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Recht / Normen - Business Continuity Management

Business Continuity Management (BCM)

Wie sich Unternehmen für Krisen wappnen

Stolperfallen bei einem Business Continuity Management:

  • Verlieren in Details: Was ist strategisch wichtig, was ist operativ dringlich?
  • Unsystematische Herangehensweise: Der Hauptzweck der ISO Standards ist ihr Nutzen als systematische Vorgabe.
  • Hau Ruck-Aktionen: BCMS ist ein Managementsystem und bedarf einer strategischen Entscheidung. Der Aufbau eines Systems dauert durchschnittlich 1,5 Jahre.
  • Zu wenig Erfahrung bei den Mitarbeitern: Binden Sie Experten ein, lassen Sie sich coachen, aber machen Sie die Arbeit selber.
  • Das System ist künstlich: Halten Sie das System am Leben, kommunizieren Sie mit den verantwortlichen Personen, stellen Sie das BCMS-Thema als permanenten Punkt auf Tagesordnungen (alle zwei Monate bei einem betriebenen BCMS reicht) und führen Sie kontinuierlich praktische Übungen (an ausgewählten Teilbereichen) durch – nutzen Sie den kontinuierlichen Verbesserungsprozess

Erfolgsfaktoren

  • Funktionierende Teams: Ein funktionierendes Team hat ein gemeinsames Ziel, ist untereinander offen, hilft sich gegenseitig und strebt nach Qualität.
  • Hervorragende Arbeitsmittel: Ein gutes BCMS wird nicht an seinen Regeln gemessen, sondern an den im Not- und Krisenfall effektiv umzusetzenden Aktivitäten. Je besser die Arbeitsumgebung und die Werkzeuge dazu geeignet sind, BCM-Szenarien zu simulieren oder spielerisch zu erkennen, worauf es in einem BCM Fall ankommt, desto zuverlässiger wird das BCMS sein.
  • Permanente Tests: Die Szenarien müssen in Übungen getestet werden. Das BCMS-Kernteam muss die Ergebnisse der Übungen auswerten und Fehler möglichst abstellen.
  • Lessons learned: „Manche bezeichnen das als Erfahrung, was sie in den letzten 30 Jahren falsch gemacht haben.“ So soll es nicht sein. Die Essenz der Ergebnisse aus den Tests und Planspielen, aber insbesondere Erfahrungen aus „echten“ BCM-Fällen fremder oder der eigenen Organisation, sollten festgehalten und dokumentiert werden.
  • Vorhandenes nutzen: Sind Sie schon einmal mit einer Organisation oder einem Teil der Organisation umgezogen? Gibt es erfahrene Mitarbeiter, die pragmatisch arbeiten und die eine oder andere Krise gut bewältigt haben? Kennen Sie die wichtigsten BCM-Links und halten Sie Kontakt zu spezialisierten BCM-Organisationen? Auch hier gilt: Nutzen Sie die vorhandene Kompetenz, auch wenn sie nicht immer offensichtlich ist. Sie müssen die Fehler anderer kein zweites Mal machen.
  • Frühwarnsysteme nutzen: Frühwarnsysteme helfen bei der Bewertung der Situation. Seien Sie wachsam, und beobachten Sie Ihr Umfeld oder ähnliche Gebiete.
  • Redundanzen: Sie sind das A und O im BCM-Fall. Nur wenn die Organisation über zusätzliche Personen, Organisationseinheiten, Gebäude und deren Infrastruktur sowie die notwendigen technischen Komponenten im Vorfeld des BCM-Falls verfügt, ist die in der Lage, im Fall der Fälle einen Bypass zu organisieren und den Geschäftsbetrieb weiter zu gewährleisten.

Inhaltsverzeichnis

Thomas Sterzenbach

Informationen zum Beitrag

Thomas Sterzenbach
Fachleiter Informationsmanagement
(IT related Certifications)
TÜV NORD CERT GmbH
Langemarckstr. 20
45141 Essen

Weiterführende Information
DIN EN ISO 9001:2015

Zum ISO 9001:2015 Special

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Serie zum Thema Prozesse, veröffentlicht von QM-Experten deutscher Unternehmen gemeinsam mit der N5 GmbH und der Fachzeitschrift QZ

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