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Recht / Normen - Produkthaftung

Zusammenhänge zwischen Produkt- und Handlungsfehlern

Human-FMEA

Mit der Einführung des Produkthaftungsgesetzes ist eine fehlerfreie Lieferung für den Hersteller zwingend und für den Kunden selbstverständlich geworden. Eine effiziente Fehlervermeidung erfordert detaillierte und empirisch belegbare Erkenntnisse über Fehlerarten, -folgen, -auftretensformen und -ursachen.

Entscheidend für die Vermeidung der Fehlerursachen ist die Bereitstellung von Instrumenten, die sowohl eine vollständige, eindeutige und aussagefähige Fehler- und Ursachenanalyse als auch eine systematische Einbeziehung der betroffenen Mitarbeiter ermöglicht.

Handlungsfehler und ihre Ursachen

Die Erfüllung einer Aufgabe erfolgt durch Handlungen, und Handlungsfehler sind dort zu beobachten, wo die Informationsumsetzung stattfindet. Handlungsfehler manifestieren sich daher stets als Vorbereitungsfehler, Ausführungsfehler oder Kontrollfehler (Bild 1 und Bild 2).

Bild 1. Zusammenhang zwischen Produktfehlern und Fehler auslösenden Bedingungen

Bild 2. Tätigkeitsorientierte Handlungsfehler-Klassifizierung

Anhand dieser Klassifizierung werden Handlungsfehler durch arbeitswissenschaftliche Analyseinstrumente methodisch eingegrenzt und durch mitarbeiterorientierte Gestaltungsmaßnahmen beseitigt. Eine reale Beteiligung der betroffenen Mitarbeiter bei Analyse, Definition und Umsetzung von Gestaltungsmaßnahmen auf der Basis von arbeitswissenschaftlichen Erkenntnissen bietet nicht nur aus sozialen, sondern auch aus betriebswirtschaftlichen Erwägungen heraus Vorteile, da Ziele des Qualitätsmanagements und des Arbeitsschutzes gleichzeitig verwirklicht werden können. In der Praxis sind diese Vorteile bislang noch nicht ausreichend in die betrieblichen Analyse- und Bewertungsverfahren integriert. Vor diesem Hintergrund wird in einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Verbundprojekt das Verfahren der Human-Fehlermöglichkeits- und -einflußanalyse (H-FMEA) entwickelt und pilotartig in drei verschiedenen Betrieben erprobt. Dem Verfahren der H-FMEA liegt die Annahme zu Grunde, dass zwischen zufällig auftretenden Produktfehlern und menschlichen Handlungsfehlern in vielen Fällen ein Zusammenhang besteht.

Lesen Sie auf der folgenden Seite, in welchen Schritten man das Human-FMEA-Verfahren anwendet.


Inhaltsverzeichnis

Dr. Jamal Algedri, geb. 1964, studierte Produktionstechnik, Maschinenbau und Berufspädagogik an der Universität Kassel. Seit 1996 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Arbeitswissenschaft tätig, wo er 1997 promovierte.
Prof. Dr. Ekkehart Frieling, geb. 1942, ist seit 1982 Inhaber des Lehrstuhls für Arbeitswissenschaft an der Universität Kassel.
Marcus Katschke, geb. 1968, studierte Maschinenbau an der Universität Kassel und ist seit 1999 bei der Adtranz GmbH, Kassel, im Projektmanagement tätig.
Karl-Heinz Barchfeld, geb. 1945, war von 1979 bis 1990 Logistikleiter bei der ABB AG, Mannheim, von 1991 bis 1994 Produktionsleiter für Elektromotoren in Saarbrücken. Seit 1995 Abteilungsleiter der Endmontage bei der Adtranz GmbH, Kassel.

Literaturhinweis

Algedri, J.; Frieling, E.; Bekiroglu, M.: Lernen im Prozeß, QZ 43 (1998) 9, S. 1083-1086.

Frieling, E.; Sonntag, K.: Lehrbuch der Arbeitspsychologie, Verlag Hans-Huber, 1999.

Jamal Algedri, E. Frieling, Marcus Katschke, Karl-Heinz Barchfeld. Optimierung mit System In: QZ 01/2000 , S. 68-71.

DIN EN ISO 9001:2015

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