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QZ 07/2018

Rückschau Juli 1993 und 1968

Jeden Monat blättert der QZ-Herausgeber in den Archivjahrgängen der QZ. Dabei findet er Kurioses und Bemerkenswertes aus fünf Jahrzehnten Qualitätsmanagement. Was war damals wichtig? Was hat sich verändert? Was hat sich bewährt? Lesen Sie auch den Kommentar des Herausgebers – und kommentieren Sie selbst auf qz-online.de und schildern Sie Ihre Erfahrungen.

Qualität beginnt im Kopf

Juli 1993

"Ohne ein entsprechendes Qualitätsbewusstsein bei allen Beteiligten ist das Umsetzen des Qualitätsgedankens zum Scheitern verurteilt. Die konstruktiven Bemühungen bei der Produktentwicklung und -herstellung sind vergebens, wenn der einzelne Mitarbeiter nur über ein geringes Qualitätsbewusstsein verfügt. (Un-)bewusst wird er vielen Qualitätsaktivitäten im Wege stehen: Fehler werden nicht erkannt, Verbesserungsvorschläge nicht gemacht, und das mögliche Optimum an Kundenzufriedenheit wird nicht erreicht. Dies wirkt sich vor allem auf den direkten Kundenkontakt (Beratungsgespräche, Dienstleistungen) aus."

M. Lehner und T. Zimmermann: "Vom Wissen zum Handeln", QZ 7/1993, S. 399 – 400

Das sagt der Herausgeber dazu

Qualitätsbewusstsein auf allen Ebenen einer Organisation ist die entscheidende Voraussetzung für eine nachhaltige Qualitätssicherung. Dies gilt vorrangig für alle Führungskräfte, insbesondere für die höchste Führungsspitze. Selbstverständlich darf und muss jeder einzelne Mitarbeiter gleichfalls über die Bestrebungen für Qualität seiner eigenen Organisation im Bilde und von der Führung darüber informiert sein, was man von ihm, auch in Sachen Qualität, erwartet. Geringes oder nicht vorhandenes Qualitäts-bewusstsein führt schließlich nur dazu, dass der Kunde recht schnell unzufrieden mit dem Lieferanten sein wird. Von diesem möglicherweise nicht vorhandenen Qualitätsbewusstsein ist nicht nur die Produkt-Qualität betroffen, sondern vor allem auch die Kontakte zum Kunden. Dies wird über kurz oder lang zum Verlust der Kunden führen und damit relativ schnell wirtschaftlichen Erfolg vermissen lassen.

Prof. Dr. Herbert Schnauber


Ganzheitliche Informationssysteme

Juli 1968

"Die Qualitätssicherungssysteme, die im Wareneingang, in der Fertigung, in der Montage und in der Funktionsprüfung eingesetzt sind, haben eines gemeinsam: Sie verbessern und beschleunigen den Informationsfluss und geben damit dem Management ein Mittel in die Hand, den Prüfaufwand dort einzusetzen, wo die Produktqualität es erfordert. Beim Aufbau einer eigenen Qualitätssicherung wird man zunächst bei der Lösung von Einzelproblemen ansetzen. Wie die Pläne bei den besuchten Betrieben zeigen, ist der Trend, über die eingeführten Anwendungen hinaus geschlossene Informationssysteme zu entwickeln."

D. Haake: "Qualitätssicherung mit Datenverarbeitung", QZ 7/1968, S. 81 – 88

Das sagt der Herausgeber dazu

Qualitätssicherungssysteme mit der Datenverarbeitung zu verbinden, hat bereits vor 50 Jahren einen Stellenwert erfahren, dessen Bedeutung für die Verbesserung und Beschleunigung des Informationsflusses erkannt wurde. Insbesondere dann, wenn diese internen Informationen sowohl ‚vorwärts‘ als auch ‚rückwärts‘ genutzt werden, dürfte diese allen Abteilungen eines Unternehmens zum Vorteil gereichen, insbesondere auch dann, wenn diese Informationen rechtzeitig in den verschiedenen und betroffenen Abteilungen zur Verfügung stehen. Fehl- oder Blindleistungen dürften dann im Sinne der Kunden eher zu vermeiden sein, als dies der Fall sein dürfte, wenn derartige Informationssysteme über die Datenverarbeitung nicht bereitstehen und der Informationsaustausch eher schleppend verbal geschieht.

Prof. Dr. Herbert Schnauber

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