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QZ 05/2016

Rückschau Mai 1991 und 1966

Jeden Monat blättert der QZ-Herausgeber in den Archivjahrgängen der QZ. Dabei findet er Kurioses und Bemerkenswertes aus fünf Jahrzehnten Qualitätsmanagement. Was war damals wichtig? Was hat sich verändert? Was hat sich bewährt? Lesen Sie auch den Kommentar des Herausgebers – und kommentieren Sie selbst auf qz-online.de und schildern Sie Ihre Erfahrungen.


Ruf nach dem Management

Mai 1991

"Elemente für eine umfassende Qualitätsstrategie sind heute kein ‚Geheimnis von erfolgreichen Unternehmen‘ mehr. Sie haben Einzug in nationale und internationale Normen gehalten und sind damit für Jedermann nutzbar. In nichttechnischen Gremien darf ein Hinweis darauf nicht fehlen, denn die Bedeutung dieser Normen geht weit über technische Ansätze hinaus. Sie sprechen die Pflichten des Managements ebenso an, wie sie in organisatorische Elemente eingreifen. … Ausdrücklich wird auch auf die Notwendigkeit einer Identifizierung von Kosten abgehoben, die aus einer unzureichenden Qualitätslenkung resultieren."

Wolfgang Junghans: "Qualität und Kostenmanagement", QZ 5/1991, S 252–253

Das sagt unser Herausgeber dazu

Dieser wie eh und je aktuelle Beitrag weist insbesondere auf zwei entscheidende Aspekte hin. Erstens: Es ist das Management, auf dessen Pflichten im Beitrag von Herrn Junghans hingewiesen wird. Eine ausgesprochen notwendige und immer wieder zu verdeutlichende Pflicht des Managements, auf das gerade die neue ISO 9001:2015 in deutlicherer Weise als das früher der Fall hinweist. Und es sind zweitens die qualitätsbezogenen Kosten, die im Zusammenhang mit der Qualitätssicherung insbesondere als wirtschaftliches Argument genutzt werden müssen, um 'Qualität von Anfang an' zu sichern. Das hilft im Übrigen auch, Fehlleistungsaufwände durch optimale Prozess-Beherrschung - auch in vor- und nachgelagerten Bereichen - zu vermeiden. Deren Sichtbarmachung ist nicht zuletzt ein entscheidendes Indiz dafür, die Bereiche zu identifizieren, die der besonderen Aufmerksamkeit zur Kostensenkung und Qualitätsverbesserung bedürfen.

Prof. Dr. Herbert Schnauber


Frühe Qualitätskennwerte

Mai 1966

"Zentrale Probleme der industriellen Produktion sind die Erfüllung bestimmter Qualitätsvorschriften und die Verbesserung der Qualität. Je komplizierter ein Produkt ist, desto größer ist die Zahl seiner Qualitätsmerkmale, die bei einer Beurteilung in Betracht zu ziehen sind. In den letzten Jahren ist eine neuartige Methode der statistischen Qualitätskontrolle ausgearbeitet worden, die die Charakterisierung der Qualität eines Produkts durch eine einzige Zahl gestattet. Diese Zahl wird als ‚Qualitätskennwert‘ bezeichnet."

Anna Móritz-Gyenge, Kereskedelmi Minöségellenörzö: "Anwendung der mathematischen Statistik bei der Qualitätskontrolle in der Fruchtsaftindustrie", QZ 5/1966, S. 51–55

Das sagt unser Herausgeber dazu

Dieser in einem ungarischen Institut entwickelte 'Qualitätskennwert', der auf der Anwendung der mathematischen Statistik beruht, hat in der Nachfolge eine eher untergeordnete Rolle im Bereich der Qualitätssicherung gespielt. In keinem der Standardwerke des Qualitätsmanagements wird er erwähnt. Nichts desto trotz hatte dieser Ansatz seinen Sinn dergestalt, als damit aufgrund der Kontrolle von Endprodukten Auskunft darüber erlangt werden sollte, ob diese vorschriftsmäßig oder besser, als vorgeschrieben, sind. Dies mag am Beispiel der 'Fruchtsaftindustrie' durchaus seine Berechtigung haben und Sinn machen. Bei vielen anderen Produktionsvorgängen jedoch käme diese Art von 'Qualitätskennwert' zu spät. Weitaus sinnvoller ist es hier, die Qualität von Anfang an und in Teilschritten, "von Tor zu Tor", sprich von Fertigungsabschnitt zu Fertigungs-abschnitt zu verfolgen, um damit Fehler sofort zu erkennen und zeitnah auszumerzen.

Prof. Dr. Herbert Schnauber

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