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QZ 08/2017

Rückschau August 1992 und 1967

Jeden Monat blättert der QZ-Herausgeber in den Archivjahrgängen der QZ. Dabei findet er Kurioses und Bemerkenswertes aus fünf Jahrzehnten Qualitätsmanagement. Was war damals wichtig? Was hat sich verändert? Was hat sich bewährt? Lesen Sie auch den Kommentar des Herausgebers – und kommentieren Sie selbst auf qz-online.de und schildern Sie Ihre Erfahrungen.


Vorbildfunktion der Führung ist essentiell

August 1992

"Von besonders großer Bedeutung für die Qualitätsanforderungen sind die gestiegenen Erwartungen der Kunden in Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der gelieferten Leistungen, einschließlich des gebotenen Services während der gesamten Produktlebenszeit. … Ein hohes Qualitätsniveau erfordert das systematische Ausrichten der Gesamtorganisation auf dieses Ziel. Deshalb ist es insbesondere Aufgabe von Unternehmensleitung und allen Führungskräften, dieses Ziel nie aus den Augen zu verlieren."

Gerhard Neipp: "Qualität ist Chefsache", QZ 8/1992, S. 448 – 449

Das sagt der Herausgeber dazu

Von großer Bedeutung für das Qualitätsniveau eines Unternehmens ist und bleibt die Vorbildfunktion der Unternehmensleitung. Dies wird in den Ausführungen von Gerhard Neipp deutlich, ehemals stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Fried. Krupp GmbH, der seiner Klientel deutlich zu verstehen gibt, dass ein hohes Qualitätsziel nur durch das systematische Ausrichten der Gesamtorganisation auf dieses Ziel erreichbar ist. Leider artikulieren sich die wenigsten Unternehmensleiter sich in einer solchen Weise und verkennen hierbei, wie wichtig die Vorbild-funktion für diese Aufgabe ist, wie ertragreich es ist, sich persönlich um die Qualität im umfassenden Sinne zu kümmern. Hier lässt die ISO 9001:2015 auch keinerlei Zweifel an der Tatsache, dass der Unternehmenslenker der wahre Verantwortliche für die Qualität der Produkte und Dienstleistungen seiner Organisation ist!

Prof. Dr. Herbert Schnauber


Qualität nicht gepachtet

August 1967

"Die deutsche Wirtschaft hat zwar noch keine Veranlassung, die Qualität ihrer Erzeugnisse so in Zweifel zu ziehen, wie es aus gelegentlichen Verlautbarungen zum Problem ‚Made in Germany‘ hätte entnommen werden können, doch ist die Gefahr eines Qualitätsverlusts bei fortschreitender Mechanisierung, bei Einführung neuer Fertigungsmethoden, bei Verwendung neuartiger Werkstoffe, bei zunehmender Fluktuation, aber auch bei sinkender Arbeitsmoral nicht ohne weiteres von der Hand zu weisen."

Friedrich Altenkirch: "Was tut die ASQ zur Hebung des Qualitätsbewußtseins?", QZ 8/1967, S. 93 – 95

Das sagt der Herausgeber dazu

Bereits 1967 stand die kritische Frage im Raum, ob denn das Qualitätsbewusstsein gehoben oder sogar erst geweckt werden muss. Wenn diese Frage mit JA beantwortet wird, so zeigt dies doch zugleich, dass man sich Gedanken gemacht hat, in Folge der fortschreitenden Mechanisierung, bei Einführung neuer Fertigungsmethoden, bei Verwendung neuartiger Werkstoffe, bei zunehmender Fluktuation aber auch bei sinkender Arbeitsmoral könne die Qualität und damit auch „Made in Germany“ leiden. Ein solcher Appell schon vor 50 Jahren hat im Übrigen nichts von seiner Bedeutung insofern verloren, als der internationale Markt inzwischen viele gleichwertige Konkurrenten verzeichnet. Insofern ist es stets und ständig geboten, sich der Tugenden deutscher Wertarbeit zu besinnen und ein hohes und nachhaltiges Qualitätsniveau anzustreben.

Prof. Dr. Herbert Schnauber

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