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Methoden - Managementwerkzeuge

Netzplan

Managementwerkzeug für den Ablauf eines Projektes

Auszug aus
Philipp Theden, Hubertus Colsman

Qualitätstechniken

11/2013, 128 Seiten, € 7,99
ISBN: 978-3-446-43742-5
S. 61-65

In einem Netzplan wird der zeitliche Verlauf eines Projektes, das aus einzelnen Vorgängen besteht, übersichtlich dargestellt. Die einzelnen Vorgänge werden so miteinander verknüpft, dass zeitkritische Zusammenhänge und gegenseitige Abhängigkeiten sichtbar werden.

Ein Netzplan ermöglicht dadurch die Planung von Projekten jeder Größe und die Überwachung ihrer Durchführung. Aus der Darstellung eines Projekts in einem Netzplan lassen sich die Gesamtdauer des Projekts, der Zeitbedarf der einzelnen Vorgänge sowie deren Anfangszeitpunkte ablesen.

Die dargestellte Reihenfolge der Vorgänge gibt wieder, welche Vorgänge parallel und welche nur nacheinander stattfinden können. Ebenso wird deutlich, inwieweit Vorgänge zeitlich verschoben werden können, ohne die Gesamtdauer zu verlängern. Den "kritischen Pfad" des Projekts bilden alle Vorgänge, die nicht verschoben werden können.

Der Netzplan verdeutlicht allen Personen, die an der Durchführung dieser kritischen Vorgänge beteiligt sind, wie wichtig die Einhaltung der Zeitvorgaben ist. Die kritischen Vorgänge bilden Ansatzpunkte, um die Gesamtdauer des Projekts zu verkürzen.

Zuerst werden alle für das Erreichen des Projektzieles notwendigen Vorgänge gesammelt oder aus vorhandenen Dokumenten entnommen. Vorgänge beinhalten dabei keine einzelnen Handgriffe, sondern in sich abgeschlossene Teilaufgaben oder Tätigkeiten. Jeder Vorgang wird auf einer Karte notiert. Zusätzlich wird eine Startkarte erstellt. Sie wird als Netzplananfang auf der linken Seite einer Tafel angeheftet.

Teilaufgaben sortieren

Netzplan

In einem ersten Schritt werden dann alle Vorgänge ermittelt, die zu Beginn des Projekts stattfinden können, ohne dass andere Vorgänge schon beendet sein müssen. Die entsprechenden Karten werden rechts neben dem Projektstart untereinander angeheftet (Bild 1, A). In einem nächsten Schritt werden alle Vorgänge ermittelt, die stattfinden können, wenn die bereits angehefteten Vorgänge beendet worden sind. Diese Karten werden rechts vom bisher erstellten Netzplan wieder untereinander angeheftet (Bild 1, B). Dieser Schritt wird solange wiederholt, bis alle Vorgänge angeheftet worden sind. Das Projektende wird rechts neben den anderen Karten durch eine eigene Karte markiert.

Verbindungen zwischen den Vorgängen eines Projektes

Beginnend beim Projektstart werden nun Verbindungspfeile zwischen den Vorgängen eingezeichnet, zwischen denen eine direkte Vorgänger-Nachfolger-Beziehung besteht. Es werden zwei Vorgänge also dann verbunden, wenn der eine Vorgang beendet sein muss, bevor der andere beginnt. Überschneidungen der Pfeile sollten vermieden werden, gegebenenfalls müssen daher Karten umsortiert werden.

Anschließend werden alle Vorgänge durchnummeriert und eine realistische Schätzung der einzelnen Vorgangsdauern auf den entsprechenden Karten notiert. Die Vorgangsdauern müssen alle in der gleichen Zeiteinheit gemessen sein.


Inhaltsverzeichnis
Auszug aus
Philipp Theden, Hubertus Colsman

Qualitätstechniken

11/2013, 128 Seiten, € 7,99
ISBN: 978-3-446-43742-5
S. 61-65
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