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Recht / Normen - ISO 9001:2015

Glossar zur ISO 9001:2015

Ende 2015 wurde die QM-Norm ISO 9001:2015 als überarbeitete Version veröffentlicht. Neu ist vor allem die sogenannte High Level Structure, nach der nun alle ISO-Managementsystemnormen angelegt werden. Statt bisher 8 gibt es nun 10 Abschnitte. Die wichtigsten Änderungen sind: Ein formales "QM-Handbuch" wird ebenso wie der "Beauftragte der obersten Leitung" nicht mehr gefordert.

Mit dem Qualitätsmanagement-Standard ISO 9001 werden die minimalen Anforderungen an ein QM-System formuliert. Dieses Glossar soll Ihre Arbeit mit der QM-Norm erleichtern und wurde erstellt von Unternehmensberater und QZ-Autor
Dipl.-Physiker Marek Emil Dziwetzki
info@demquality.de
www.demquality.com

A | Ä | B | C | D | E | F | G | I | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | Ü | V | W | Z

A


Analyse und Bewertung (Daten und Informationen)

9.1.3

Anm.: Können auch statistische Methoden umfassen


Analyse der Marktanteile

9.1.2 Anm


Anforderung an die Anwendbarkeit

A.5;4.3


Anforderungen an Dienstleistungen

8.2


Anforderungen an Produkte

8.2


Anwendbarkeit der ISO 9001

A.5


Anwendungsbereich des QM-Systems

4.3


Anwendung des prozessorientierten Ansatzes

0.3


Art und Umfang der Steuerung der extern bereitgestellten Prozesse

8.4.2


Aufbewahren von dokumentierten Informationen

8.7.2


Audit - internes

9.2


Autorisierung zur Annahme mit Sonderfreigabe

8.7.1d


Ä


Änderungen (Überwachung von)

8.5.6


Änderungen der Anforderungen an Produkte und Dienstleistungen

8.2.4


Änderung des Qualitätsmanagementssystems

10.2.1f)


B


Beauftragte der obersten Leitung – in der ISO9001:2015 ist nicht mehr explizit gefordert!


Befugnisse in der Organisation

5.3


Begriffe

3


Bekanntmachung der Qualitätspolitik

5.2.2


Berichte von Händlern

9.1.2 Anm


Bestimmen von Anforderungen für Dienstleistungen

8.2.2


Bestimmen von Anforderungen für Produkte

8.2.2


Bestimmen von Chancen zur Verbesserung

10.1


Bestimmung der externer und interner Themen

4.1


Bestimmen der Ursachen der Nonkonformität

10.2.1b)2)


Betrieb (eng. Operation)

8


Betriebliche Planung und Steuerung

8.1


Bewertung der Leistung

9


Bewusstsein der Mitarbeiter - Ergänzung

7.3


C


Chancen …..zu Übernahme neuer Praktiken

6.2. 2, Anm. 2


Chancen bestimmen…

6.1


D


Datenalyse (Methoden zur...)

9.1.3 Anm


Darstellung der Elemente eines Einzelprozesses

0.3.1


Deming Zyklus: Planen-Durchführen-Prüfen-Handeln

0.3.2


Dokumentierte Information

7.5.1;A.6


Dokumentierte Information (Aufbewahrung) über Nonkonformitäten und Massnahmen.

10.2.2


E


Eigentum der Kunden oder der externen Anbieter

8.5.3


Einleitung (Allgemeines)

0.1

  • 7 Grundsätze des Qualitätsmanagements

0.2

  • Prozessorientiertes Ansatz (Allgemeines)

0.3; 0.3.1

  • „Planen-Durchführen-Prüfen-Handeln“ Zyklus (engl. PDCA) nach Deming

0.3.2

  • Risikobasiertes Denken

0.3.3

  • Zusammenhang mit anderen Normen

0.4


Entwicklungseingaben

8.3.3


Entwicklungsergebnisse

8.3.5


Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen

8.3


Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen (Allgemeines)

8.3.1


Entwicklungsänderungen

8.3.6


Entwicklungsplanung

8.3.2


Erbrachte Dienstleistungen

9.1.2 Anm.


Ergebnisse jeder Korrekturmaßnahme

10.2.2


Ergebnisse der Managementbewertung

9.3.3


Entwicklungssteuerung

8.3.4


Erhaltung der Ergebnisse

8.5.4

Anm.: Die Erhaltung kann die Kennzeichnung, Handhabung, Schutz vor Verunreinigung, Verpackung, Lagerung, die Übertragung oder den Transport und den Schutz einschließen.


Erstellen und Aktualisieren (der Dokumentation)

7.5.2


F


Festlegung der Qualitätspolitik

5.2.1


Festlegung der Qualitätsziele für relevante Funktionen, Ebenen und Prozesse

6.2.1


Festlegung des Anwendungsbereichs des QM-Systems

4.3


Fortlaufende Verbesserung des QM-Systems

4.4.1;10.3


Freigabe von Produkten und Dienstleistungen

8.6


Führung und Verpflichtung (Allgemeines)

5.1.1


G


Geeignete dokumentierte Informationen

9.1.1


Gewährleistungsansprüche

9.1.2 Anm


I


Informationen für externe Anbieter

8.4.3


Integrität des QM-Systems

5.3e)


Infrastruktur als Ressource

7.1.3


Internes Audit

9.2.1; 9.2.2


K


Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit

8.5.2


Kommunikation (intern und extern)

7.4


Kommunikation mit den Kunden

8.2.1


Kompetenz (der Organisation)

7.2


Kontex der Organisation

4

Anm.: Es ist die Gesamtheit von allen Zusammenhängen, die Einfluss auf die Prozesse einer Organisation haben. Quelle: ISO9001:2015 Seminar von Det Norske Veritas German Lloyd, FFM, Dez.2017


Kontex der Organisation verstehen

4.1


Korrekturmaßnahmen

10.2

Def. Eine Korrektur ist eine nachträgliche Veränderung eines Produktes, die nur einen vergleichsweise kleinen Teil betrifft und als verbessernde
Massnahme dient. Quelle:Wikipedia

Anm.: Korrekturmaßnahmen müssen den Auswirkungen der aufgetretenen Nichtkonformitäten angemessen sein!!!


Korrigieren von unerwünschten Auswirkungen von Verbesserungen

10.1b)


Kundenorientierung

5.1.2


Kundenbefragungen

9.1.2 Anm


Kundenreklamationen

8.2.1c); 8.7; 9.1; 10.2.1


Kundenwahrnehmung

9.1.2


Kundenzufriedenheit

9.3.2c), 1)


Korrektur

8.7a)

Def. Eine Korrektur ist eine nachträgliche Veränderung eines Produktes, die nur einen vergleichsweise kleinen Teil betrifft und als verbessernde
Massnahme dient. Quelle:Wikipedia


L


Lenkung dokumentierter Information

7.5.3.1; 7.5.3.2


Lenkung nichtkonformer Ergebnisse

8.7


M


Managementbewertung

9.3


Managementbewertung (Allgemeines)

9.3.1


Managementbewertung (Eingaben)

9.3.2


Managementbewertung-Ergebnisse

9.3.3


Maßnahmen zum Umgang mit Risiken und Chancen

6.1; 6.1.1; 6.1.2


Messtechnische Rückführbarkeit

7.1.5.2


Mögliche Auswirkung auf die Konformität von Produkten und Dienstleistungen

6.1.2


Möglichkeiten zur Verbesserung

9.3.2f)


N


Nichtkonformität und Korrekturmaßnahmen

10.2.1 und 10.2.2


Normative Verweisungen

2


O


Oberste Leitung => interne Gruppe von Personen, die direkter Einfluss auf die Leistungserbringung einer Organisation hat und es ist die oberste Managementebene eines Unternehmens.Quelle: Wikipedia


Organisation => Zweckverbund, dessen Ziel darin besteht, gewinnbringende Leistungen in Form von Sach- und Dienstleistungen zu erbringen (Produktions- und Dienstleistungsunternehmen); Quelle: Verfasser


P


PDCA – Zyklus nach W. Edwards Deming (1900-1993)

0.3.1 und 0.3.2


Personen als Ressourcen

7.1.2


Physikalische Faktoren

7.1.4c)


Planung

6


Planung der Maßnahmen zum Umgang mit Risiken und Chancen

6.1.2a)


Planung für das Qualitätsmanagementsystem

6.1.1; A4


Planung von Änderungen

6.3


Planung zum Erreichen der Qualitätsziele

6.2.2


Planung zum Erreichen der Verbesserungen

6.1.1d)


Planung um erwünschte Auswirkungen zu verstärken

6.1.1b)


Planung um unerwünschte Auswirkungen zu verhindern

6.1.1c)


Politik; Festlegung der Qualitätspolitik

5.2.1


Prozessumgebung

7.1.4


Psychologische Faktoren der Prozessumgebung

7.1.4b)


Q


QM-System und seine Prozesse

4.4


Qualitätsziele, deren Planung, Erreichung … - Ergänzung

6.2.1; 6.2.2


Qualitätsziele müssen…

6.2.1


R


Ressourcen (Allgemeines)

7.1.1


Ressourcen (Personen)

7.1.2


Ressourcen (Infrastruktur)

7.1.3


Ressourcen zur Überwachung und Messung (Allgemeines)

7.1.5.1


Risikobasiertes Denken

A.4


Risiken bestimmen

6.1.1


Rollen, Verantwortlichkeiten in der Organisation

5.3


Rückmeldungen durch den Kunden

9.1.2 Anm


Rückverfolgbarkeit

8.5.2


S


Sonderfreigabe

8.7.1d)


Soziale Faktoren

7.1.4a)


Steuerungsmaßnahmen für die Entwicklung

8.3.4


Steuerung nichtkonformer Ergebnisse

8.7.1 und 8.7.2


Steuerung der Produktion und der Dienstleistungserbringung

8.5.1


Steuerung von extern bereitgestellten Prozessen…- (Allgemeines)

8.4.1; A.8

  • Art und Umfang der Steuerung

8.4.2


T


Tätigkeiten nach der Lieferung

8.5.5

Anm.: z.B. Gewährleistung, vertragliche Pflichten, Instandhaltung, Wiederverwertung, Entsorgung…


U


Umgang mit Risiken und Chancen

6.1.1 und 6.1.2


Unterstützung (Infrastruktur)

7.1.3

Anm.: Infrastruktur: Gebäude, Ausrüstung, Transporteinrichtungen, IT und Kommunikationstechnik


Unterstützung (Personen)

7.1.2


Unterstützung (Prozessumgebung)

7.1.4


Unterstützung (Ressourcen)

7.1


Ü


Überprüfung der Anforderungen für Dienstleistungen

8.2.3.1


Überprüfung der Anforderungen für Produkte

8.2.3.1


Überwachung von Änderungen

8.5.6


Überwachung, Messung, Analyse und Bewertung (Allgemeines)

9.1.1


Überwachung von Wahrnehmungen des Kunden

9.1.2


Überprüfung und Analyse der Nichtkonformität

10.2.1b) 1)


Überprüfung der Wirksamkeit von ergriffenen Korrekturmaßnahmen

10.2.1d)


V


Verbesserung (Allgemeines)

10.1

Def.: Unter Verbesserung kann man verstehen eine Erhöhung der Qualität oder eine Berichtigung von Fehler durch entsprechende Korrektur. Quelle: Wikipedia


Verbesserung der Leistung und Wirksamkeit des QM-Systems

10.1c)

Anm.: Beispiele für die Verbesserung können Korrektur, Korrekturmassnahmen, fortlaufende Verbesserung, Innovation und Umorganisation sein.
Def. Eine Korrektur ist eine nachträgliche Veränderung eines Produktes, die nur einen vergleichsweise kleinen Teil betrifft und als verbessernde Massnahme dient. Quelle: Wikipedia


Verhindern von unerwünschten Auswirkungen der Verbesserung

10.1b)


Verringern von unerwünschten Auswirkungen der Verbesserung

10.1b)


Verstehen der Organisation und ihres Kontextes

4.1


Verstehen der Erfordernisse und Erwartungen….

4.2


Vorbeugende Maßnahme

A.4

Anm.: Es ist die Kernaufgabe eines Qualitätsmanagementsystems als vorbeugendes Instrument zu wirken. Aus diesem Grund enthält diese Internationale Norm keinen separaten Abschnitt oder Unterabschnitt zu vorbeugenden Maßnahmen.


W


Wahrnehmung des Kunden

9.1.2 Anm


Wirksamkeit von durchgeführten Massnahmen zum Umgang mit Risiken

9.3.2e)


Wissen der Organisation (Wissensmanagement)

7.1.6; A.7


Z


Zusammenhang mit den anderen Normen zu Managementsystem

0.4


Dipl.-Physiker Marek Emil Dziwetzki, Unternehmensberater und QZ-Autor
info <AT> demquality.de
www.demquality.de

Weiterführende Information
  • DIN EN ISO 9001:2015

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