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QZ 09/2018

Rückschau September 1993 und 1968

Jeden Monat blättert der QZ-Herausgeber in den Archivjahrgängen der QZ. Dabei findet er Kurioses und Bemerkenswertes aus fünf Jahrzehnten Qualitätsmanagement. Was war damals wichtig? Was hat sich verändert? Was hat sich bewährt? Lesen Sie auch den Kommentar des Herausgebers – und kommentieren Sie selbst auf qz-online.de und schildern Sie Ihre Erfahrungen.

Nachholbedarf im deutschen Gesundheitswesen

"Gemessen an den Entwicklungen in andern Ländern mit einem vergleichbaren Stand der Krankenhausversorgung lässt sich in Deutschland noch ein hohes Defizit in der Durchführung systematischer interner Qualitätssicherungs- und -förderungsmaßnahmen feststellen. Zwar wurden mit der Verabschiedung des Gesundheitsstrukturgesetzes bereits die Weichen in die richtige Richtung gestellt ..."

A. Schmidt, H.-J. Schubert und K.J. Zink: "Qualitätssicherung und -förderung in Krankenhäusern – in Deutschland (k)ein Thema", QZ 9/1993, S. 488 – 489

Das sagt der Herausgeber dazu

Der Qualitätsstandard in Krankenhäusern ist bis zum heutigen Tag ein Thema. In der Zeit von 1992 bis heute ist das Bewusstsein für die Qualitätssicherung in Krankenhäusern nicht zuletzt auch deshalb, als die Krankenhäuser zur Sicherung der Qualitätssicherung ständige Qualitätsberichte abgeben müssen. Mit KTQ, der Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen, hat sich ein Anbieter von Qualitätsmanagement-Zertifizieren für Einrichtungen des Gesundheitswesens in Deutschland und Österreich etabliert. Dennoch darf immer noch davon ausgegangen werden, dass man von einer Qualität in Krankenhäusern nicht sprechen kann, die allen Ansprüchen gerecht wird. Gründe hierfür sind nicht zuletzt fehlende Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen den Bereichen im Krankenhaus, zwischen Ärzteschaft, Pflege und Verwaltung mit jeweils andersgearteten Zielen. Dadurch bleibt das Gemeinsame zum Nachteil eines umfassenden Qualitätsmanagements oft auf der Strecke.

Prof. Dr. Herbert Schnauber


Wenn Toleranzen zu eng gesetzt sind

"Bei den ... Toleranzberechnungen werden die Einzeltoleranzen relativ klein festgelegt, weil man verlangt, dass absolute Austauschbarkeit möglich sein soll. Dadurch kommt es teilweise zu erheblicher Verteuerung bei der Herstellung und Prüfung der Teile. Beobachtungen aus der Praxis zeigen oft, dass Abmessungen überschritten werden, die Teile jedoch aus Termindruck verarbeitet werden müssen, die Funktionsfähigkeit der Geräte dadurch aber trotzdem nicht beeinträchtigt ist. Es muss also angenommen werden, dass die vorgegebenen Toleranzen zu eng gesetzt sind."

E. Schlötel: "Toleranzfestlegung unter Berücksichtigung statistischer Gesichtspunkte", QZ 9/1968, S. 111 – 119

Das sagt der Herausgeber dazu

Werden Toleranzen zu eng gesetzt, kann dies dazu führen, dass das gewünschte Ziel der Qualität selten oder nie erreicht wird. Dies bedeutet, dass beim Überschreiten der gesetzten Toleranzgrenzen die entsprechenden Produkte dennoch verkauft werden. Wenn der Kunde es merkt, dürfte dies zu Beanstandungen führen. Wird der Kunde nicht reklamieren, dürfte das Überschreiten der Toleranzgründen weiterhin passieren. Das heißt allerdings auch, dass es unsinnig ist, Toleranzgrenzen zu eng zu setzen. Wenn dem doch so sein soll und die engen Toleranzgrößen eingehalten werden, sollte dies seitens des Lieferanten dazu genutzt werden, den Kunden den höheren Qualitätsstandard zu offerieren, um möglicherweise dadurch einen höheren Preis zu erlangen.

Prof. Dr. Herbert Schnauber

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