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QZ 06/2019

Rückschau Juni 1994 und 1969

Jeden Monat blättert der QZ-Herausgeber in den Archivjahrgängen der QZ. Dabei findet er Kurioses und Bemerkenswertes aus fünf Jahrzehnten Qualitätsmanagement. Was war damals wichtig? Was hat sich verändert? Was hat sich bewährt? Lesen Sie auch den Kommentar des Herausgebers – und kommentieren Sie selbst auf qz-online.de und schildern Sie Ihre Erfahrungen.

Qualitätskontrolle und das Wunder von Japan

vor 50 Jahren: 1969

„Statistische Methoden waren zwar nicht allein dafür verantwortlich, was sich in Japan entwickelt hat, aber statistische Methoden haben zweifellos eine hervorragende Rolle bei diesem japanischen Wunder gespielt. Der erste Schritt war, beim Management den Willen wachzurufen, die Qualität zu verbessern, und die Überzeugung zu erwecken, dass eine Verbesserung möglich ist und dass hierbei die Anwendung statistischer Methoden eine wesentliche Hilfe darstellt.“

W. E. Deming: „Was ging in Japan vor?“, QZ 6/1969, S. 72 –76

Das sagt der Herausgeber dazu

Sobald der Name Deming ‚ins Spiel kommt‘, so ruft dies den PDCA-Zyklus in Erinnerung. Vielen jedoch ist eher unbekannt, dass W. Edwards Deming – von den USA zur Unterstützung der japanischen Wirtschaft abgeordnet – etwa ab 1950 ganz wesentliche Beiträge zur Erstarkung der dortigen Industrie beigetragen hat. Neben der Verbreitung statistischer Methoden zur Qualitäts-sicherung hat Deming vor allem dafür gesorgt, dass das Management der bedeutenden japanischen Unternehmen erkannte, dass es vorrangig darum gehen musste, die Qualität zu verbessern. Schon frühzeitig gab es in Japan einen Qualitätspreis, dessen Ergebnisse eindeutig belegen, dass japanische Unternehmen Qualitätswerte erzielten, die zum damaligen Zeitpunkt in Europa, auch in Deutschland, nicht annähernd erreicht wurden.

Prof. Dr. Herbert Schnauber

Klang als Qualitätsmerkmal

vor 25 Jahren: 1994

„Technische Schalle und das Design für den Menschen wohlklingender, aber auch produkt-typischer Geräusche gewinnen an Bedeutung (ein Fön muss sich anhören wie ein Fön und nicht wie eine Bohrmaschine). Hier muss die Grenze zwischen Signal und Störschall neu gezogen werden. Für die akustische Funktionsprüfung reicht es aus, Größen zu finden, die auf die Produktqualität schließen lassen (Gut-Schlecht-Prüfung).“

K. Heldmann: „Die Maschine muss hören lernen“, QZ 6/1994, S. 656 – 658

Das sagt der Herausgeber dazu

Ein ausgesprochen interessanter Ansatz, der sich unter dem Titel „Die Maschine muss hören lernen“ verbirgt. Nicht nur, dass akustische Signale einen fehlerbehafteten Zustand signalisieren, können physikalische Daten z.B. auch dafür erhoben werden, Instandsetzungsintervalle zu reduzieren und damit die Materialnutzung zu optimieren. Dies geschieht z.B. durch den Einsatz von Körperschall-Aufnehmern, die klar erkennen lassen, wann ein Maschinenteil z.B. nicht mehr „rund“ läuft und ausgewechselt werden muss. Zugleich ist damit eine Methode gegeben, allzu frühe Zyklen für Instandhaltungsprozesse auszumerzen und damit noch betriebsfähige Teile länger einsatzbereit zu halten. Betriebswirtschaftlich bedeutet dies zugleich eine Ersparnismaßnahme, die nicht unerheblich sein dürfte, wenn man an größere Anlagen wie z.B. Walzwerke oder die Montage-Einrichtungen in der Automobilproduktion denkt.

Prof. Dr. Herbert Schnauber

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