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QZ 04/2013

Riskante Lebensmittel

Editorial

Fritz Taucher, Chefredakteur

Fritz Taucher, Chefredakteur

Liebe Leserinnen, Liebe Leser!

Diese Ereignisse können keinen QM-Profi kaltlassen. Die aktuellen Lebensmittelskandale zeigen ein weiteres Mal grundlegende Fehler im System auf und lassen Menschen mit Sinn für systematische Kontrolle und Prävention sich die Haare raufen. Natürlich können Lebensmittelkontrolleure und Veterinärbehörden nicht flächendeckend überwachen. Betrüger mit krimineller Energie werden immer Lücken finden. Doppelt leicht macht es ihnen das bestehende Kontroll-Chaos, denn Grenzwerte und Erhebungsgrundlagen sind nicht harmonisiert, der Datenaustausch funktioniert nicht – „nicht zwischen Behörden und der Wirtschaft, nicht zwischen Bundesländern und erst recht nicht über Landesgrenzen hinweg“, wie die Interessengemeinschaft Grenzüberschreitende Integrierte Qualitätssicherung e. V. (GIQS) beklagt.

Nach EU-weit geltendem Lebensmittelrecht aber ist inzwischen die Wirtschaft verpflichtet, die Sicherheit von Lebens­mitteln zu verantworten. Und die Wirtschaft müsste es können! Die Unter­nehmen sollten sich auskennen mit Kunden­orientierung, Risiko­prävention und Rückverfolg­barkeit – und vor allem mit Qualitätsmanagement, dem auch die GIQS hier die größte Bedeutung beimisst: Nur mit systematischem Qualitätsmanagement und einer Qualitätspolitik über die gesamte Wert­schöpfungskette könne Qualität zum Motor im internationalen Wettbe­werb werden (siehe Buchtipp, Seite 13 li. ).

Stoßen die etablierten QM-Systeme hier womöglich an Gren­zen? Kernstück des Qualitätsmanagements in der Lebensmittel­industrie sind HACCP-Systeme – doch diese werden häufig nur als Doku­men­ta­tionsinstrument verwendet und vorrangig vor Zertifizie­rung oder Rezertifizierung aktiviert. Bestehen auch hier Fehler im System?
Ein bei den Lebensmit­telherstellern besonders hohes Risiko stellt der „Mensch im Prozess” dar. Dieses Risiko zu begrenzen, würde die Wirksamkeit von HACCP-Systemen deutlich erhöhen – und der Lebensmittelsicherheit einen Schub verleihen! Unser Beitrag zeigt am Beispiel eines Milchproduzenten mit besonders sicherheits­sensiblen Kunden, dass und wie das funktionieren kann ( Seite 17 ).

Wie sehen Sie die Situation? Über Ihren Kommentar freue ich mich.

Fritz Taucher

fritz.taucher <AT> hanser.de

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