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QZ 11/2016

Rückschau November 1991 und 1966

Jeden Monat blättert der QZ-Herausgeber in den Archivjahrgängen der QZ. Dabei findet er Kurioses und Bemerkenswertes aus fünf Jahrzehnten Qualitätsmanagement. Was war damals wichtig? Was hat sich verändert? Was hat sich bewährt? Lesen Sie auch den Kommentar des Herausgebers – und kommentieren Sie selbst auf qz-online.de und schildern Sie Ihre Erfahrungen.


Outsourcing anno 1991

November 1991

"Steigende Kosten in allen Bereichen zwingen die Unternehmen, ständig nach neuen, kostengünstigeren Lösungen für ihre Produkte zu suchen. Dies wird nicht nur durch Innovationen in der konzeptionellen Gestaltung der Produkte angestrebt, sondern auch durch Auswahl von preiswerteren Materialien und wirtschaftlicheren Fertigungsverfahren über stärkere Einbeziehung von Zulieferungen. Beide Wege haben in der Vergangenheit zur drastischen Reduzierung der Fertigungstiefe in den Unternehmen geführt. Obwohl damit der Hersteller eines Endprodukts immer weniger direkten Einfluss auf die Qualität seines Produktes hat, bleibt er doch für die Qualität voll verantwortlich. … Die genannten Aspekte begründen für den Hersteller eine besondere Sorgfaltspflicht bei der Auswahl und laufenden Überwachung von zuzulieferndem Material, einschließlich der Lieferanten selbst."

Wolfgang Spitzner: "Defizite in der Eingangsprüfung", QZ 11/1991, S. 627–630

Das sagt unser Herausgeber dazu

Die Verlagerung der Produkterstellung vom Hersteller weg auf viele Lieferanten hat eine andere Qualitätssicherung mit sich gebracht. Sinn der teilweise drastischen Reduzierung der Fertigungstiefe lag und liegt darin, kostengünstigere Lösungen für die Produkterstellung zu suchen und zu finden. Diese Reduzierung der Fertigungstiefe führte und führt für den Hersteller des Endproduktes zu einem, immer geringer werdenden direkten Einfluss auf die Qualität seines Produktes. Er ist also ganz auf die Mitwirkung und Ehrlichkeit seiner Lieferanten angewiesen und unterlässt vereinbarungsgemäß die Eingangsprüfung. Defizite in der Eingangsprüfung wären allerdings nur dann zu verzeichnen, wenn durch das absolute, vertraglich geregelte Vertrauen in den Lieferanten Eingangsprüfungen (auch sporadische) unterblieben und deshalb Qualitätsprobleme am eigenen Produkt mit Rückrufaktionen oder dergleichen zu verzeichnen sind.

Prof. Dr. Herbert Schnauber

Beamte in der Produktion

November 1966

"An zwei Beispielen werden die Möglichkeiten einer Qualitätssicherung durch die "Statistische Qualitäts-Kontrolle" (SQK) behandelt und dargestellt, wie Lieferer und Abnahmebeamter gemeinsam bei dieser Methode die Fertigung überwachen und bestrebt sind, nur markante Merkmale in die Statistik aufzunehmen und stets die Wirtschaftlichkeit des Geschehens zu beachten. Der Abnahmebeamte studiert im Rahmen seiner Amtshandlung die statischen Aufschreibungen der Lieferwerke und überzeugt sich durch Stichproben von der Echtheit der Firmenstatistik. Alle in der SQK liegenden Möglichkeiten sollen genutzt werden mit dem Ziel, für Lieferer und Kunden eine wirkliche Rationalisierung zu schaffen."

Geyer: "Die praktische Anwendung von statistischen Prüfmethoden", QZ 11/1966, S. 117–125

Das sagt unser Herausgeber dazu

Statistische Prüfmethoden zur Qualitätssicherung fanden zu dieser Zeit verbreitet Anwendung. Der Abnehmer selbst musste sich immer wieder von der Authentizität der vorgelegten Statistiken überzeugen. Dies wird im vorliegenden Beitrag für die Abnahme von Teil- und Endprodukten durch sogenannte Abnahmebeamte geschildert. Vorgelegte Firmenstatistiken, Kontrollkarten oder Auswertungen und Dokumente anderer Art werden daraufhin überprüft, ob diese Aufschreibungen den vereinbarten Bedingungen entsprechen. Daran hat sich eigentlich bis heute nichts geändert, wenn auch die moderneren Techniken deutlich bessere Möglichkeiten im Prozess selbst erlauben.

Prof. Dr. Herbert Schnauber

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