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QZ 02/2016

Rückschau Februar 1991 und 1966

Jeden Monat blättert der QZ-Herausgeber in den Archivjahrgängen der QZ. Dabei findet er Kurioses und Bemerkenswertes aus fünf Jahrzehnten Qualitätsmanagement. Was war damals wichtig? Was hat sich verändert? Was hat sich bewährt? Lesen Sie auch den Kommentar des Herausgebers – und kommentieren Sie selbst auf qz-online.de und schildern Sie Ihre Erfahrungen.


Verbesserte Streuung

Februar 1991

"Sowohl Shainin- als auch Taguchi-Versuchstechniken sind ein erster Schritt in Richtung Null-Streuungs-Strategie, stellen aber aufgrund verschiedener Vorbehalte nicht das optimale Instrument dafür dar. Ob GAs (‚Generic Algorithm‘ ) "das Optimum" sind, kann erst gesagt werden, wenn die Basis der Anwendung besser gestreut wird. Auf jeden Fall sind die Möglichkeiten, die diese Technik bietet, bei weitem noch nicht absehbar."

Johannes Krottmaier: "Taguchi, Shainin – Stein der Weisen?", QZ 02/1991, S. 90–93

Das sagt unser Herausgeber dazu

Die Shainin-Technik zur Versuchsplanung wird meist nur dann angewandt, wenn ein Problem bereits vorhanden ist. Dies widerspricht aber der Philosophie der "Upstream Quality Assurance", bei der möglichst in der frühen Entwicklungsphase Qualitätstechniken eingesetzt werden sollen, damit Fehler überhaupt nicht erst auftreten. Bei der Taguchi-Methode muss von vornherein bekannt sein, welche Wechselwirkungen auftreten werden. Auch hier sind bei Nichtbeachtung dieser Regel die Versuchsergebnisse unbrauchbar. Hier sollen die Generic Algorithm Abhilfe schaffen, bei denen ein schematischer Versuchsablauf nach wahrscheinlichkeitstheoretischen Regeln abgeleitet werden kann. Trotz des herausgestellten Vorteils der GAs gegenüber der Shainin- und der Taguchi-Methode hat sich diese Art der Null-Streuungs-Strategie in Deutschland nicht durchgesetzt. Literatur darüber ist in den einschlägigen Werken von Masing und Zollondz nicht vorhanden.

Prof. Dr. Herbert Schnauber


Klassischer Dreischritt

Februar 1966

"Alles, was zur Gütesicherung gemessen und geprüft wird, ist nur dann sinnvoll, wenn es von der Funktion des Endprodukts her betrachtet wird und ausschließlich der Produktgüte dient! Alle Prüfvorschriften müssen nach diesen Gesichtspunkten erstellt werden und sich an den Qualitätsmerkmalen des Endproduktes orientieren. Das beeinflusst auch die Organisation im Qualitätswesen. … Es ist notwendig, die drei klassischen Kontrollabteilungen "Eingangs-, Fertigungs- und Endkontrolle" hintereinanderzuschalten. Einer kontrolliert nach dem anderen, kein Kontrolleur ist von dem anderen abhängig. … Ein Fehler am Endprodukt kann nur entstehen, wenn sämtliche drei Prüfstellen gleichermaßen versagen."

Oberingenieur Theo Stumpf: "Qualitätskennziffer bei der Produktion elektrischer Schaltgeräte", QZ 02/1966, S. 13–15

Das sagt unser Herausgeber dazu

Der Beitrag von Herrn Theo Stumpf favorisiert sehr deutlich das Prinzip der internen Lieferanten-Kunden-Beziehung. Erstaunlich wie wenig dieses Prinzip auch heute noch befolgt wird. Unnötige Wertschöpfung mit dem Aussortieren am Ende der Fertigungsstrecke kann nur teuer sein. Dass man sich überhaupt mit diesem Thema auseinandersetzen muss, hat möglicherweise auch seinen Grund in der Tatsache, dass eine wirtschaftlich sinnvolle Fehlerkultur bei uns immer noch nicht den Stellenwert besitzt, der ihr zusteht.

Prof. Dr. Herbert Schnauber

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