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QZ 07/2016

Rückschau Juli 1991 und 1966

Jeden Monat blättert der QZ-Herausgeber in den Archivjahrgängen der QZ. Dabei findet er Kurioses und Bemerkenswertes aus fünf Jahrzehnten Qualitätsmanagement. Was war damals wichtig? Was hat sich verändert? Was hat sich bewährt? Lesen Sie auch den Kommentar des Herausgebers – und kommentieren Sie selbst auf qz-online.de und schildern Sie Ihre Erfahrungen.


Potenzial zur Steigerung der Produktivität

Juli 1991

"Poka-yoke kann und soll fehlende Ausbildung, Motivation oder Ergonomie nicht ersetzen. Es handelt sich hierbei im Grunde um ein Netz von einfachen, technischen‚ Plausibilitäts- prüfungen‘ in der Fertigung. Poka-yoke dient nicht zur Kontrolle der Menschen, sondern als wirksame Hilfe für sie zum ‚Mach‘s gleich richtig‘. Es ist zu hoffen, dass das Potential von Poka-yoke richtig erkannt wird und vorhandenen Einzellösungen, die noch keinen ‚Null-Fehler-Sommer‘ machen, nicht den Blick für die mit Poka-yoke erreichbare Produktivitätssteigerung verschließen."

Jochen P. Sondermann: "Poka-yoke – Hokuspokus oder notwendiges Element einer Null-Fehler-Strategie?", QZ 7/1991, S. 407–411

Das sagt unser Herausgeber dazu

Poka-yoke, zu umschreiben mit „unglückliche Fehler vermeiden“ oder „narrensicher“, ist als solches in Japan zur Vollendung gebracht worden. Nicht unerwähnt soll bleiben, dass bereits vor vielen Jahren auch in Deutschland durch REFA dieses Gedankengut aufgegriffen worden ist. Sinn von Poka-yoke ist es, durch einfache konstruktive, gestalterische oder auch organisatorische Maßnahmen Fehlhandlungen im Fertigungs-, insbesondere Montage-Prozess zu verhindern, Fehler am Endprodukt von vornherein zu vermeiden. „Narrensicher“ sollen die Prozesse sein, d.h. es gibt nur den einen, richtigen Weg, Teile miteinander zu verbinden, Verwechslungen werden durch Poka-yoke ausgeschlossen. Die für die Qualität und die Wirtschaftlichkeit von Teil- und Fertig-produkten damit verbundenen Vorteile liegen auf der Hand, sie lassen sich in den meisten Fällen kostengünstig und meistens auch kurzfristig umsetzen.

Prof. Dr. Herbert Schnauber


Kontrollgrenzen

Juli 1966

"Kontrollkarten beruhen auf statistischen Gesetzmäßigkeiten, wonach auf Grund der Eigenschaften einer bestimmten Anzahl von Proben mit einer gewissen Sicherheit auf die Eigenschaften des gesamten Postens geschlossen werden kann, dem die Proben entnommen wurden. So können die festgelegten Grenzen vorherbestimmt werden, die sich von den in der Norm vorgeschriebenen Toleranzgrenzen unterscheiden … Von großem Vorteil ist, dass die die Kontrolle vornehmende Person zu einer genauen, systematischen und periodischen Prüfung oder Messung gezwungen ist, so dass keine Unregelmäßigkeiten der Fertigung für längere Zeit unaufgedeckt blieben."

A. Móritz und L. Ravasz: "Weiterentwicklung der Statistischen Qualitätskontrolle in der Lebensmittelindustrie", QZ 7/1966, S. 73–83

Das sagt unser Herausgeber dazu

Kontrollkarten als Instrument der Qualitätssicherung in der Fertigung von Produkten, vorzugweise von Massenprodukten, sind ein geeignetes Instrument die Einhaltung von Qualitätsvorgaben zu gewährleisten. Doch auch zum Erkennen von Abnutzungserscheinungen an Werkzeugen sind derartige Kontrollkarten sehr zu empfehlen. Kontrollkarten oder auch Qualitätsregelkarten genannt geben wertvolle Hinweise nicht nur zur Qualitätssicherung von Teil- und Endprodukten sondern sind auch dazu geeignet, wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu entsprechen. So lassen sich in derartigen Kontrollkarten neben Eingriffsgrenzen auch sogenannte Warngrenzen einfügen, die bereits deutlich vor der Notwendigkeit, die weitere Fertigung der entsprechenden Produkte einstellen zu müssen, auf das „aus dem Ruderlaufen“ der Qualität hinzuweisen und entsprechen-de Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Prof. Dr. Herbert Schnauber

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