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QZ 12/2016

Rückschau Dezember 1991 und 1966

Jeden Monat blättert der QZ-Herausgeber in den Archivjahrgängen der QZ. Dabei findet er Kurioses und Bemerkenswertes aus fünf Jahrzehnten Qualitätsmanagement. Was war damals wichtig? Was hat sich verändert? Was hat sich bewährt? Lesen Sie auch den Kommentar des Herausgebers – und kommentieren Sie selbst auf qz-online.de und schildern Sie Ihre Erfahrungen.


Mit Qualität zum Marktführer

Dezember 1991

"Harley-Davidson gewann ab Mitte der achtziger Jahre einen Großteil der Marktanteile für schwerste Motorräder zurück, die es vorher verloren hatte. Die Qualität wurde dazu deutlich verbessert, die Nacharbeit um 90 Prozent verringert. Motorola gilt als ernsthaftester Wettbewerber japanischer Elektronikunternehmen. Es reduzierte die Fehlerhäufigkeit von 3000 ppm (parts per million) im Jahre 1983 auf 200 ppm 1989. Daneben wurde die Auftragsdurchlaufzeit für Funkgeräte im gleichen Zeitraum von 30 auf 3 Tage verkürzt. Diese Unternehmen erreichten (neben etlichen anderen) schnellere Qualitätsverbesserungen als der Durchschnitt ihrer Branche und damit nicht zuletzt auch deutlich höhere Gewinne."

Dr.-Ing. Peter Schick: "Wettbewerbsvorteile durch Qualität", QZ 12/1991, S. 687 – 690

Das sagt unser Herausgeber dazu

Es ist zweifelsfrei, Qualität zählt, Qualität verschafft Wettbewerbsvorteile. Die dargestellten Beispiele lassen unschwer erkennen, dass es sich lohnt, die Qualität aller Prozesse in einem Unternehmen auf den Prüfstand zu stellen, Verschwendungen zu vermeiden, Durchlaufzeiten zu überprüfen, Qualitäts-Tore im Prozess einzuführen, den Mitarbeitern die notwendigen Kenntnisse über die Vermeidung von Fehlern zu vermitteln, Prozesse zu optimieren. Von entscheidendem Vorteil für den nachhaltigen Erfolg jeder Organisation aber ist eine Führungsebene, die in ihrem Bestreben, umfassende Qualität zu schaffen, nie nachlässt. Der wirtschaftliche Erfolg wird dieses Bestreben belohnen.

Prof. Dr. Herbert Schnauber

Stichprobenprüfpläne auf dem Prüfstand

Dezember 1966

"Jeder Benutzer eines Stichprobenprüfplans beurteilt die Wirksamkeit des Plans durch die dem Plan zugeordnete Annahmekennlinie W(p). Diese gibt die Annahmewahrscheinlichkeit W einer Liefermenge in Abhängigkeit von ihrem "Schlechtanteil" p wider. Alle bekannten Prüfplantafeln enthalten infolgedessen stets die Annahmekennlinien der in der Sammlung zusammengestellten Pläne. Jeder Prüfplan wird vor seiner Verwendung (etwa in der Ein- oder Ausgangsprüfung) mit Hilfe seiner Kennlinien W(p) beurteilt, ob er die ihm gestellte Aufgabe mit ausreichender "Sicherheit" löst, beispielsweise "gute" Liefermengen anzunehmen und "schlechte" Liefermengen zurückzuweisen."

K. Stange: "Die Wirksamkeit von Kontrollkarten", QZ 12/1966, S. 129 – 137

Das sagt unser Herausgeber dazu

Die Wirksamkeit der Kontrollkarten zur Verfolgung des Qualitätsverlaufs in der Produktion ist unumstritten, sofern sie auf den Prozess und die Technologie abgestimmt sind. Neben ihrer internen Nützlichkeit stellen sie aber auch ein gut geeignetes Mittel dar, den Kunden von der Qualität der eigenen Produkte zu überzeugen, indem ihm ein deutlich höherer und zuverlässigerer Qualitätszustand angeboten wird, um damit zugleich wirtschaftliche Vorteile zu generieren. Zugleich sind sie geeignet, die Gründlichkeit der Nutzung der Kontrollkarten auf die Qualitätsanforderungen einzustellen. Das kann bedeuten, die Häufigkeit der Prüfungen und Eintragungen an den Qualitätszustand anzupassen, d.h. etwa die Prüfungen dann zu reduzieren, wenn der Prozess stabil abläuft.

Prof. Dr. Herbert Schnauber

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