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Soft Skills - Persönliche Kompetenz

Das Chaos bändigen: 15 Ordnungsmethoden (Teil 5)

11. Glasklar

Worum geht es?

Schon mal erlebt?

  • „Wo ist denn der Kaffeevorrat?“
  • „Ich glaube, im rechten Küchenschrank, in der Dose ganz hinten links.“
  • „Ist es die? Mal reinschauen. Nein, das ist der Reis.“

  • „Wo sind denn die Briefklammern?“
  • „Sie müssten eigentlich in einer der Schubladen unter dem Tisch sein, wahrscheinlich in der dritten von oben.“
  • „Ich kann sie nicht finden. Kannst du mal bitte kommen?“

Ziemlich mühsam, oder?

Wie gehe ich vor?

Schaffen Sie Durchblick. Undurchsichtige Dosen geben ihren Inhalt nicht so schnell preis – Glas hingegen schon. Krimskrams liebt es, sich in undurchsichtigen Plastiktüten zu verstecken – durchsichtige beenden dieses Versteckspiel auf einen Blick. Undurchsichtige Kartons verbergen ihren Inhalt ebenfalls hervorragend. Im Gegensatz zu dieser rätselhaften „Blackbox“ gibt es ehrlichere transparente Boxen.

Gläser kann man extra kaufen, aber auch viele Lebensmittel sind so verpackt. Ob Apfelkompott, Honig oder Tomatenpesto: Einmal geleert können die Gläser als praktische Behälter dienen. Mit Hebelmechanik oder Schraubdeckel sogar gut verschließbar.

Was bringt es?

Auf einen Blick sieht man, was drin ist: in der Küche die Linsen, Haferflocken und Teebeutel; am Arbeitsplatz die Büroklammern, Reißnägel und Gummis; im Kellerregal die Nägel, Schrauben und Haken.

Motten und Ungeziefer haben schlechte Karten, sich in glasklar verpackten Nahrungsmitteln einzunisten. In Tüten können sie sich wesentlich besser verstecken.

Das Beschriften von Dosen und Kisten entfällt, die Inhalte erklären sich selbst. In eine Reihe aufgestellt sind gleichförmige Gläser schön anzusehen, schöner als die verschiedenen Tüten und aufgerissenen Schachteln mit ihren kunterbunten Werbebotschaften.

Und außerdem: Was ist, wenn Sie einmal krank sind und ein Kollege Sie vertreten soll? Oder Sie sind unterwegs und die Gäste warten bei Ihnen daheim? Glasklar: Mit Gläsern finden sich auch Dritte schnell zurecht.

12. Das goldene Gummiband

Bewahre deine Papiere, deine Schlüssel und alles so auf, dass du jedes einzelne Stück auch im Dunkeln finden kannst.
Adolph Freiherr Knigge

Worum geht es?

Haben Sie etwas Zeit? Dann machen wir jetzt ein kleines Ratespiel. Beantworten Sie bitte folgende Fragen:

  • In welcher Tasche ist der Taschenrechner?
  • In welcher Tasche ist die Taschenlampe?
  • In welcher Tasche ist das Taschentuch?

Sie vermuten richtig: Eigentlich müsste das Teil hier oder da oder dort sein. Aber ist es wirklich so? Schau’n Sie doch mal nach. Hoppla – wo ist es denn?

Und hier Teil II für Fortgeschrittene:

  • Wo sind die Reservebatterien für den Taschenrechner?
  • Wo sind die Reservebatterien für die Taschenlampe?
  • Wo ist eine neue Glühbirne?

Kennen Sie das? Wie viel Zeit haben wir schon damit verbracht, diese unfreiwillige „Schnitzeljagd“ zu spielen, obwohl sie doch eigentlich nicht wirklich Spaß macht!

Wie gehe ich vor?

Wie wäre es, wenn dieses Alltagsspielchen nun ausgespielt hat? Probieren Sie doch mal ein neues Spiel, das etwas sinnvoller ist. Es hat nur zwei Spielregeln:

  • Spielregel 1: Geben Sie jedem Teil einen festen Platz, eine sichere Heimat, seine persönliche Herberge. Ab jetzt ist der Schlüssel immer in dieser Schublade, sind die Schere und der Stift immer in dem Stiftbecher, ist die Sonnenbrille immer in der Handtasche und das Buch immer im Bücherfach.
  • Spielregel 2: Stellen Sie sich vor, dass an jedem Einzelteil ab sofort ein „goldenes Gummiband“ hängt. Wenn Sie das Teil herausnehmen, spannt sich das Gummiband an: Je weiter Sie es von seinem Platz entfernen, desto stärker zieht es zurück. Das elastische Band erinnert an den neuen angestammten Platz, zu dem das Teil zurückwill, sobald es nicht mehr gebraucht wird (Bilder 7 und 8).
Bild 7. Wieder nach Hause

Bild 7. Wieder nach Hause

Bild 8. Es gibt auch Ketten für den Schlüsselbund und für die Brille

Bild 8. Es gibt auch Ketten für den Schlüsselbund und für die Brille

Woran das Gummiband erinnert

Wenn du mich...

  • geöffnet hast, schließe mich wieder zu.
  • abgehängt hast, hänge mich wieder auf.
  • aufgehoben hast, stelle mich wieder hinunter.
  • herausgenommen hast, lege mich wieder hinein.
  • hereingeholt hast, stelle mich wieder hinaus.

Wenn ich...

  • heruntergefallen bin, hebe mich wieder auf.
  • umgefallen bin, stelle mich wieder auf.
  • langsam zur Neige gehe, schreibe es auf und sorge rechtzeitig für Nachschub.

Was bringt es?

Sie spielen ein neues Spiel: Es heißt „Finden“ statt „Suchen“. Es spart viel kostbare Lebenszeit und macht außerdem viel mehr Spaß. Es funktioniert jedoch nur dann, wenn Sie sich an die beiden neuen Spielregeln halten, und zwar konsequent: Einen festen Platz zuweisen und an das goldene Gummiband denken. Nach Gebrauch zieht es jedes Ding an seinen Platz zurück – ruck, zuck, wie am Schnürchen!

Jedes Teil will wieder nach Hause. Das geht wie am Schnürchen – ruck, zuck!

Damit helfen Sie Ihrem Gedächtnis auf die Sprünge und halten es frei für Wichtigeres. Außerdem sind Sie gerüstet, falls Sie die Taschenlampe wirklich einmal im Dunkeln finden müssen.

Wohin kommt ab jetzt

  • der Geldbeutel?
  • der Schlüssel?
  • die Brille?
  • das schnurlose Telefon?
  • das Handy?
  • die Eingangs- bzw. Ausgangspost?
  • der Kalender?
  • der Stift?
  • der Notizblock?
  • die Schere?
  • die Taschenlampe?
  • der Taschenrechner?
  • die Fernbedienung?
  • der Regenschirm?

Anne Brunner, Ordnung ins Chaos , Hanser 2007, S. 62-67

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