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QZ 04/2017

Rückschau April 1992 und 1967

Jeden Monat blättert der QZ-Herausgeber in den Archivjahrgängen der QZ. Dabei findet er Kurioses und Bemerkenswertes aus fünf Jahrzehnten Qualitätsmanagement. Was war damals wichtig? Was hat sich verändert? Was hat sich bewährt? Lesen Sie auch den Kommentar des Herausgebers – und kommentieren Sie selbst auf qz-online.de und schildern Sie Ihre Erfahrungen.


Konkurrenz aus Fernost

April 1992

"Made in Germany ist kein Besitzstand, denn das Erzeugen von Qualität ist lernbar. Den Beweis haben die Japaner erbracht, und Südkorea, Taiwan, Hongkong, Singapur sind auf dem besten Weg, es nachzumachen. Qualität in Verbindung mit langfristigem strategischen Planen zur weiteren Verbesserung der Qualität, Fördern der künftigen Schlüsselindustrien und Erschließen der strategischen Märkte führten und führen immer noch zum Erfolg. Mit diesem Konzept sind die Japaner Mitte der 70er Jahre an der westlichen Welt vorbeigezogen und wurden dabei sehr reich: Toyota besitzt mehr Kapital als die reichste Bank der Welt, und die zehn reichsten Banken der Welt sind japanische Banken. Unser vorrangigstes Problem ist nicht, was die Japaner nach Deutschland liefern, sondern was sie auf unsere Exportmärkte liefern. Und dort entscheiden sich die Kunden zunehmend für ‚Made in Japan‘, weil es international inzwischen der Maßstab für Spitzenqualität zu akzeptablen Preisen ist."

Joachim H. Runge: " ‚Made in Germany‘ in Gefahr", QZ 04/1992, S. 180–181

Das sagt der Herausgeber dazu

25 Jahre später ist das gleiche Thema Gegenstand eines Beitrages. Inzwischen – und dies wird aus diesem Beitrag deutlich – haben zahlreiche fernöstliche Länder an Boden gewonnen – nicht zuletzt aufgrund der Unterstützung durch die USA – und beherrschen inzwischen wesentliche Märkte der Konsumelektronik und anderer Industriezweige. Qualität und akzeptable Preise waren damals die herausragenden Merkmale z.B. japanischer Produkte. Inzwischen haben sich die Verhältnisse relativiert, die wirtschaftlichen Erfolge Deutschlands sind bekannt. Man darf demzufolge davon ausgehen, dass sich deutsche Wertarbeit und Qualität auf den Gebieten des Maschinenbaus, der chemischen und der feinmechanischen Industrie auszeichnet. Dennoch ist es immer wieder sinnvoll, darauf hinzuweisen, dass „Made in Germany“ ständig und nachhaltig hochgehalten und in Erfolge durch Qualität und Innovationen umgemünzt werden muss, wenn wir unseren Stellenwert im Verbund des internationalen Marktes aufrechterhalten wollen.

Prof. Dr. Herbert Schnauber


Qualität im ZDF

April 1967

"Die letzte Ausgabe der ZDF-‚Bilanz‘ in diesem Jahr untersuchte u.a. die Frage, ob die Kennzeichnung ‚Made in Germany‘ unverändert – für manche Bereiche vielleicht auch wieder – als Gütesiegel gelte. Ein Filmbericht von Ralf Hellriegel unterrichtete anschaulich über alle Seiten dieses Themas. Die Wertmarke ‚Made in Germany‘ so erläuterte Klaus-Ulrich Goksch vom BDI, habe in der ganzen Welt auch heute ihren alten guten Klang. Dies höre man immer wieder in Gesprächen mit ausländischen Wirtschafts- und Regierungsdelegationen, die interessiert auch nach dem Rezept der deutschen Exporterfolge fragten."

Valentin: "Fernsehsendung ‚Made in Germany‘", QZ 04/1967, S. 46

Das sagt der Herausgeber dazu

Es ist interessant zu lesen, dass vor 50 Jahren das Thema „Made in Germany“ im ZDF aufgegriffen und deutliche Hinweise darauf gegeben wurden, dass diese „Wertmarke“ ihren Stellenwert habe und auch weiterhin haben muss. Interessant auch, dass sich ausländische Vertreter aus Wirtschaft und Regierungen nach dem ‚Rezept‘ von ‚Made in Germany‘ erkundigten. Bemerkenswert auch der Hinweis, dass ‚Qualität‘ sich täglich neu bestätigen müsse. Daran hat sich bis heute nichts geändert, wenn man vielleicht die Meinung vertreten könnte, dass der Wert von „Made in Germany“ viel zu wenig herausgestellt und mit Sorgfalt gepflegt werde. Nach wie vor handelt sich bei diesem Label um ein weltweit geachtetes, das die meisten anderen Länder gern in gleicher Weise vorzeigen können möchten.

Prof. Dr. Herbert Schnauber

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