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QZ 02/2018

Rückschau Februar 1993 und 1968

Jeden Monat blättert der QZ-Herausgeber in den Archivjahrgängen der QZ. Dabei findet er Kurioses und Bemerkenswertes aus fünf Jahrzehnten Qualitätsmanagement. Was war damals wichtig? Was hat sich verändert? Was hat sich bewährt? Lesen Sie auch den Kommentar des herausgebers - und kommenteiren Sie selbst und schildern Sie Ihre Erfahrungen.

Aktuelle QM-Themen in mittelständischen Industrieunternehmen

Februar 1993

"Die Rangfolge der aktuellsten Themen war: (a) Qualitätsorganisation/Qualitätssicherungshandbuch nach DIN ISO 9000 ff. (33 %), (b) Qualitätskostensenkungsprogramm (30 %), (c) Technisches Controlling für eine effiziente Qualitätsverbesserung (25 %) und (d) Zertifizierung des Qualitätssicherungssystems (12 %). "

Udo Heidenreich und Erwin Oser: "Effektives Qualitätsmanagement – Ergebnis- und Erfahrungsbericht zum Qualitätsmanagement in deutschen Industrieunternehmen", QZ 2/1994, S. 83–86

Das sagt der Herausgeber dazu

Die in diesem Beitrag zu erfahrenden Ergebnisse spiegeln einen guten Erkenntnisstand der damaligen Situation, vorrangig im Maschinenbau, der Elektroindustrie und der Kunststoffverarbeitenden Unternehmen wider. In 10 Thesen werden die entscheidenden Kriterien dargestellt, die es in der Praxis zu beachten und umzusetzen gilt. So stellen Tatsachen, wie „Es geht nicht um das Erfüllen der Norm, sondern um Kostensenkung, Image- und Qualitätsverbesserung“, „Qualität ist zu produzieren, nicht zu erprüfen“, „Das Unternehmen besteht aus Menschen und Maschinen – aber nur motivierte Mitarbeiter erbringen eine gute Unternehmensleistung“, „Qualitätsverbesserung lässt sich rechnen“ oder auch „Ziel ist nicht, Qualität zu sichern, sondern Qualität zu verbessern“, um einige der 10 Thesen zu nennen. Daraus wird unschwer deutlich, dass die Probleme und Wünsche vor 25 Jahren nach wie vor die Probleme und Wünsche auch der gegenwärtigen Zeit sind. Manchmal glaubt man einfach nicht, dass die damaligen Probleme nicht längst erkannt und ausgemerzt worden sind.

Prof. Dr. Herbert Schnauber


Effizient prüfen

Februar 1968

"Wie die Herstellung, soll auch die Prüfung wirtschaftlich erfolgen. Das gilt nicht nur hinsichtlich der nötigen Investitionen für Prüfplatz und -gerät, sondern besonders für den zügigen Ablauf der Prüfung. Je kürzer die Verweilzeit nach der Herstellung bis zum Abschluss der Prüfung, desto geringer sind die Kosten, die der Prüfvorgang auch in Bezug auf den Zinsendienst für das Umlaufkapital verursacht. Mit der Prüfgeschwindigkeit steigt der Ausnutzungsgrad der Prüfeinrichtungen, und damit sinken die anteiligen Prüfmittelkosten."

Dipl.-Ing. Th. Thierfelder: "Kontroll-, Meß- und Prüfanweisungen – Bringt ihre Anwendung Kosteneinsparungen?", QZ 2/1968, S. 17–12

Das sagt der Herausgeber dazu

„Mach es von Anfang an richtig“ möchte man sagen, wenn man Abhandlungen zu Kosteneinsparungen im Zusammenhang mit der Prüfung von Produkten liest. Und Six Sigma verhilft jedem Unternehmen zu einem sehr geringen Anteil der qualitätsbezogenen Kosten am Umsatz. Doch, wer kann schon Six Sigma. Dies sind Zulieferer, die an dritter oder vierter Stelle der Lieferkette stehen. Dennoch gebührt es jedem Unternehmen, jeder Organisation sich Gedanken darüber zu machen, welchen Aufwand man betreiben soll, betreiben muss, um a) den Kunden zu behalten, möglichst zu begeistern und b) dies kostengünstig zu vollziehen. Damit komme ich wieder zurück auf die Aussage: „Qualität von Anfang an“, bei der jede(r) Mitarbeiter/in die Kenntnisse und den Willen besitzt, sich um Qualität im jeweiligen Arbeitsprozess zu kümmern. Qualität ist nicht zum Nulltarif erhältlich, doch Nicht-Qualität wird teuer. Insofern sind angemessene Investitionen in technische Investitionen und menschliche Qualifikationen eine unabdingbare Notwendigkeit, um unternehmerischen Erfolg und damit den Erhalt der Arbeitsplätze zu sichern.

Prof. Dr. Herbert Schnauber

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