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Recht / Normen - ISO 9001:2015

Wissensmanagement für ISO 9001:2015

Eine Möglichkeit, diesen neuen Anforderungen zu begegnen, ist das Instrument der „Wissensbilanzierung“. Es ist ein strategisches Managementinstrument, um das Struktur-, Beziehungs- und Humankapital in Unternehmen zu messen, zu steuern und das darin gebundene Potenzial gezielt weiter zu entwickeln (Bild 1). Eine Wissensbilanz kann als strategisches Managementinstrument gemäß dem in der ISO 9001 verwandten Plan-Do-Check-Act (PDCA)-Zyklus eingesetzt werden. Darüber hinaus ergänzt sie die klassischen, finanzspezifischen Geschäftsberichte um bisher vernachlässigte Faktoren und ermöglicht so eine umfassendere, zukunftsorientierte Ansicht und Bewertung des Unternehmens.

Analyse der Wechselwirkungen zwischen Faktoren, Geschäftsprozessen und -erfolgen (Quelle: Wissensbilanz – Made in Germany, Leitfaden 2.0 zur Erstellung einer Wissensbilanz, BMWi 2013)

Organisationen sollen sich vor Wissensverlust – beispielsweise aufgrund von Mitarbeiterfluktuation – schützen und sind gehalten, ihr Wissen aktiv zu managen. Das erleichtert es, dauerhafte Konformität von Produkten und Dienstleistungen sicherzustellen.

Erste Ergebnisse bereits nach wenigen Wochen

Der Aufwand zum Erstellen einer Wissensbilanz ist überschaubar: Je nach Größe des Unternehmens werden in funktions- und hierarchieübergreifenden Workshops die wichtigsten „weichen“ Erfolgsfaktoren erfasst. Ein Team, in dem alle Firmenbereiche und Hierarchieebenen vertreten sind, analysiert diese dann und bewertet sie. Optional begleitet ein Wissensbilanz-Moderator das Team. Das Unternehmen erarbeitet sich mit Hilfe der Wissensbilanz innerhalb von meist nur vier bis acht Wochen seine Lösungen selbst.

So fördert die Wissensbilanz eine ganzheitliche Unternehmensbetrachtung und liefert als Ergebnis konkrete und selbsterarbeitete Handlungsempfehlungen, die mit realistischen und für das Unternehmen auch leistbaren Verbesserungsmaßnahmen gezielt angegangen werden können. Der Gesamtprozess wird so dokumentiert, dass er für die Kommunikation zu internen und externen Zielgruppen wie Mitarbeiter/-innen, Investitions- und Kooperationspartnern eingesetzt werden kann.


Inhaltsverzeichnis

Autoren:

Detlef Kahrs ist Vorstand für Öffentlichkeitsarbeit im Bundesverband Wissensbilanzierung e.V. Der Inhaber der Wissensbilanz-Deutschland ist zertifizierter Wissensbilanz-Moderator und hat bisher über 50 Wissensbilanzen erfolgreich begleitet.

Ronald Orth ist Leiter der Abteilung Business Excellence Methoden am Fraunhofer IPK in Berlin. Neben der Wissensbilanzierung und dem Wissensmanagement stehen die Felder Benchmarking und Innovationssysteme im Mittelpunkt der Forschungs- und Beratungsprojekte.

zusätzliche Links

Über den Bundesverband Wissensbilanzierung e.V.

Der Bundesverband Wissensbilanzierung e.V. (BVWB) wurde von Moderatoren und Nutzern der Methode „Wissensbilanz – Made in Germany“ gegründet, die wiederum im Rahmen eines Förderprogramms des Bundeswirtschaftsministeriums vom Arbeitskreis Wissensbilanz (AK-WB) entwickelt wurde. Das zentrale Ziel des BVWB besteht darin, Qualität, Weiterentwicklung und Verbreitung der Wissensbilanzierung zu fördern.

Wissensbilanz Toolbox

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