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Methoden - Quality Function Deployment (QFD)

Prozess-QFD für komplexe Produktionsabläufe

Quality Function Deployment in Prozessen

Am Ende einer Gesamtprozesskette kann nur dann ein gutes Ergebnis stehen, wenn jeder einzelne Prozess mit einer extrem hohen Ausbeute gefahren wird. Ein Leiterplattenhersteller konnte mittels Prozess-QFD ein besseres Prozessverständnis erreichen und den Ausschuss minimieren.

Variablen vergleichen

In manchen Fällen ist es relativ leicht möglich, diese Ableitungen experimentell zu verifizieren. Sind die Prozessparameter einigermaßen einfach zu variieren, lohnt es sich vielleicht, einen Variablenvergleich nach Shainin durchzuführen. Dazu fährt man die fünf bis zwanzig Hauptparameter, die durch die Prozess-QFD als solche ermittelt wurden, auf einer Stufe1, die etwa dem Standardprozess entspricht, danach auf einer Stufe2, bei der wesentlich schlechtere Prozessergebnisse erwartet werden. Hat man bei der Erarbeitung der Matrix die wesentlichen Prozessparameter identifiziert, sollten sich bei diesem doch einfachen Experiment die Prozessergebnisse zwischen der Stufe1 und der Stufe2 deutlich verändern. Tun sie das nicht, sind die wichtigsten Parameter noch nicht identifiziert worden. Dieses Experiment lässt sich natürlich fortführen, um die wichtigsten Parameter noch weiter einzukreisen.

Prozesse sicher im Griff

Mit der Entwicklung dieses Instruments können Prozesse relativ schnell definiert und dargestellt werden. Erfahrungsgemäß sind auch sehr komplexe Prozesse in drei bis vier Sitzungen von zwei bis drei Stunden Dauer zu bearbeiten. Mit etwas Übung kann man aus der dabei entstehenden Darstellung die wesentlichen Charakteristika eines Prozesses erkennen und ableiten. Mit einigen wenigen, aus der Matrix abgeleiteten Schaubildern lassen sich sogar dem Ungeübten rasch und übersichtlich die wesentlichen und kritischen Merkmale eines Prozesses vermitteln.

Schulungen, Wartungen oder Visualisierungen können auf diese Weise besser und zielgerichteter geplant werden. Die Arbeit im Team fördert zudem die Richtigkeit, Vollständigkeit und Akzeptanz der Ergebnisse dieser Prozess-QFD. Bei Photo Print Electronic wurden eine Reihe von Prozess-QFDs durchgeführt oder begonnen. Die Mitarbeiter haben den Sinn dieser Methode recht schnell verstanden und akzeptiert. Die Prozess-QFD in unserem Haus hat gute Chancen, sich zum Standardtool bei der Beurteilung und Betrachtung komplexer Prozesse zu entwickeln. Das spiegelt sich auch in den Anfragen der Fertigung wider, die an der Durchführung von Prozess-QFD für verschiedene Fertigungsprozesse Interesse zeigt.


Inhaltsverzeichnis

Dr. Klaus Bischoff, geb. 1951, studierte nach einer Lehre als Dreher bei Daimler-Benz Mathematik und Physik an der Universität Karlsruhe. Nach etlichen Jahren wissenschaftlicher Arbeit an der Universität Karlsruhe ging er 1985 als Vendor Engineer zu Digital Equipment Co. 1990 wechselte er als Qualitätsleiter zu Endress + Hauser in Maulburg, einem Hersteller von Geräten für die Messtechnik und Automation. Seit 2000 ist er Qualitätsleiter der Photo Print Electronics in Schopfheim, einem ebenfalls zur Endress+Hauser-Gruppe gehörenden Leiterplattenhersteller.

zusätzliche Links

Klaus Bischoff. Herr der Prozessketten. Prozess-QFD zur Beherrschung komplexer Produktionsabläufe. In: QZ 04/2002 , S. 387-389.

Weiterführende Information
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