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QZ 06/2016

Rückschau Juni 1991 und 1966

Jeden Monat blättert der QZ-Herausgeber in den Archivjahrgängen der QZ. Dabei findet er Kurioses und Bemerkenswertes aus fünf Jahrzehnten Qualitätsmanagement. Was war damals wichtig? Was hat sich verändert? Was hat sich bewährt? Lesen Sie auch den Kommentar des Herausgebers – und kommentieren Sie selbst auf qz-online.de und schildern Sie Ihre Erfahrungen.


Qualitätsspritzen aus der Wirtschaft

Juni 1991

"Dass eine umfassende Qualitätsstrategie für die internationale Wettbewerbsfähigkeit zunehmend an Bedeutung gewinnt, haben besonders große Unternehmen inzwischen erkannt. Noch unterentwickelt dagegen ist das Qualitätsdenken bei vielen kleinen und mittleren Betrieben. Hier gibt es noch erhebliche Kenntnisdefizite hinsichtlich einzelner Faktoren der Qualitätssicherung. Seitens der Bundesregierung begrüßen wir deshalb alle Bemühungen, die zu einer stärkeren Bewusstseinsbildung bei der Wirtschaft und beim Verbraucher führen, insbesondere dann, wenn sie aus dem Kreis der Wirtschaft selbst kommen. Beispiele hierfür sind die Veranstaltungen der DGQ."

Klaus Beckmann: "Qualität und Wirtschaftskraft", QZ 6/1991, S. 312-313

Das sagt unser Herausgeber dazu

Gut zu lesen und damit aus der Feder eines Wirtschafts-Politikers zu erfahren ist, wie wichtig es für die Wirtschaftskraft unseres Landes ist, Qualität auf höchsten Niveau zu praktizieren. Schön ist es auch zu hören, dass die DGQ, das RKW oder auch die AIF hierbei wesentliche Rollen eingenommen hatten und sicherlich auch heute noch immer einnehmen. Dass hierbei stets die Wirtschaft selbst als die entscheidende Institution, die Unternehmen also es sein sollen, die dem Thema Qualität in all seinen Facetten Aufmerksamkeit zu widmen haben, ist sicherlich auch nicht falsch, sondern nur folgerichtig. Doch die Rahmenbedingungen selbst, durch die der Qualität eine immer wieder neu zu propagierende Kraft zuteilwird, sind Ausgangspunkt politischer Entscheidungen. So hat z.B. die Exzellenz-Initiative der Bundesregierung für Hochschulen ganz entscheidende Impulse für deutlich mehr Qualität gezeitigt. Ein vergleichbares Programm für das ganze Land dürfte ein durchaus sinnvolles für eine Belebung des "Made in Germany" darstellen. Leider jedoch sind die bisherigen Apelle ungehört verhallt

Prof. Dr. Herbert Schnauber


Raketen in Perfektion

Juni 1966

"Als die Firma Martin Company im Jahre 1962 eine garantiert fehlerfreie Pershing-Rakete abliefern sollte, stand die Firmenleitung vor einer fast unlösbaren Aufgabe. Nicht nur, dass die Zeit für die Fertigung sehr knapp bemessen war, auch die bis dahin üblichen Methoden der Qualitätskontrolle reichten für die gewünschte Perfektion nicht mehr aus. So entschloss sich das Management zu einer arbeitspsychologischen Methode, die … unter dem Namen ‚Zero Defects‘ bekannt wurde und das frappierende Ergebnis von 40 Prozent Reduzierung des Ausschusses und 39 Prozent Verminderung der Nacharbeit innerhalb eines Jahres zeitigte."

Ing. Helmut Wagner: "Zero Defects", QZ 6/1966, S. 61–70

Das sagt unser Herausgeber dazu

Was ist eigentlich das Besondere an "Zero Defects"? Wieso hat es überhaupt einen solchen Erfolg in der amerikanischen Industrie hervorgerufen? Nur zu verständlich, sich von Anfang an um "Do it right the first time" zu kümmern, "mach' es gleich richtig!" Dies wiederum lässt sich nicht zum "Nulltarif" bekommen, wenn man daran denkt, dass das Programm eine große Herausforderung für jeden einzelnen Mitarbeiter darstellt, "nämlich bereits im ersten Arbeitsgang keine Fehler zu machen". Die damalige Analyse der Fehlerquellen führte zu der Erkenntnis, dass "in letzter Konsequenz Fehler immer auf zwei elementare Ursachen zurückgeführt werden können: 1. Mangel an Kenntnis und 2. Mangel an Aufmerksamkeit." Demensprechend setzten die diesbezüglichen Maßnahmen qualifizierend und zur Veränderung der Geisteshaltung an und haben bis heute nichts an Bedeutung und notwendiger Praktizierung verloren.

Prof. Dr. Herbert Schnauber

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