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Methoden - Managementwerkzeuge

Portfolio

Managementwerkzeug für Vergleiche

Auszug aus
Philipp Theden, Hubertus Colsman

Qualitätstechniken

11/2013, 128 Seiten, € 7,99
ISBN: 978-3-446-43742-5
S. 56-58

In einem Portfolio werden mehrere Objekte qualitativ gegenübergestellt. Die Objekte werden dabei nach zwei Kriterien (Dimensionen) bewertet und in ein Achsenkreuz eingetragen. Aus der Darstellung lassen sich Ist-Situationen, Entwicklungsmöglichkeiten und angestrebte Ziele für ein Vorhaben ableiten. Häufig findet das Portfolio Anwendung bei einem Unternehmens- oder einem Produktvergleich.

Das Portfolio ermöglicht einem Team, eine große Menge an Daten zu verdichten und überschaubar darzustellen. Es kann so als bildliche Unterstützung der Diskussion dienen. Aus der Darstellung können die Zusammenhänge von zwei Dimensionen sowie die Verhältnisse zwischen den Objekten abgelesen werden. Es können daraus z.B. neue Ziele für Produktentwicklungen abgeleitet werden (Bild 1).

Wie gehe ich bei einem Portfolio vor?

Bild 1. Analyse des Automarktes mit Hilfe eines Portfolios

Zu Beginn werden die Objekte festgelegt, die miteinander verglichen werden sollen. Für die typischen Anwendungen sind das z.B. das eigene Unternehmen und mehrere Konkurrenzunternehmen, das eigene Produkt und mehrere Konkurrenzprodukte oder mehrere Produkte der eigenen Produktpalette. Aber auch andere Objekte können verglichen werden, so z.B. Personen, Orte oder Maßnahmen.

Wenn die Objekte ausgewählt sind, müssen die zwei Kriterien festgelegt werden, nach denen die Objekte beurteilt werden sollen. Das können bei einem Produktvergleich z.B. Preis, Qualität, verschiedene Funktionseigenschaften oder Wettbewerbsvorteile sein. Bei einem Unternehmensvergleich eignen sich z.B. Leistung, Marktanteil, Marktwachstum, Umsatz, Rendite oder Mitarbeiterzahl. Für die zwei gewählten Kriterien werden dann jeweils die Maßgröße und deren Berechnungsweise eindeutig bestimmt. Die Maßgrößen können sich aus einer Vielzahl von Einzeldaten zusammensetzen. Es ist aber auch möglich, einen qualitativen Maßstab zu wählen, wie z.B. „hoch - mittel - niedrig“.

Maßgrößen ermittlen

Für jedes untersuchte Objekt werden nun die beiden Maßgrößen ermittelt. Liegen die Daten nicht vor, z.B. über Konkurrenzunternehmen, müssen die Größen geschätzt werden.

Aus den beiden Kriterien wird ein Achsenkreuz gebildet, in das alle Objekte entsprechend der ermittelten Werte eingetragen werden. Hierbei besteht die Möglichkeit, durch verschieden große Symbole ein drittes Kriterium in das Portfolio einzuzeichnen. Bei Produkt- oder Unternehmensvergleichen wird z.B. häufig der Umsatz oder Marktanteil durch unterschiedlich große Kreise dargestellt.

Zur besseren Übersicht im Portfolio besteht die Möglichkeit, das Achsenkreuz in verschiedene Felder zu unterteilen. Jedes Feld kann dann eine spezielle Handlungsweise darstellen.

Aus der Lage der einzelnen Objekte zueinander können nun im fertigen Portfolio Rückschlüsse auf die bestehende Situation gemacht werden. Außerdem können Ziele festgelegt und angestrebte neue Positionen zur Verdeutlichung gekennzeichnet werden.

Auszug aus
Philipp Theden, Hubertus Colsman

Qualitätstechniken

11/2013, 128 Seiten, € 7,99
ISBN: 978-3-446-43742-5
S. 56-58
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