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Methoden - Quality Function Deployment (QFD)

QFD – Mit System zu attraktiven Produkten

Kundennutzen erkennen und umsetzen

Auszug aus
Christine Knorr, Arno Friedrich

QFD – Quality Function Deployment

Herausgeber: Gerd F. Kamiske
04/2016, 128 Seiten, € 9,99
ISBN: 978-3-446-44804-9
Seiten 11/12/13/14, 21/22/23 und 31/32

Globalisierung, dynamischer Wettbewerb und technologischer Fortschritt sind eine Herausforderung für Unternehmen. Sie müssen Chancen und Risiken rechtzeitig erkennen und das Produktportfolio dementsprechend ausrichten. Neue Produkte müssen rechtzeitig zur Verfügung stehen. Das Erkennen des Kundennutzens und die optimale Umsetzung in Produkte schaffen nötige Wettbewerbsvorteile.

Das klingt schlüssig. Nur: Wie erkennt man den Kundennutzen und wie setzt man ihn optimal um? Gerade neue Technologien verleiten dazu viele neue Funktionen in ein Produkt zu integrieren, die der Kunde zum Teil gar nicht benötigt und für die er daher kein Geld ausgeben möchte. Die Produktkosten steigen unnötig, der Gewinn schrumpft. Oder das Produkt trifft die Nutzenerwartung des Kunden generell nicht. Beispiele aus der Praxis gibt es genügend.

Mit Quality Function Deployment (QFD) als Methode gelingt es, Kundenbedürfnisse systematisch in marktattraktive Produkte zu transformieren.

QFD ist außerdem ein wichtiges Werkzeug der vorbeugenden Qualitätssicherung. Es wird in fachübergreifender Teamarbeit durchgeführt und kann immer dann angewandt werden, wenn Leistungen für Kunden erbracht werden.

Das Phasenmodell von QFD

Die Methode untergliedert sich in mehrere aufeinander folgende Phasen, die durch Matrizen (so genannte Häuser oder Houses of Quality (HoQ)) dargestellt werden. Dabei bildet das Ergebnis einer Phase direkt den Eingang der darauffolgenden Phase. So entsteht eine Kette an Matrizen, die den kompletten Produktentstehungsprozess abbildet. Am bekanntesten ist das Vier-Phasenmodell des American Supplier Instituts (ASI) (Bild 1).

Die vier Phasen im QFD-Prozess nach ASI

  • Startphase ist die Produktdefinition: Kundenanforderungen werden hier systematisch ermittelt und in Produktmerkmale übersetzt.
  • In Phase zwei werden aus den Produktcharakteristika der Phase eins die Konstruktionsmerkmale (Konstruktions- und Komponentenplanung) abgeleitet.
  • Phase drei bestimmt aus den Konstruktionsmerkmalen die Prozessmerkmale (Prozessplanung).
  • In Phase vier werden daraus die Arbeits- und Prüfabläufe abgeleitet (Verfahrens-, Produktionsplanung). Dabei werden nicht nur Abläufe in der Produktion, sondern auch Abläufe im Kundendienst festgelegt.

Inhaltsverzeichnis
Auszug aus
Christine Knorr, Arno Friedrich

QFD – Quality Function Deployment

Herausgeber: Gerd F. Kamiske
04/2016, 128 Seiten, € 9,99
ISBN: 978-3-446-44804-9
Seiten 11/12/13/14, 21/22/23 und 31/32

Dr. Christine Knorr hat in ihrer langjährigen Tätigkeit in Produktentwicklung und Portfolio-Management bei der DaimlerChrysler Aerospace AG und der OSRAM AG eine Vielzahl an innovativen Produkten konzipiert. 2011 gründete sie das Unternehmen knorr – Technisches Marketing & Projektmanagement.

Dipl.-Ing. Arno Friedrich ist seit über 20 Jahren in Entwicklungsabteilungen in den Branchen Automotive und Energietechnik tätig. Bei Siemens VDO kam er zum ersten Mal mit QFD in Kontakt und hat diese Methode seither immer wieder in verschiedenen Projekten erfolgreich angewendet, auch in seiner eigenen Firma Optimus Meine Energie GmbH.

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