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Methoden - Qualitätswerkzeuge

Korrelationsdiagramm

Wertepaare grafisch in Beziehung stellen

Auszug aus
Philipp Theden, Hubertus Colsman

Qualitätstechniken

11/2013, 128 Seiten, € 7,99
ISBN: 978-3-446-43742-5
S. 30-34

Das Korrelationsdiagramm stellt die Beziehung zwischen zwei Merkmalen grafisch dar, die paarweise an einem Objekt aufgenommen werden. Die Wertepaare werden im Diagramm als Punkte dargestellt, aus deren Muster man Rückschlüsse auf einen statistischen Zusammenhang zwischen den beiden Merkmalen ziehen kann.

Mit einem Korrelationsdiagramm kann die Stärke der Beziehung zwischen zwei Merkmalen ermittelt werden. So kann zum Beispiel eine vermutete Ursache-Wirkungs-Beziehung überprüft werden, die in einem Ursache-Wirkungs-Diagramm ermittelt wurde. Es lassen sich mit Hilfe des Diagramms Aussagen über die Stärke und die Richtung (Vorzeichen) des Zusammenhanges machen. Besonders geeignet ist das Korrelationsdiagramm, um geradlinige (lineare) Zusammenhänge zu erkennen. Insgesamt ist jedoch zu beachten, dass nur ein statistischer Zusammenhang ermittelt wird, der keine Aussage über einen kausalen Zusammenhang (Ursache - Wirkung) macht.

Wie gehe ich vor?

Zu Beginn ist festzulegen, welche beiden Merkmale auf einen möglichen Zusammenhang hin untersucht werden sollen. Die Merkmale werden dann als Wertepaare (X/Y) an je einem Objekt aufgenommen.

Beispiele:

  • Körpergröße und Körpergewicht von Personen einer Gruppe
  • Durchmesser und Oberflächengüte jeder Welle eines Loses
  • Lufttemperatur und Luftdruck je Tag eines Monats

Minimum 30 Wertepaare

Für ein aussagekräftiges Diagramm sind 50 bis 100, mindestens aber 30 Wertepaare notwendig. Es ist darauf zu achten, dass jedes Wertepaar unter den gleichen Bedingungen aufgenommen wird. Als Beispiel soll die Annahme überprüft werden, dass bei steigender Körpergröße auch das Körpergewicht einer Person steigt:

Tabelle 1.Wertepaare einer vermuteten Korrelation (Beispiel Körpergröße/Körpergewicht)

Zur Erstellung des Korrelationsdiagramms wird das erste Merkmal (Größe) auf der waagerechten Achse und das zweite Merkmal (Gewicht) auf der senkrechten Achse gezeichnet (Tabelle 1).

Aus dem größten und dem kleinsten ermittelten Wert eines Merkmales ergibt sich die sinnvolle Einteilung der Achsen. Die Wertepaare werden dann als Punkte in das Diagramm eingetragen, so dass eine Punktwolke entsteht. Tritt ein Wertepaar wiederholt auf, wird der entsprechende Punkt jedes Mal mit einem Kreis markiert.


Inhaltsverzeichnis
Auszug aus
Philipp Theden, Hubertus Colsman

Qualitätstechniken

11/2013, 128 Seiten, € 7,99
ISBN: 978-3-446-43742-5
S. 30-34
Weiterführende Information
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