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Soft Skills - Persönliche Kompetenz

Das Chaos bändigen: 15 Ordnungsmethoden (Teil 4)

9. Ein Viertel Luft

Worum geht es?

Haben Sie das schon erlebt?

  • Die Schublade geht weder richtig auf noch zu – es klemmt.
  • Der Ordner lässt sich weder richtig öffnen noch schließen – es klemmt.
  • Die Kleiderbügel stecken fest und verhaken sich – es klemmt.

Was fehlt? ... Luft! Nicht nur unsere Lunge braucht sie, sondern auch unsere Sachen, damit sie nicht ersticken.

Wie gehe ich vor?

Lassen Sie die Dinge atmen! Gönnen Sie ihnen etwas Sauerstoff. Das heißt: Ein Viertel vom gesamten Platz bleibt frei.

  • Die Dinge liegen ganz frei und leicht, denn die Schublade ist zu 25% leer!
  • Das Papier liegt ganz luftig und lose, denn der Ordner ist zu 25% leer!
  • Die Kleider hängen ganz locker, denn die Kleiderstange ist zu 25% leer!

Lassen Sie die Sachen atmen. Gönnen Sie ihnen 25% Luft!

Was bringt es?

Ihre Sachen können aufatmen, und auch die Behälter, die sie beherbergen:

  • Die Schublade gleitet wie von selbst auf und zu, ohne zu stocken und zu stolpern.
  • Der Ordner lässt sich lässig herausziehen und spielend öffnen, ohne die Hebelmechanik zu strapazieren.
  • Die Kleiderstange muss sich nicht mehr durchbiegen und gibt als Belohnung jeden Kleiderbügel mühelos frei.

Nicht nur Ihre Sachen können aufatmen, auch Sie!

10. Ins Rollen bringen

Worum geht es?

Wann haben Sie das letzte Mal hinter Ihren Aktenschrank geschaut? Oder hinter Ihren Kleiderschrank? Die Wahrscheinlichkeit ist groß: Das ist schon etwas länger her. Wie kommt das? Die Antwort liegt auf der Hand: Die Teile sind einfach zu unbeweglich, wie festgewachsen – als hätten sie Wurzeln geschlagen.

Wahrscheinlich ahnen Sie, dass der Anblick dahinter nicht gerade erhebend wäre: Kumulus-Wolken aus Staub, verlorene Münzen und Büroklammern, manch aufgeschrecktes Getier, das sich gemütlich eingerichtet hatte. Im schlimmsten Fall kommen Schimmelspuren hervor – eine Gefahr für Ihre Gesundheit.

Wie gehe ich vor?

Bild 6. Alles auf Rollen

Bild 6. Alles auf Rollen

Bringen Sie Möbel ins Rollen, soweit es sicher und möglich ist. Dies gilt besonders für schwere Teile, wie Akten-, Bücher-, Kleiderschränke oder große Kisten. Aber auch das Bettsofa, die Couch oder der Tisch können auf arretierbaren Rollen stehen (Bild 6).


Was bringt es?

Die Reinigungsfrau wird es Ihnen danken, ebenso Ihr eigener Rücken. Staubwolken haben keine Chance mehr, sich in Ecken und Kanten zu verstecken. Das ist gut für Ihre Lungen und die Luftqualität.

Im Raum kann die Luft besser zirkulieren, was aus bauphysikalischen Gründen ratsam ist und Schimmelbildung verhindert, besonders an Außenwänden.

Sperrige Schränke werden bei Bedarf mit einem Griff mobil und vermitteln die Botschaft: „Hier läuft alles leicht und locker“, „Hier habe ich alles im Griff.“

Das hebt die Stimmung, nicht nur von Ihnen, sondern auch von Ihren Kunden, Klienten und Gästen.

Anne Brunner, Ordnung ins Chaos , Hanser 2007, S. 58-61

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