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Soft Skills - Soziale Kompetenz

Technik 1: Die Hohe Schule der Rhetorik

Die freie Rede

Dreh- und Angelpunkt der rhetorischen Künste ist die freie Rede. Es gilt der Grundsatz: Soll eine Rede gut sein und die Zuhörer begeistern, so muss sie frei gehalten werden. Dabei bedeutet "frei" keinesfalls unstrukturiert oder unvorbereitet. Stichworte und Spickzettel sind erlaubt, jedoch dürfen keine ausformulierten Sätze vorgelesen werden. Dies ist nur zulässig, wenn es auf jedes Wort ankommt, wie z. B. bei offiziellen Erklärungen oder gerichtlichen Urteilsbegründungen.

Man unterscheidet verschiedene Arten der freien Rede, je nach Absicht, Anlass und Zuhörerkreis. Bild 1 zeigt einen Auszug der möglichen Redearten.

Bild 1. Arten der freien Rede

Bild 1. Arten der freien Rede

Was bringt es?

Warum soll man freies Reden lernen? Die freie Rede ist ein wesentliches Mittel zur Kommunikation. Durch eine gute Rede können wir unser Gegenüber von unserer Meinung überzeugen, u. U. begeistern und zum Handeln ermutigen. Im beruflichen Alltag ist die freie Rede für Manager aller Hierarchieebenen von grundlegender Bedeutung. Durch sein Auftreten repräsentiert der Redner die Firma bzw. seine Abteilung nach außen hin. Aber auch bei innerbetrieblichen Sachvorträgen helfen rhetorische Grundkenntnisse im freien Sprechen sowie Kenntnisse bezüglich des richtigen Aufbaus der Rede weiter.

Wie gehe ich vor?

Freie Reden müssen strukturiert vorgetragen werden, um den gewünschten Effekt bei den Zuhörern zu erzeugen. Daher sind einige wesentliche Punkte bei der Vorbereitung der Rede zu beachten. Das generelle Vorgehen sollte sich an das in Bild 2 dargestellte Schema anlehnen. Dazu gehören die vier Phasen Problemanalyse, Strukturierung, Visualisierung und Probe.

Titel

Das Thema der Rede wird dem Redner oft vorgegeben bzw. bestimmt sich aus dem gegebenen Anlass oder der jeweiligen Situation. Dennoch birgt der Titel der Rede ein hohes Maß an Gestaltungsfreiheit. Es gilt die Grundregel: Der Titel muss Interesse wecken. Dies geschieht vielfach durch die Wahl der Frageform und/oder provokante Formulierungen.

Beispiel: Sollen wir überhaupt noch in Deutschland investieren?

Bild 2. Vorbereitung einer Rede

Bild 2. Vorbereitung einer Rede

Zusammenfassung

Tab. 2 zeigt zusammenfassend die zehn wichtigsten Regeln, die bei freien Reden beachtet werden müssen:

  1. Optimale Vorbereitung,
  2. Interesseweckender Einstieg,
  3. Flexible Gestaltung,
  4. Hohe Teilnehmerorientierung,
  5. Klare Strukturierung ("Roter Faden"),
  6. Situationsgerechte Stimmbildung,
  7. Interessante Darbietung,
  8. Überzeugendes Engagement,
  9. Appellierender Schluss,
  10. Termingerechte Zeiteinteilung.
DIN EN ISO 9001:2015

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