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Recht / Normen - Automotive SPICE

Automotive SPICE für Einsteiger - Prozesse bewerten und verbessern

Der Artikel schildert die aktuellen Herausforderungen in der Systementwicklung und erklärt, warum das Modell Automotive SPICE eine Möglichkeit bietet, Ihnen zu begegnen. Er beschreibt die Begrifflichkeiten des Modells im Detail und soll ein Grundverständnis des Modells und seiner Anwendung schaffen sowie den Nutzen des Modells in der Entwicklung softwarebasierter Systeme darstellen

Wie können diese Prozesse nun bewertet werden? Zu diesem Zweck sind in der Capability Dimension die sogenannten Capability Levels (CL) definiert. Automotive SPICE kennt sechs verschiedene Level, beginnend bei Level 0 bis zu Level 5. Jeder untersuchte Prozess wird damit einzeln bewertet. Eine Zusammenfassung dieser einzelnen Prozessbewertungen zu einem Unternehmens- oder Projektlevel ist in Automotive SPICE nicht zulässig.

Bild 6: Capability Level in Automotive SPICE

Die Bedeutung der Capability Level ist folgende:

  • CL 0: Der Prozess wird nicht umgesetzt oder erfüllt den Prozesszweck nicht. Es existieren keine oder fast keine Nachweise für die notwendigen Ergebnisse.
  • CL 1: Der Prozess wird umgesetzt und erfüllt auch seinen definierten Zweck. Es liegen Arbeitsergebnisse vor, die nachweisen, dass der Prozess gelebt und verstanden wird. Eine formale Prozessbeschreibung ist auf diesem Level noch nicht notwendig; es reicht, wenn die Tätigkeiten einfach umgesetzt werden.
  • CL 2: Die Tätigkeiten, die zur Umsetzung des Prozesses notwendig sind, werden geplant und überwacht. Ressourcen sind verfügbar; die Verantwortlichkeiten sind festgelegt und kommuniziert. Darüber hinaus werden auch die Arbeitsergebnisse dieses Prozesses strukturiert erstellt und verwaltet.
  • CL 3: Es existiert ein Standardprozess, der für mehrere oder alle Projekte eines bestimmten Bereiches gültig ist. Dieser Standard ist geeignet, den Prozesszweck zu erfüllen und die geforderten Ergebnisse zu erzeugen. Er wird nachweislich im Projekt umgesetzt. Einzelne Elemente aus dem Standardprozess können nach klar definierten Regeln angepasst werden.
  • CL 4: Für den Prozess sind quantitative Metriken und Bedingungen definiert, in welchem Rahmen mit Bezug zu den Metriken der Prozess im Projekt umgesetzt werden soll. Die Einhaltung der Rahmenbedingungen bei der Umsetzung des Prozesses wird im Projekt überwacht und die Umsetzung gegebenenfalls angepasst. All das geschieht mit Blick auf die Geschäftsziele des Unternehmens oder des Unternehmensteils, für das der Prozess gilt.
  • CL 5: Auf Basis der in Level 4 gewonnenen Erkenntnisse wird nach Innovationen geforscht, die geeignet sind, den Prozess mit Blick auf die Geschäftsziele weiter zu verbessern.

Jeder Level besteht darüber hinaus aus weiteren Elementen, den sogenannten Prozessattributen (PA). Sie sind ähnlich aufgebaut wie die Prozesse und werden für die Bewertung der Prozesse herangezogen. Bis auf die Level 0 und 1 haben alle Level zwei Attribute. Der Level 1 beinhaltet ein Attribut, der Level 0 keines. Die Attribute beschreiben folgende Elemente:

  • Attribute ID und Attribute Name (analog zu Process ID und Process Name)
  • Zweck des Attributes (analog zu Process Purpose)
  • Achievements (analog zu den Process Outcomes)
  • Generic Practices (analog zu den Base Practices)
  • Generic Resources (analog zu den Output Work Products)

Bild 7: Aufbau eines Prozessattributes

Die oben genannten Anforderungen müssen immer für jeden Prozess separat betrachtet werden. Es geht hier nicht um die Bewertung, ob das untersuchte Projekt diesen Anforderungen entspricht, sondern ob jeder einzelne Prozess diese Anforderungen erfüllt.


Inhaltsverzeichnis

Volker Lehmann

Method Park Holding AG
Wetterkreuz 19a
91058 Erlangen
volker.lehmann@methodpark.de
www.methodpark.de

Unternehmensinformation

Method Park Holding AG

Wetterkreuz 19a
DE 91058 Erlangen
Tel.: 09131 97206-0
Fax: 09131 97206-280

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