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QZ 07/2017

Rückschau Juli 1992 und 1967

Jeden Monat blättert der QZ-Herausgeber in den Archivjahrgängen der QZ. Dabei findet er Kurioses und Bemerkenswertes aus fünf Jahrzehnten Qualitätsmanagement. Was war damals wichtig? Was hat sich verändert? Was hat sich bewährt? Lesen Sie auch den Kommentar des Herausgebers – und kommentieren Sie selbst auf qz-online.de und schildern Sie Ihre Erfahrungen.


Lean Production

Juli 1992

"Die ‚Schlanke Produktion‘ bzw. das ‚Schlanke Management‘ sollen helfen, kostspielige Verschwendung zu vermeiden. Für Taiichi Ohno stellte sich die Kernfrage, wie man in Japan unter Heranziehen des amerikanischen Produktionssystems (Fordismus) Kostenreduktion am besten erreichen könnte. Er entwickelte zwei Elemente, die die Säulen des Toyota-Produktionssystems bilden sollten: das eine ist ‚Just in Time‘, das andere die ‚Jidoka‘. "

Sung-jo Park: "Was können wir von den Japanern lernen?", QZ 7/1992, S. 380 – 381

Das sagt der Herausgeber dazu

Inzwischen hat es sich gezeigt, dass konsequentes Verstehen vieler in westlichen Ländern oft längst bekannter, aber nur wenig angewandter Methoden und Verfahrensweisen in Japan deutliche wirtschaftliche Erfolge zu erzielen in der Lage waren und sind. Deutlich wird auch, dass hierbei die Ressourcen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine wesentliche Rolle spielen, wenn es darum geht Verschwendungen zu vermeiden. Oft zunächst in kleinen Schritten, Verbesserungen am eigenen Arbeitsplatz zuzulassen, um später dann auch übergreifende und größere Veränderungen zu erzielen, haben wesentlich dazu beitragen, dass das japanische Produktionssystem westlichen Systemen überlegen und Anlass von deutlichen Verbesserungen in westlichen Arbeits- und Produktionsabläufen war. Zweifelsfrei hat das Toyota-Produktionssystem von Ohno auch bei den deutschen Automobilherstellern und ihren Zulieferern entscheidende Vorteile gebracht.

Prof. Dr. Herbert Schnauber


Very british

Juli 1967

"Ohne Zweifel hat der ‚British Productivity Council‘ mit der Eröffnung des Produktivitätsjahres eine Einrichtung geschaffen, die nicht nur Aufmerksamkeit und Bewunderung, sondern auch durch sinnvolle Anregungen einen hohen Arbeitseifer in verschiedensten Richtungen hervorrufen. In welchen anderen Ländern wäre es wohl möglich, einen wirklich aktiven Schirmherrn, wie Prinz Philip in Großbritannien, zu gewinnen? Und wenn dann noch an der Eröffnung dieses Produktivitätsjahres 20 (!) Minister teilnehmen, so muß man doch etwas besorgt die weitere Frage stellen: Wo nähmen wir wohl den Schirmherrn her, um mit soviel Wucht und Eleganz zugleich einen so entscheidenden Schritt auch von ‚oben her‘ tun zu können, um dann – ähnlich wie der Herzog von Edinbourgh – sagen zu können: ‚Made in Britain‘ must be the stamp of quality – Right first time and right for the job can make British products competitive with any in the world."

Friedrich Altenkirch: "London – rund um den XI. EOQC-Kongreß", QZ 7/1967, S. 78 – 82

Das sagt der Herausgeber dazu

Zu schön, um wahr zu sein! Wie schön wäre es, hätten wir dies in all den vergangenen Jahren auch einmal in Deutschland erfahren haben. So würde ich dies artikulieren wollen, was da vor 50 Jahren in Großbritannien geschehen war. 20 Minister und Prinz Philip waren zugegen und bezeugten durch ihre Präsenz die enorme Bedeutung einer umfassenden Qualitätsbewegung für Großbritannien. ‚Made in Britain‘ sollte der Stempel für Qualität lauten, um britische Produkte in jeder Hinsicht vergleichbar zu machen mit jedweden Produkten der Welt. In der Tat, nicht das ‚sich ausruhen‘ auf gegebenen Werten, sondern einzig und allein das ‚Fördern‘ und ‚unaufhörliche Bemühen‘ um den Erhalt sowie das Fortschreibens von Werten wie des „Made in Germany‘ lässt nachhaltige Qualität erwarten. Hier dürfte durchaus der Politik entscheidende Bedeutung zukommen!

Prof. Dr. Herbert Schnauber

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