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Methoden - Qualitätswerkzeuge

Fehlersammelliste

Qualitätswerkzeug für die Fehlererfassung

Auszug aus
Philipp Theden, Hubertus Colsman

Qualitätstechniken

11/2013, 128 Seiten, € 7,99
ISBN: 978-3-446-43742-5
S. 9-12

Mit Hilfe von Fehlersammellisten können beobachtete oder festgestellte Fehler auf einfache Weise erfasst werden. Durch eine übersichtliche Darstellung nach Art und Anzahl der Fehler können Trends erkannt werden, nach denen die Fehler auftreten.

Fehlersammellisten sind einfach anzuwenden und liefern leicht verständliche Daten. Durch ihre klare Darstellung können Art und Anzahl von Fehlern schnell verdeutlicht werden. Außerdem unterstützt die Fehlersammelliste die Festlegung eines einheitlichen Fehlerkataloges, in dem die einzelnen Fehler genau beschrieben sind. Das dient der besseren Verständigung zwischen den einzelnen Mitarbeitern.

Wie gehe ich bei der Fehlersammelliste vor?

Zu Beginn wird das zu untersuchende Problem festgelegt. Weiterhin sind die bekannten Fehlerarten genau zu bestimmen. Z.B. ist bei einer Untersuchung von lackierten Flächen festzulegen, welche möglichen Lackfehler auftreten können, also Risse, Nasen, Wellen usw. Bei einer Untersuchung von zu späten Zahlungen ist z.B. festzulegen, was „zu spät“ bedeutet. Um die Anzahl von Fehlerarten zu begrenzen, aber dennoch eine vollständige Erfassung zu ermöglichen, sollte eine Kategorie sonstige Fehler aufgenommen werden. Wird eine Standardfehlerliste verwandt, ist sicherzustellen, dass alle aufgeführten Fehler für den Benutzer verständlich sind.

Verantwortlicher und Erfassungszeitraum

Wenn die Liste der Fehler aufgestellt ist, wird festgelegt, wer wann die Fehler erfassen soll. Der Erfassungszeitraum kann von Stunden bis zu Monaten reichen. Sicherzustellen ist dabei nur, dass der Beauftragte in der Lage ist, die Fehler zu erkennen. Werden die Daten über längere Zeit gesammelt, sollte gewährleistet sein, dass sie immer bei den gleichen Arbeitsbedingungen aufgenommen werden. Die Menge der untersuchten Objekte sollte begrenzt sein, damit die Übersicht nicht verloren geht.

Bild 1. Beispiel für eine Fehlersammelliste

Bild 2. Beispiel für ein Fehler-Zählblatt

Wenn alle Vorbereitungen abgeschlossen sind, wird der eigentliche Erfassungsbogen erstellt. Er soll leicht verständlich, vollständig und einfach zu benutzen sein und Angaben darüber enthalten, von wem, wann, wo und wie die Fehler aufgenommen wurden. Der Erhebungsbogen kann als Tabelle (Bild 1) oder als Fehlerblatt (Bild 2) gestaltet sein.

Mit dem erstellten Erhebungsbogen sollten probehalber Fehler gesammelt und eingetragen werden. Der Bogen ist dabei auf seine Eignung hin zu überprüfen und ggf. zu verbessern. Aus den Ergebnissen der Erhebungsbögen, also z.B. bestimmten Fehlerhäufigkeiten oder Fehlerorten, können erste Schlüsse auf mögliche Ursachen gezogen werden.

Für denjenigen, der die Fehler sammelt, dürfen aus den Ergebnissen keine negativen Folgen entstehen, wenn z.B. schwer wiegende Probleme entdeckt wurden.

Auszug aus
Philipp Theden, Hubertus Colsman

Qualitätstechniken

11/2013, 128 Seiten, € 7,99
ISBN: 978-3-446-43742-5
S. 9-12
Weiterführende Information
  • Methoden - Qualitätswerkzeuge

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