nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
Soft Skills - Persönliche Kompetenz

Das Chaos bändigen: 15 Ordnungsmethoden (Teil 7)

15. Vor dem Anfang kommt das Ende

Ich räume mehrmals am Tag meinen Schreibtisch auf, damit immer nur ein Vorgang vor mir liegt.

Thomas Heine, Geschäftsführer, auf die Frage:
Verraten Sie uns eine Marotte?
Rubrik „Arbeitsplatz“, in:
Handelsblatt 2006 (Nr. 179: S. 8)

Worum geht es?

  • Szene 1: Die Deckel liegen neben den offenen Farbeimern. Fliegen und Mücken schwimmen in der weißen Farbe. Auf dem Boden verstreut gebrauchte Pinsel – sie trocknen in der Nachmittagsonne vor sich hin. Ebenso diverse Farbkleckse. Die Abdeckplanen flattern und knattern im Wind. Feierabend.
  • Szene 2: Die offenen Filzstifte trocknen vor sich hin – die Kappen fehlen. Lineal- und Scherenspitzen lugen unter einem Papiermeer hervor. Papierrollen sind auf den Boden gekullert. Auf der Fensterbank ein paar Teller mit Kuchenresten, in den Bechern kalter Kaffee. Einziges Lebenszeichen: die summende Stubenfliege. Feierabend.

Hand aufs Herz: Sieht Ihr Arbeitsplatz manchmal so ähnlich aus? Stellen Sie sich vor, dieser Kuddelmuddel würde am nächsten Morgen auf Sie warten. Ebenso neue Aufgaben, die mit denen von gestern nichts mehr zu tun haben. Wie steht es da um Ihre Motivation, neu ans Werk zu gehen?

Wenn sich das von heute mit dem von gestern und vorgestern vermischt, haben wir wohl eher Katerstimmung als Morgenfrische, oder nicht?

Wie gehe ich vor?

Schließen Sie erst das eine ab, bevor Sie mit dem Neuen beginnen. Deckel zu, Stifte zurück, Schere hinein. Unterlagen versorgen, Ablagen klären, Arbeitsflächen befreien. Kurze Zwischenpausen können dazu dienen, die aktuelle „Baustelle“ aufzuräumen: Alles, was im Weg steht, kommt raus; alles, was ausgedient hat, kommt weg. Und: Alles, was jetzt für mich wichtig ist, darf auf den Tisch – und nur das.

Das gilt nicht nur für große Arbeitsschritte, sondern auch für die kleinen Zwischenetappen. Eine Bergbesteigung geht ja auch nicht an einem Stück. Da gibt es Berghütten, in denen man sich ausruht, sich umzieht, den Rucksack umpackt, um dann wieder gestärkt aufzubrechen.

Wichtig sind also auch die zeitlichen Zäsuren: Mach mal Pause. Erst mal an die frische Luft oder in die Sonne. Abstand gewinnen. Dann geht es weiter.

Was bringt es?

Sie machen die Bahn frei. Sie schaffen alles fort, was Ihnen im Weg steht – Stolperfallen also, die Ihr Fortschreiten behindern. Sie schaffen Platz für Neues, sorgen für einen klaren Kopf.

Sie können die Zwischenstufen genießen und Schlusspunkte setzen. Das ist befreiend. Durchatmen, aufatmen und neu starten.

Anne Brunner, Ordnung ins Chaos , Hanser 2007, S. 72-74

DIN EN ISO 9001:2015

Zum ISO 9001:2015 Special

Prozesswelt

Serie zum Thema Prozesse, veröffentlicht von QM-Experten deutscher Unternehmen gemeinsam mit der N5 GmbH und der Fachzeitschrift QZ

Zur Prozesswelt