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Methoden - Qualitätswerkzeuge

Brainstorming

Ohne Zeitdruck Ideen sammeln

Auszug aus
Philipp Theden, Hubertus Colsman

Qualitätstechniken

11/2013, 128 Seiten, € 7,99
ISBN: 978-3-446-43742-5
S. 34-36

Brainstorming ist eine einfache Methode, mit der zu einem beliebigen Thema Ideen, Argumente oder Lösungsvorschläge gesammelt werden können. Das Ziel dabei ist es, möglichst viele Ideen zu entwickeln, die erst anschließend kritisch beurteilt werden. Um die Kreativität der Teammitglieder voll zu entfalten, ist es notwendig, gewisse Spielregeln einzuhalten.

Beim Brainstorming können alle Teammitglieder beteiligt werden. Es wird ermöglicht, völlig neue Denkansätze einzubringen, auch wenn diese zuerst abwegig erscheinen. Eine von einem Mitglied angeregte Idee kann von anderen Teammitgliedern ergänzt oder weiter ausgebaut werden. Durch diese Teamarbeit wird die Kreativität gegenseitig angeregt.

Wie gehe ich vor?

Zu Beginn eines Brainstormings wird das zu behandelnde Thema bzw. das Problem erläutert und als eindeutige Fragestellung für alle sichtbar auf einer Tafel oder Ähnlichem festgehalten. Durch Nachfragen soll sichergestellt werden, dass jeder Teilnehmer die Frage verstanden hat.

In der sich anschließenden eigentlichen kreativen Phase entwickelt jedes Teammitglied so viele Ideen wie möglich. Dies kann auf verschiedene Weisen durchgeführt werden.

  1. Jeder Teilnehmer erhält eine oder mehrere Karten (Anzahl ist abhängig von der Teamgröße), auf die er jeweils eine Idee gut lesbar schreibt. Die Karten werden dann vom Moderator gesammelt, laut vorgelesen und an die Tafel geheftet.
  2. Die Ideen werden von den Teilnehmern mündlich vorgetragen. Dazu kann eine Reihenfolge festgelegt werden, bei der alle Teilnehmer nacheinander eine Idee äußern. Dies wird so lange wiederholt, bis keine Ideen mehr gefunden werden, wobei für jedes Teammitglied die Möglichkeit besteht, bei einem Durchgang zu passen. In kleineren Teams kann die Reihenfolge auch entfallen. Die Ideen können dann von jedem zu jeder Zeit vorgetragen werden. Alle Ideen oder Weiterentwicklungen von Ideen werden vom Moderator an der Tafel deutlich lesbar notiert.

Keine Beurteilung der Ideen

Nach der kreativen Phase können einzelne Ideen zum besseren Verständnis noch einmal näher erläutert werden. Eine kritische Beurteilung der gesammelten Ideen erfolgt beim Brainstorming nicht.

Ohne Zeitdruck!
Der Moderator kann durch neutrale Zwischenfragen die Aufmerksamkeit des Teams auf bestimmte Aspekte lenken und so die Ideenfindung weiter anregen. Die kreative Phase sollte ohne Zeitdruck stattfinden.

Keine Kritik!
Die entwickelten Ideen dürfen von den Teilnehmern nicht kritisiert werden. Quantität geht hier vor Qualität. Dieses absolute Kritikverbot muss vom Moderator streng kontrolliert werden. Destruktive Kommentare wie z.B. „Das klappt nie!“ oder „:So ein Unsinn!“ behindern den Ideenfluss sofort und stellen so den Kreativitätsprozess in Frage.

Aufschreiben!
Beim Zurufen der Ideen ist es leicht möglich, dass einzelne gesprächige Teammitglieder die Arbeit beherrschen und andere sich nicht mehr trauen, Ideen einzubringen. Diese Gefahr wird durch das Aufschreiben, das jeder für sich durchführt, vermieden.

Auszug aus
Philipp Theden, Hubertus Colsman

Qualitätstechniken

11/2013, 128 Seiten, € 7,99
ISBN: 978-3-446-43742-5
S. 34-36
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