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QZ 10/2017

Rückschau Oktober 1992 und 1967

Jeden Monat blättert der QZ-Herausgeber in den Archivjahrgängen der QZ. Dabei findet er Kurioses und Bemerkenswertes aus fünf Jahrzehnten Qualitätsmanagement. Was war damals wichtig? Was hat sich verändert? Was hat sich bewährt? Lesen Sie auch den Kommentar des Herausgebers – und kommentieren Sie selbst auf qz-online.de und schildern Sie Ihre Erfahrungen.


Mehrwert durch Service

Oktober 1992

"Jedes gütererzeugende Unternehmen sieht sich vielen Qualitätsforderungen ausgesetzt. Neben die Anforderungen an die Produktqualität treten Forderungen an das Qualitätssicherungssystem. Um diesen Forderungen erfolgreich zu begegnen, installieren die Unternehmen Qualitätsmanagement als strategisches Element der Unternehmensführung. Was für gütererzeugende Unternehmen gilt, gilt für Dienstleistungsunternehmen gleichermaßen. Auch sie sind Kundenforderungen und -erwartungen ausgesetzt, die sie erfüllen wollen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und zu stärken."

Prof. Dr. Hermann J. Thomann: "Dienst am Kunden verbessern", QZ 10/1992, S. 591 – 593

Das sagt der Herausgeber dazu

Mehrwert durch Service dürfte mehr und mehr in den Kundenbeziehungen an Bedeutung gewinnen. Schon heute zeichnet es sich aus, wenn neben der reinen Bereitstellung von materiellen Gütern der Dienstleistung Augenmerk gewidmet wird. Bei gleicher Güte unterschiedlicher Hersteller erweist sich die Wahrnehmung des Kunden und seiner Wünsche nicht nur beim Verkauf, sondern auch in entscheidender Weise danach als ein wesentlicher Baustein, Kundenloyalität zu erlangen. Wirtschaftlichen Erfolg nachhaltig zu sichern, beruht in der heutigen Zeit ganz eindeutig auf diesem Mehrwert durch Service. Ganz besonders trifft dies natürlich auf reine Dienstleistungsorganisationen zu, denen wir tagtäglich begegnen, sei es nun bei einem Arztbesuch, beim Friseur und vielen andern Dienstleistungsanbietern.

Prof. Dr. Herbert Schnauber


Mit geschultem Auge

"Drei Frauen führten die Wareneingangsprüfung durch und sortierten sämtliche eingehenden Gehäuseteile nach sieben Fehlerklassen. Die Rückweiserate bei dieser Vollprüfung war fast 18 Prozent, und die Prüfkosten erreichten eine beträchtliche Höhe. Ein neu eingestellter Kontrollingenieur stellte fest, daß manche Fehler so geringfügig waren, daß sie überhaupt nur von geschultem Prüfpersonal entdeckt werden konnten. Er sorgte für Änderungen im Kontrollverfahren."

Nach A.S. Kazmierski: "Hier half die Festlegung und Bewertung von Fehlern", QZ 10/1967, S. 126

Das sagt der Herausgeber dazu

Um unnötige Kosten, in diesem Falle Prüfkosten, zu vermeiden, lohnt es, sich Gedanken darüber zu machen, was dem menschlichen Auge überhaupt zu erkennen möglich ist. Es kommt hinzu, dass mitunter Anforderungen gestellt werden, die mit der betrieblichen Wirklichkeit nicht in Einklang zu bringen sind. Dies gilt insbesondere dann, wenn Qualitätsforderungen aufgestellt werden, die die zugehörenden Kosten immens in die Höhe treiben. Insofern sollte von Zeit zu Zeit und nachdem Erfahrungen über den Verwendungszweck vorliegen, überlegt werden, welche Qualität und damit welche Tiefe der Qualitätsüberwachung sinnvoll erscheinen. Die Einsparung unnötiger Kosten für übertriebene und mit dem praktischen Einsatz des Produkts realistisch nicht vereinbarer Qualitätssicherung sind das Ergebnis solcher Überlegungen.

Prof. Dr. Herbert Schnauber


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