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QZ 02/2017

Rückschau Februar 1992 und 1967

Jeden Monat blättert der QZ-Herausgeber in den Archivjahrgängen der QZ. Dabei findet er Kurioses und Bemerkenswertes aus fünf Jahrzehnten Qualitätsmanagement. Was war damals wichtig? Was hat sich verändert? Was hat sich bewährt? Lesen Sie auch den Kommentar des Herausgebers – und kommentieren Sie selbst auf qz-online.de und schildern Sie Ihre Erfahrungen.


Vereinbarungen für Qualität

Februar 1992

"Mehr und mehr Unternehmen halten es für besonders wichtig, manchmal sogar schon für existenzwichtig, sicherzustellen, dass die zugekauften Erzeugnisse die geforderte Qualität erreichen. Man will nicht ein zufällig qualitätsgerechtes Produkt erhalten. Vielmehr will man sich wie im eigenen Betrieb darauf verlassen können, dass die geforderte Qualität vom Zulieferer planvoll und gesichert erreicht wird. Zu diesem Zweck wird der Zulieferer in zunehmendem Maße vertraglich verpflichtet, qualitätssichernde Maßnahmen bei der Produktion seiner Erzeugnisse zu ergreifen."

Thomas Kreifels: "Qualitätssicherungsvereinbarungen", QZ 02/1992, S. 77 – 81

Das sagt der Herausgeber dazu

Qualitätssicherungsvereinbarungen, vor 25 Jahren noch umstritten, gehören heute zum Standard der Beziehungen zwischen Lieferanten und Kunden. In schriftlich abgeschlossenen oder auch mündlich vereinbarten Lieferanten-Kunden-Beziehungen wird vereinbart, dass der Kunde keine oder lediglich eine Stichprobenkontrolle der ihm zur Verfügung gestellten Zulieferteile vornimmt. Durch Audits des Kunden beim Lieferanten versichert sich der Kunde des Qualitätsstandes und des Qualitätsbemühens seines Lieferanten. DIN Normen und spezielle Branchen-Regelungen z.B. der Luftfahrt- und der Automobilbranche, stellen den Qualitätsstandard fest und regeln bei Minderqualität die zu ergreifenden Maßnahmen, die z.B. in der Zurückstufung des Lieferanten bestehen können. Auch der Endkunde ist heute vielfach berechtigt, ein Produkt, das nicht seinen Anforderungen, insbesondere seinen Qualitätsanforderzungen, nicht entspricht, zurückzuweisen.

Prof. Dr. Herbert Schnauber

Qualität auf der anderen Seite des Teichs

Februar 1967

"Eine der Hauptaufgaben, mit denen sich General Electric befassen muss, ist es, den Raumfahrzeugen eine größere Langlebigkeit zu verleihen‘", erklärte kürzlich H.W.Page, Vice President des amerikanischen Konzerns und Leiter der Raketen- und Raumfahrabteilung. … Das Beispiel macht deutlich, dass die Vorstellung, viele amerikanische technische Güter entsprächen nicht den in Europa gewohnten Qualitätsanforderungen, überholt ist. … Das ist weitgehend auf das Streben der amerikanischen Regierung zurückzuführen, die Qualität von Gütern aller Art zu steigern, die unter Regierungsauftrag entwickelt und produziert werden. Den Anstoß zu dieser Kampagne geben Ende der fünfziger Jahre vor allem die zahlreichen Fehlschläge, die in den ersten großen Raumfahrtprogrammen auftraten."

Peter Odrich: "Amerika wird qualitätsbewusster", QZ 02/1967, S. 21 – 22

Das sagt der Herausgeber dazu

Nachdem die Amerikaner nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs durch die Entsendung von E. Deming kräftig bei der Wiederherstellung der japanischen Industrie halfen, merkten sie schon bald, dass ihr eigenes Potential durch den Wettbewerb auf dem internationalen Markt unter Druck geriet. Doch zunächst ging es den Amerikanern in den 60er Jahren darum, den Vorsprung, den die Russen inzwischen im Raumfahrtprogramm erreicht hatten, durch eigene Entwicklungen zu kompensieren, besser noch zu übertrumpfen. Die Raumfahrtindustrie war durch die NASA gefordert, technische Systeme zu entwickeln, die höchste Qualität mit Null-Ausfallwahrscheinlichkeit aufwiesen. Uns allen ist bekannt, dass damals FMEA, die Fehler-Möglichkeiten- und Ausfall-Analyse, entstand. Dieses Qualitätsdenken hat nicht zuletzt auch die übrige Industrie erfasst, insbesondere dann, als man Anfang der 80er Jahre E. Deming zurückholte und das Qualitätsbemühen u.a. auch den Malcolm Baldrige National Quality Award unterstützte.

Prof. Dr. Herbert Schnauber

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