nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
QZ 08/2016

Rückschau August 1991 und 1966

Jeden Monat blättert der QZ-Herausgeber in den Archivjahrgängen der QZ. Dabei findet er Kurioses und Bemerkenswertes aus fünf Jahrzehnten Qualitätsmanagement. Was war damals wichtig? Was hat sich verändert? Was hat sich bewährt? Lesen Sie auch den Kommentar des Herausgebers – und kommentieren Sie selbst auf qz-online.de und schildern Sie Ihre Erfahrungen.


Kompetente Selbstprüfer am Werk

August 1991

"Die Stärkung des Qualitätsbewusstseins der Mitarbeiter im Unternehmen ist ein grundlegendes Ziel. Eine Ernennung zum Selbstprüfer setzt fachliche und charakterliche Kompetenz der Betreffenden voraus. Der Selbstprüfer ist für die Erfüllung der Anforderungen voll verantwortlich. … Nach der Ernennung eines Mitarbeiters zum Selbstprüfer ist eine sechsmonatige Probezeit vorgesehen. Am Ende dieser Probezeit entscheidet das Team, ob die Ernennung gerechtfertigt ist oder sie aberkannt wird."

Klaus-Jürgen Wittig: "Selbstprüfer im QS-System", QZ 8/1991, S. 465–467

Das sagt unser Herausgeber dazu

Die Werker-Selbstprüfung, eine Vorgehensweise, die im Zuge der Übernahme von mehr Verantwortung durch den einzelnen Mitarbeiter auch schon vor 1991 ein Thema war, wird im vorliegenden Beitrag durch eine organisatorische Vorgehensweise geregelt. Im Grunde sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass Mitarbeiter A bei der Übergabe seines Teils der Arbeit am Gesamt-Produktions- oder Montageprozess an seinen Kollegen B bzw. den nachfolgenden Bearbeitungsprozess darauf achtet, keinen Fehler weiterzureichen. Dies erfordert natürlich eine gewissenhafte und gezielte Qualifizierung der Mitarbeiter im Erkennen von Qualitätsproblemen. Außerdem dürfte es ausgesprochen sinnvoll zu sein, die Mitarbeiter über den Zweck und die Bestimmung des Produktes (auch der Dienstleistung) in Kenntnis zu setzen.

Prof. Dr. Herbert Schnauber


Auch das Äußere zählt

August 1966

"[Auch bei der Produktion von Verpackungen] dürfte ein breites Feld für Qualitätskontrolle vorhanden sein. … Die Herstellung von Packungen in großen Mengen erfordert den Einsatz schnellaufender Verpackungsmaschinen und -straßen, ob es sich nun um Lebensmittel, Aerosoldosen, Seifen oder Verkaufspackungen für Nägel handelt. … Die engen Toleranzen, die angestrebt werden und eingehalten werden sollen, sowohl bei den Packmitteln als auch bei den diese verarbeitenden Maschinen, führen immer wieder zu Problemen, die mit Hilfe der Qualitätskontrolle zu lösen sind. … Statistische Verfahren sind hier unentbehrlich."

Valentin: "Auch wo es sich um Verpackung handelt...", QZ 8/1966, S. 92

Das sagt unser Herausgeber dazu

Für alle Produktionsbereiche wurde der Qualitätskontrolle nicht nur erst im Jahre 1966, sondern auch schon lange davor, mehr und mehr Aufmerksamkeit gewidmet. Dies insbesondere auch deshalb, als die Massenproduktion von Gebrauchs- und Konsumgütern in einem außerordentlichen Maße zugenommen hatte und weiter zunehmen sollte. Einzelprüfungen konnten deshalb allein schon aus Kostengründen nur in speziellen Fällen zur Anwendung kommen, bei denen die 100 Prozent-Prüfung aus Sicherheits- oder auch anderen Merkmals-Gründen verlangt wurde. Es mussten Verfahren umgesetzt werden, die auf statistischen Verfahren beruhten. Dabei ging es darum, von der Analyse einzelner weniger Teile aus einem umfangreichen Los kostengünstig auf die Qualität des gesamten Loses zu schließen und mit hoher Sicherheit Fehler im Produktionsprozess rechtzeitig zu erkennen und fortan zu vermeiden.

Prof. Dr. Herbert Schnauber

keine Kommentare
Diesen Artikel kommentieren





Über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zum Zweck der Kommentierung von Inhalten informiert Sie unsere Datenschutzerklärung.
Hilfe

Haben Sie Fragen zur Onlinekennung und der freien Verfügbarkeit von Online-Fachbeiträgen, dann wenden Sie sich bitte per E-Mail an:
abo-service@hanser.de

Aktuelle Kommentare
Artikelsponsoring

Möchten Sie einen Fachbeitrag freischalten lassen, haben Sie Fragen oder wünschen Sie ein Angebot, dann wenden Sie sich bitte per E-Mail an:
petra.dregger@hanser.de