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Recht / Normen - Compliance

Korruptionsprävention in KMU

Integrity und Compliance Management

Korruption kann schwerwiegende Konsequenzen haben. Wir zeigen Beispiele, wie kleine und mittlere Unternehmen präventiv gegen Korruption vorgehen können.

Konsequenzen von Korruption

Unternehmen bzw. Beschäftigte, die bestechen, sehen häufig nur den durch Korruption möglichen Vorteil und den kurzfristigen Gewinn. Sie übersehen dabei jedoch die Gefahr, die Korruption für das Unternehmen darstellt.
Mögliche Konsequenzen, die Korruption für das Unternehmen nach sich zieht, können sein:
Direkter finanzieller Schaden: Der direkte durchschnittliche finanzielle Schaden, der durch Korruption und Bestechung entsteht, beläuft sich einer Studie aus dem Jahr 2013 zufolge auf 534.204 Euro je Unternehmen.
Weniger Wachstum: Eine andere Studie zeigte, dass ein Anstieg der Rate von Bestechungszahlungen um 1% zu einem Rückgang der Wachstumsrate des Unternehmens um 3,3% führte.
Weniger Produktivität: Eine weitere Studie stellte fest, dass Unternehmen in einem stark von Korruption geprägten Umfeld einen um 18% niedrigeren Output pro Mitarbeiter/in hatten als Unternehmen in einem Umfeld mit wenig Korruption.
Ineffiziente Organisation: Korruptes Verhalten von Führungskräften führt zu Missmanagement, schlechter Führung und einem Mangel an Moral. Das schafft eine Organisationskultur, die Innovation, Transparenz, effektiven Informationsfluss und produktive Zusammenarbeit verhindert.
Kontrollverlust: Je häufiger Korruption auftritt, desto höher ist die Gefahr, dass Korruption zu einem Standardverfahren in der Organisation wird, über das man die Kontrolle verliert.
Fehlleitung von Ressourcen: Korruption beansprucht finanzielle, personelle und zeitliche Ressourcen. Diese stehen dem Unternehmen dann nicht mehr für produktive Tätigkeiten zur Verfügung.
Hohes Risiko: Unternehmen laufen Gefahr, dass korrupte Absprachen nicht eingehalten werden. Außerdem schränkt Korruption den Handlungsspielraum von Unternehmen ein, da sie sich in Abhängigkeit begeben und anfällig für Erpressung werden.
Hohe Kosten: Die Kosten variieren nach Art und Umfang der Korruptionsvereinbarung. Im Allgemeinen bewegen sie sich zwischen 15 und 40% des Auftragswertes.
Reputationsverlust: Korruption schädigt das Image eines Unternehmens, alleine schon, wenn nur ein Korruptionsverdacht vorliegt. Wird ein Korruptionsfall aufgedeckt, kann das Unternehmen auf sogenannte „Schwarze Listen“ kommen. Das bringt Nachteile auf dem Absatz-, Beschaffungs-, Arbeits- und Kapitalmarkt, da Kunden, Lieferanten und potenzielle Bewerber/innen das Vertrauen verlieren.
Rechtliche Konsequenzen: Korruption kann KMU teuer zu stehen kommen – so teuer, dass sogar die Existenz des Unternehmens auf dem Spiel stehen kann. Neben der nationalen und internationalen Gesetzgebung ist auch der lange Arm ausländischer Rechtsnormen zu beachten.


Inhaltsverzeichnis

Prof. Dr. Tanja Rabl
Anna Werner
Maren Albrecht

Die Ausführungen basieren auf folgender Broschüre, die im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekts „Risikomanagement der Korruption“ (FKZ 13N13072) erstellt wurde:

Rabl, T., Werner, A. & Albrecht, M. (2016). Herausforderung KorruptionsPRÄVENTION in KMU meistern: Herausforderung KorruptionsPRÄVENTION

Technische Universität Kaiserslautern
Lehrstuhl für Personalmanagement, Führung und Organisation
T 0631 / 205 3650
tanja.rabl@wiwi.uni-kl.de

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