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Methoden - Managementwerkzeuge

Baumdiagramm

Ziele in unterschiedlichen Ebenen untersuchen

Auszug aus
Philipp Theden, Hubertus Colsman

Qualitätstechniken

11/2013, 128 Seiten, € 7,99
ISBN: 978-3-446-43742-5
S. 48-51

Mit Hilfe eines Baumdiagramms kann ein Thema in einzelne Punkte untergliedert werden. Häufig wird es auch verwendet, um Maßnahmen und Mittel zur Erreichung eines Zieles zu erarbeiten. Das behandelte Thema oder Ziel wird in einem Baumdiagramm in verschiedenen Ebenen untersucht, wobei die Genauigkeit von Ebene zu Ebene zunimmt.

Mit Hilfe des Baumdiagramms ist es möglich, einzelne Gesichtspunkte eines Themas geordnet darzustellen. Wenn es zur Lösung von Problemen eingesetzt wird, können einzelne Lösungswege aufeinander abgestimmt werden. Durch das festgelegte Vorgehen wird dabei das Risiko vermindert, wichtige Lösungsansätze zu vergessen.

Durch die Zerlegung eines Themas in seine Einzelelemente können mit einem Baumdiagramm auch komplizierte Zusammenhänge verdeutlicht und bearbeitet werden. Das Thema des Baumdiagramms kann frei gewählt oder ein Ergebnis von vorher eingesetzten Werkzeugen sein. Dafür geeignet sind beispielsweise Hauptursachen/-wirkungen eines Relationendiagramms oder Gruppenüberschriften eines Affinitätsdiagramms .

Das Thema wird als Fragestellung oder als zu erreichendes Ziel in einem Satz formuliert, auf eine Karte geschrieben und deutlich sichtbar an eine Tafel oder Pinnwand angeheftet.

Baumdiagramm erstellen

Im nächsten Schritt wird die erste Ebene des Baumdiagramms erstellt. Häufig wird die erste Ebene durch eine Auflistung von

  • ermittelten Ursachen eines zu lösenden Problems,
  • Tätigkeiten, die ein Ziel berühren, oder
  • Teilprozessen eines problematischen Gesamtprozesses

gebildet. Die Unterpunkte dieser Ebene werden ebenfalls auf Karten notiert und neben die Zielkarte geheftet. Der Baum kann dabei von rechts nach links oder von oben nach unten aufgebaut werden.

Es muss darauf geachtet werden, dass die erste Ebene noch nicht zu speziell formuliert wird, da jeder Unterpunkt in dieser Ebene noch in weiteren Ebenen genauer beschrieben werden soll.

Bild 1. Baumdiagramm für einen Anrufbeantworter

Im Folgenden wird nun jeder Unterpunkt weiter untersucht, indem die Frage gestellt wird: „Wie kann ich dies erreichen?“ Alle Antworten werden auf Karten notiert und der Baum damit erweitert (Bild 1).

In wie viele Ebenen ein Baumdiagramm unterteilt wird, hängt von der untersuchten Fragestellung ab. Viele Baumdiagramme haben neben dem Oberthema drei weitere Ebenen. Einige Unterpunkte benötigen aber eine genauere, andere dagegen eine weniger genaue Aufgliederung. Wenn das Baumdiagramm zum Lösen von Problemen eingesetzt wird, sollten so viele Ebenen bearbeitet werden, dass auf der untersten Ebene Maßnahmen stehen, die direkt umgesetzt werden können.

Kontrolle und Bewertung

Sind alle Karten angeheftet, wird das Baumdiagramm vom Team noch einmal auf Vollständigkeit und logische Richtigkeit („Führt die Maßnahme wirklich zum angegebenen Ziel?“) überprüft und gegebenenfalls verbessert. Ist die Kontrolle abgeschlossen, werden zur Verdeutlichung Verbindungslinien zwischen den Karten eingezeichnet. Abschließend kann eine Bewertung vorgenommen werden, indem z.B. Klebepunkte an die wichtigsten Maßnahmen geklebt werden.

Zu beachten ist bei der Erstellung eines Baumdiagramms, dass das Wissen der beteiligten Personen nur für einen bestimmten Genauigkeitsgrad des Baumdiagramms ausreicht. Eventuell muss eine weitere Aufgliederung des Diagramms von anderen Teams erarbeitet werden.

Auszug aus
Philipp Theden, Hubertus Colsman

Qualitätstechniken

11/2013, 128 Seiten, € 7,99
ISBN: 978-3-446-43742-5
S. 48-51
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