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QZ 12/2017

Rückschau Dezember 1992 und 1967

Jeden Monat blättert der QZ-Herausgeber in den Archivjahrgängen der QZ. Dabei findet er Kurioses und Bemerkenswertes aus fünf Jahrzehnten Qualitätsmanagement. Was war damals wichtig? Was hat sich verändert? Was hat sich bewährt? Lesen Sie auch den Kommentar des Herausgebers – und kommentieren Sie selbst auf qz-online.de und schildern Sie Ihre Erfahrungen.

Mehr als eine Modeerscheinung

Dezember 1992

"Die derzeitigen Bemühungen zur Zertifizierung von Qualitätssicherungssystemen auf Grundlage der Normenreihe ISO/DIN 9000 (EN 29000) sind lediglich ein erster Teilschritt in Richtung eines umfassenden Qualitätskonzepts. Ein umfassendes Konzept im Sinne von Total Quality Management (TQM) erfordert eine adäquate Qualitätspolitik, entsprechende Rahmenbedingungen sowie den Einsatz geeigneter Methoden und Instrumente. TQM darf nicht als kurzfristige Rationalisierungsstrategie oder Mode mißverstanden werden."

Prof. Dr. Klaus J. Zink und Dr. Rolf Schildknecht: "Total Quality Management: Bausteine einer umfassenden Qualitätsförderung", QZ 12/1992, S. 720 – 724

Das sagt der Herausgeber dazu

Total Quality Management (TQM), das „Schlagwort“ vor 25 Jahren hat im Grunde nichts von seinem Wert verloren, auch wenn es heute nicht mehr „en vogue“ zu sein scheint. Als Ansatz der strategischen Unternehmensführung sollte TQM in jeder Organisation einen hohen Stellenwert genießen. Ich behaupte zu sagen, dass überall dort, wo Spitzenqualität erzeugt wird, Unternehmen z.B. zu den „Hidden Champions“, den heimlichen Weltmarktführern zu zählen sind, TQM – wie von selbst – praktiziert wird, ohne lange über das WIE und das WAS zu diskutieren. Nur durch TQM, durch ganzheitliches Qualitätsmanagement ist man so erfolgreich! Zugegeben, TQM einzuführen und vor allem beizubehalten, erfordert einen „langen Atem“. Stabil wird ganzheitliches Qualitätsmanagement erst dann, wenn die Führung sich dieser Option annimmt und nicht immer wieder ein anderes Instrument bzw. Konzept wählt, eine neue „todsichere“ Strategie zum Einsatz bringt. Hilfreich dürfte hier durchaus sein, sich des Modells der EFQM zu bedienen, das TQM zum Inhalt hat.

Prof. Dr. Herbert Schnauber


Besser als vermutet

Dezember 1967

"Verselbständigung der Betriebe und materielle Anreize machen sich bezahlt: Polen ist Mitglied der ISO und des britischen Lloyd. Für Maschinen und andere Produkte wurden ‚Technische Reifezeugnisse‘ eingeführt und eine ‚ABC‘-Qualitätsaktion lanciert. Für die Elektroindustrie wurden ‚Neuzeitlichkeits-Atteste‘ geschaffen. Dadurch konnten polnische Industriegüter auch im Westen ‚gesellschaftsfähig‘ werden. Polen hat in den letzten Jahren beachtliche Abschlüsse in ‚harter Währung‘ erzielen können."

Hans Joachim Orth: "Marketing in Polen", QZ 12/1967, S. 147 – 148

Das sagt der Herausgeber dazu

Polen hat die Chancen, die der europäische Markt bietet, sehr wohl erkannt. Die Bemühungen, den westeuropäischen Qualitätsstandard zu erreichen, haben sich inzwischen ausgezahlt. Wenn dennoch Vorbehalte bestehen, so dürfte dies auf die Vergangenheit zurückzuführen sein. Es dauert nun einmal seine Zeit, einen geringeren Qualitätsstandard früherer Tage durch einen solchen abzulösen, der unseren Vorstellungen entspricht. Insofern sind die Bemühungen Polens, den Anschluss an unseren Standard zu erreichen, die Mitgliedschaften in der ISO und im Britischen Lloyd zu nutzen, „Technische Reifezeugnisse“ einzuführen, eine „ABC“-Qualitätsaktion zu lancieren, in hohem Maße zu begrüßen. Die damit verbundenen wirtschaftlichen Erfolge können sich inzwischen sehen lassen.

Prof. Dr. Herbert Schnauber

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