S.7) gesetzt haben..
    Da weise ich auch auf dem von mir für den DGQ-Regionalkreis Berlin formulierten Beitrag auf den Seiten 24-25 hin.
    Auf einer weiteren gemeinsamen Veranstaltung DGQ-VDI in Berlin zu den SDG’s war auch eine Erkenntnis, dass sich alle Organisationen vorbehaltlos mit jedem dieser 17 Ziele auseinandersetzen und wo immer möglich das Extremste dazu intern implementieren sollten.
    Aber können das die Organisationen überhaupt leisten, zuerst namentlich die, die sich im Konkurrenzkampf befinden und da hervorgehoben dem Globalen. Aber auch die Organisationen, die von Budgets abhängig sind, namentlich von den Einnahmen der öffentlichen Hand, die ja bekanntermaßen immer wieder Beschlüsse fasst, die auf weniger Steuereinnahmen, also geringeren Handlungsspielraum hinauslaufen?
    Nein, können die alle nicht.
    Ihre Abhängigkeiten bezogen auf ihre Ziele sind regelmäßig so groß, das Edelsein ein unzumutbarer Luxus für sie ist.
    Und da sie entweder auf Profit aus sind oder ihre Budgets weit unterhalb dessen liegt
    was sie eigentlich leisten müssten sind ihre Proklamationen nach innen an die Belegschaft und nach außen an die Interessenpartner in den allermeisten Fällen mit größter Vorsicht zu genießen, oft einfach unrealistisches Bla Bla.
    Auf diese Problematik wies schon Dr. Sommerhoff in seiner Schrift “Expertenwissen für DGQ-Mitglieder -Wenn’s soft wird, wird’s hart – Arbeiten an der Organisationskultur” von 2018 in Bezug auf die 3 Säulen der Organisationssoziologie hin.
    Ich erlaube mir zum Abschluss auf den Philosophen Friedrich Engels hinzuweisen, dem zu seinem diesjährigen 200. Geburtstag Wuppertal ein würdiges Gedenken bietet.
    Aus seiner Schrift “In den Umrissen zu einer Kritik der Nationalökonomie” (1844!!!) zitiere ich nur 2 kurze Abschnitte:
    1. “Die Nationalökonomie entstand als eine natürliche Folge der Ausdehnung des Handels, und mit ihr trat an die Stelle des einfachen, unwissenschaftlichen Schachers ein ausgebildetes System des erlaubten Betrugs, eine komplette Bereicherungswissenschaft.”
    2. “Der Hauptpunkt im ganzen Merkantilsystem ist die Theorie von der Handelsbilanz.
    Da man nämlich noch immer an dem Satz festhielt, daß Gold und Silber der Reichtum sei, so hielt man nur die Geschäfte für vorteilbringend, die am Ende bares Geld ins Land brächten. Um dies ausfindig zu machen, verglich man die Ausfuhr und Einfuhr. Hatte man mehr aus- als eingeführt, so glaubte man, daß die Differenz in barem Gelde ins Land gekommen sei, und hielt sich um diese Differenz reicher. Die Kunst der Ökonomen bestand also darin, dafür zu sorgen, daß am Ende jedes Jahres die Ausfuhr eine günstige Bilanz gegen die Einfuhr gebe; und um dieser lächerlichen Illusion willen sind Tausende von Menschen geschlachtet worden!
    Der Handel hat auch seine Kreuzzüge und seine Inquisition aufzuweisen.”
    Diese Erkenntnisse des kapitalistischen Wirtschaftens gelten genau so heute auch.
    Dem kann sich kaum ein Unternehmen entziehen.
    Und so wird es ohne Systemwechsel mit dem durchaus löblichen “Moti-Viren” für nach Corona ziemlich schwer werden, meine ich.

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