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QZ 05/2017

Rückschau Mai 1992 und 1967

Jeden Monat blättert der QZ-Herausgeber in den Archivjahrgängen der QZ. Dabei findet er Kurioses und Bemerkenswertes aus fünf Jahrzehnten Qualitätsmanagement. Was war damals wichtig? Was hat sich verändert? Was hat sich bewährt? Lesen Sie auch den Kommentar des Herausgebers – und kommentieren Sie selbst auf qz-online.de und schildern Sie Ihre Erfahrungen.


Kostenfaktor Arbeitsqualität

Mai 1992

"Arbeit als Summe typisch menschlicher Tätigkeiten kann weder zu jeder Zeit noch an jedem Ort perfekt erledigt werden. Das gilt für den Einzelnen ebenso wie für eine Gruppe von Menschen. Aber wie häufig Mängel und Fehler bei der Arbeit entstehen, ist allein von den Fähigkeiten und der Motivation der direkt oder indirekt beteiligten Menschen abhängig. Arbeitsqualität ist somit die Fähigkeit und Motivation, Arbeit so zu erledigen, dass Nacharbeiten für den Durchführenden selbst oder für andere Mitarbeiter im weiteren Arbeitsablauf oder bei der späteren Nutzung des Produkts nicht notwendig sind oder werden."

Eckart Maenicke: "Arbeitsqualität senkt Arbeitskosten", QZ 05/1992, S. 252 – 254

Das sagt der Herausgeber dazu

Die Qualität menschlicher Arbeit ist Grundvoraussetzung des (wirtschaftlichen) Erfolgs jedweden, auch des unternehmerischen Tuns. Insofern kommt den Fähigkeiten jedes Einzelnen und seiner Motivation entscheidende Bedeutung zu. Doch nicht nur Fähigkeiten und Motivation sind der Schlüssel zum Erfolg, sondern auch die entsprechend gestalteten Arbeitsbedingungen.

Daneben sind wesentliche weitere Voraussetzungen erfolgreicher Arbeitssysteme, dass den Anforderungen durch die Arbeit die entsprechenden Fähigkeiten gegenüberstehen, eine adäquate Einarbeitung erfolgt und nicht zuletzt, jedoch bedeutungsvoll, dass der Mitarbeiter gesagt bekommt, was man von ihm erwartet. Der kausale Zusammenhang zwischen der Qualität der Arbeit und den Kosten für Nicht-Qualität lässt sich hierdurch nachweisen und sollte stets Gegenstand umfassender Betrachtungen sein.

Prof. Dr. Herbert Schnauber


Stichproben

Mai 1967

"Die modernen, auf der Wahrscheinlichkeitsrechnung gegründeten Stichprobensysteme schließen zwar das Risiko eines falschen Schlusses bei einer Stichprobenprüfung nicht aus, sie legen aber die Größe dieses Risikos fest, so dass Lieferant und Abnehmer bei Anwendung eines aus einem solchen System entwickelten Stichprobenplanes wissen, wie groß die Wahrscheinlichkeit einer falschen Entscheidung ist. … Die schärfere Prüfung, d.h. die höhere Aussagesicherheit über die Qualität einer Lieferung, muss somit leider mit einer Vergrößerung des Stichprobenumfanges – mit einer längeren Prüfzeit erkauft werden."

Günther Pistorius: "Das Problem der Aussagesicherheit auf Grund zerstörender Prüfungen", QZ 05/1967, S. 53 – 57

Das sagt der Herausgeber dazu

Dieser Beitrag macht deutlich, welche Möglichkeiten der Aussagesicherheit es über Bauteile, vor allem auch lebenssichernder Teile gibt. Sicherlich müssen bei Gefahr für Leib und Leben andere Verfahren, nicht nur Stichprobenverfahren zum Einsatz kommen. Hier tritt nun die 100 Prozent-Prüfung hervor.

Allerdings kann das nicht dazu führen, dass alle Bauteile zerstörender Prüfungen mit dem Ergebnis unterzogen werden, dass sie hinterher nicht mehr zu gebrauchen sind. Hier hilft man sich in der Werkstoffprüfung mit entsprechenden Proben, die zusammen mit den Bauteilen hergestellt werden und der gleichen Materialbeschaffenheit entsprechend. In speziellen Prüfmaschinen werden diese Proben zur Feststellung der mechanischen Gütewerte der Dehnung, der Streckgrenze, der Bruchfestigkeit und ggfls. der Kernschlagzähigkeit u.a. aussagekräftigen Werten unterzogen.

Prof. Dr. Herbert Schnauber

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