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QZ 01/2018

Rückschau Januar 1993 und 1968

Jeden Monat blättert der QZ-Herausgeber in den Archivjahrgängen der QZ. Dabei findet er Kurioses und Bemerkenswertes aus fünf Jahrzehnten Qualitätsmanagement. Was war damals wichtig? Was hat sich verändert? Was hat sich bewährt? Lesen Sie auch den Kommentar des Herausgebers – und kommentieren Sie selbst auf qz-online.de und schildern Sie Ihre Erfahrungen.

Startschwierigkeiten bei TQM

Januar 1993

"Zentrale Themenfelder und Gestaltungsansätze (...) werden nur vereinzelt thematisiert. Dies gilt für die Operationalisierung eines umfassenden Qualitätsverständnisses, die Berücksichtigung der internen Kunden-Lieferanten Beziehungen, die Institutionalisierung bereichsbezogener Qualitätsgespräche oder -gruppen, die Prozessorientierung und den vorwiegend an klassischen Aufgaben orientierten Einsatz von Methoden und Instrumenten."

Rolf Schildknecht: "Total Quality Management: State of the Art", QZ 13/1993, S. 19–24

Das sagt der Herausgeber dazu

Seit Mitte der 80-er Jahre sind Ansätze des Total Quality Management (TQM) bekannt. Allerdings weniger in Deutschland als in anderen Ländern, z.B. den USA. Wesentliche Elemente eines ganzheitlichen Unternehmens- (Qualitäts-) Konzeptes finden sich in Deutschland dann Anfang der 90-er Jahre eher als Reaktion auf die Aktivitäten im Ausland und die damit verbundenen wirtschaftlichen Erfolge. So ist seit 1988 der Malcolm Baldrige National Quality Award in den USA bekannt, dem insbesondere in Europa Norwegen bereits vor dem European Quality Award folgte. Allmählich erkannten fortschrittliche Unternehmen die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Betrachtung im Hinblick auf die Verbesserung ihrer Wettbewerbsfähigkeit. Zahlreich sind inzwischen die Berichte über diese Erfolge, nicht zuletzt sind die sogenannten Hidden Champions eindeutige Beweise für die Berücksichtigung ganzheitlicher Betrachtungsweisen. An dieser Stelle möchte ich besonders darauf hinweisen, dass TQM den Buchstaben Q enthält, dennoch aber keineswegs auf das Thema Qualität allein zurückgestuft werden darf. TQM ist und bleibt der Begriff für eine ganzheitliche, eine umfassende Betrachtung organisatorischen Geschehens und stellt damit ein exzellentes Unternehmensmodell dar, insbesondere dann, wenn man sich an den bekannten Modellen hierzu orientiert.

Prof. Dr. Herbert Schnauber


Zufälle in der Textilindustrie

Januar 1968

"Im statistischen Sinne sind Fadenbrüche Ereignisse, die gezählt und nicht gemessen werden. (...) Nimmt man unter sonst gleichbleibenden Bedingungen bei einem Vorgang mehrere Zählungen mit derselben Anzahl von Zählabschnitten vor, (...) so findet man, dass die Zahl der Ereignisse pro Stichprobe erheblich schwankt. Nach den durchgeführten Untersuchungen kann bei der Prüfung und Auswertung von Fadenbruchhäufigkeiten damit gerechnet werden, dass sie mit ihren Schwankungen entweder einer Poisson-Verteilung oder aber sonst für praktische Zwecke mit genügender Näherung einer Normalverteilung folgen."

Ing. U. Hartung: "Statistische Auswertung der Ergebnisse von Fadenbruchzählungen", QZ 01/1968, S. 2–14

Das sagt der Herausgeber dazu

Viele der vor 50 Jahren in der QZ zu findenden Beiträge sind Beiträge zu statischen Themen. Nach wie vor lassen sich mit den bekannten statistischen Verfahren wesentliche Schlüsse auf das Qualitätsgeschehen insbesondere bei Produkten ziehen. Doch haben sich die Qualitätsansprüche im Laufe der Zeit dahingehend verändert, als heute die Prüfung jedes einzelnen Teiles verlangt wird. Natürlich hat dies auch Grenzen, die z.B. bei solchen Teilproduktionsprozessen zu finden sind, die an der Basis der Herstellung von Produkten auftreten – wie den beschriebenen Fadenbrüchen. Diese stellen im Produktionsprozess nicht so sehr eine Minderung der Fadenqualität, wohl aber des Ablaufs der Produktion durch nicht gewollte Unterbrechungen dar. Einfache Zählungen bis durchaus anspruchsvolle mathematisch-statistische Verfahren sind geeignet, hier Aufschlüsse zur Optimierung der Produktionsabläufe zu geben. So auch im vorliegenden Beitrag aus der Textilindustrie, in dem Erkenntnisse aus Poisson- und Normalverteilung von Zählungen und deren Erkenntnisgewinn aufgezeigt werden.

Prof. Dr. Herbert Schnauber

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