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QZ 05/2018

Rückschau Mai 1993 und 1968

Jeden Monat blättert der QZ-Herausgeber in den Archivjahrgängen der QZ. Dabei findet er Kurioses und Bemerkenswertes aus fünf Jahrzehnten Qualitätsmanagement. Was war damals wichtig? Was hat sich verändert? Was hat sich bewährt? Lesen Sie auch den Kommentar des Herausgebers – und kommentieren Sie selbst auf qz-online.de und schildern Sie Ihre Erfahrungen.

Kein Tag ohne Verbesserung

Mai 1993

"Die Einführung eines QS-Systems auf Basis von DIN ISO 9000ff. ist ein wichtiger Schritt zu einem qualitätsorientierten Unternehmen. Eine erfolgreiche Zertifizierung sollte das Streben nach ständiger Verbesserung jedoch nicht unterbinden. Das QS-System muss kontinuierlich den wechselnden Anforderungen der Kunden und der Umwelt angepasst werden. Masaaki Imai prägte in diesem Zusammenhang den Begriff ‚Kaizen‘. Er meint damit, dass es keinen Tag ohne irgendeine Verbesserung geben sollte."

Goy Korn und Hans Schmitt: "Auf dem Weg zum produktiven, qualitätsorientierten Unternehmen", QZ 05/1993, S. 275 – 277

Das sagt der Herausgeber dazu

In der Tat, jeden Tag eine Idee, jeden Tag ein Verbesserungsvorschlag, jeden Tag eine Unternehmenskultur, die Idee, die Verbesserungsvorschläge blühen lässt. Wenn dem so ist, dann dürften die qualitätsorientierten Effekte durch Mitarbeiter, die mitdenken, die mithelfen, die beobachten, die Fehler rechtzeitig erkennen und ausschalten, eine Gewinn sein, der jeder Organisation die Unterstützung angedeihen lässt, die den Erfolg nicht nur kurzfristig, sondern vor allem auch nachhaltig erreichen, vor allem aber sichern lässt. Eine Zertifizierung nach den Regeln der ISO 9000 ff. dürfte unproblematisch sein, Wertschöpfung durch Wertschätzung das Ergebnis!

Prof. Dr. Herbert Schnauber


Umdenken in der Bekleidungsindustrie

Mai 1968

"Das Ziel einer statistischen Qualitätskontrolle sollte für die Kleiderfabriken darin bestehen, von der (...) 100%-igen Kontrolle, die sich aber in der Praxis gar nicht durchführen lässt, abzugehen und durch eine moderne Methode (...) zu ersetzen. Bei der Behandlung des Themas hat sich herausgestellt, dass es sich hierbei um eine Aufgabe handelt, die nicht durch theoretische Versuche oder Berechnungen geklärt werden konnte. Man war vielmehr darauf angewiesen, verschiedene Methoden erst einmal zu diskutieren."

Helmut Steuckart: "Statistische Qualitätskontrolle in der Oberbekleidungsindustrie", QZ 05/1968, S. 55 – 58

Das sagt der Herausgeber dazu

Qualitätssicherungsmaßnahmen in der Textilindustrie sind seit jeher eine Maßnahme, die bis zum letzten Stoffstück erfolgt, 100%-ige Prüfung also in mehrfacher Hinsicht, und zwar in der Textilfabrik innerhalb der Herstellungsprozesse und der Endabnahme, schließlich beim Handel und letztendlich auch noch beim Kunden, der z.B. Gewebefehler nicht akzeptiert. Hier hat es immer wieder lebhafte Diskussionen darüber gegeben, ob eine derartige Vorgehensweise nicht auch durch moderne Methoden ersetzt werden könnte. Sicherlich hat es sich auch herausgestellt, dass unter Anwendung moderner, z.B. optischer Maßnahmen Fehler rechtzeitig erkannt, korrigiert und ausgemerzt werden können. Ist es davon auszugehen, dass sich durch die Anwendung solcher Methoden Fehler nicht nur nicht vermeiden lassen, sondern auch ihre Weiterleitung verhindern und damit die Qualität insgesamt verbessern lässt.

Prof. Dr. Herbert Schnauber

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