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Wirtschaftlichkeit - Qualitätsrelevante Kosten

Zuverlässigkeitszielbetrachtung durch Isokostendiagramme

Zuverlässigkeitsziele werden häufig nur durch technische Kennzahlen wie Schadensfälle pro 100 Fahrzeuge oder ppm definiert. Die Kostenbetrachtung wird dabei oft vernachlässigt, obwohl diese essentiell aus Kunden- als auch Herstellersicht ist. Um dieser Situation entgegenzuwirken, wird in diesem Beitrag ein neu entwickeltes Isokostendiagramm vorgestellt. Dieses bringt wirtschaftliche als auch technische Zuverlässigkeitsziele in einen einfach nachvollziehbaren Zusammenhang.

Das Umfeld für die deutsche Automobilindustrie ist durch einen innovationsgetriebenen Wettbewerb sowie hohe Kunden- und Marktanforderungen geprägt. Technische Innovationen, weltweit verteilte Lieferantenstrukturen, neue Absatzmärkte sowie eine vom Markt verlangte umfangreiche Variantenvielfalt prägen dieses Umfeld.

Um wettbewerbsfähig zu bleiben muss trotz dieser Herausforderungen eine hohe Zuverlässigkeit der Produkte gewährleistet sein. Dazu werden Zuverlässigkeitsziele systematisch geplant und deren Umsetzung überwacht.

Technische Definition von Zuverlässigkeitszielen

Jedoch werden Zuverlässigkeitsziele oft nur technisch definiert durch z.B. Beanstandungen pro 100 Fahrzeuge oder in ppm [1]. Der Kostenaspekt wird dabei häufig vernachlässigt, spielt aber sowohl aus der Perspektive der Kunden als auch der Hersteller eine essentielle Rolle [2].

So erwarten die Kunden im Fall von Schäden angemessene Reparaturpreise und die Hersteller die Einhaltung der kalkulierten Gewährleistungskosten pro Fahrzeug. Der Zusammenhang zwischen den technischen und wirtschaftlichen Zuverlässigkeitszielen unter Beachtung der Kunden- und Herstellerperspektive lässt sich in einem dafür neu entwickelten Isokostendiagramm veranschaulichen.


Inhaltsverzeichnis

Dipl.-Ing. Florian Pasch (Ansprechpartner), geb. 1983, Mitarbeiter im Konzern Smart Quality Lab der Volkswagen AG in Wolfsburg, Tel.: +49 5361 9985495, E-Mail; Florian.Pasch@Volkswagen.de

Dipl.-Ing. (FH) Alexander Miazga, geb. 1973, Senior Expert „Predicted Quality“ bei der Continental Automotive GmbH in Regensburg, Tel.: +49 941 790 3468, E-Mail: alexander.miazga@continental-corporation.com

Dipl.-Ing. Wilfried Hartewieg, geb. 1957, Mitarbeiter im Konzern Smart Quality Lab der Volkswagen AG in Wolfsburg, Tel.: +49 5361 990095, E-Mail; Wilfried.Hartewieg@Volkswagen.de

Literaturhinweis

[1] VDA Band 3 Teil 2 (2016): Verband der Automobilindustrie e.V.. Zuverlässigkeits-Methoden und -Hilfsmittel.
[2] Murthy, D.N.P; Djamaludin, I. (2002): New product warranty. A literature review. In: International Journal of Production Economics 79 (3), S. 231–260. DOI: 10.1016/S0925-5273(02)00153-6.

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