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Methoden - Managementwerkzeuge

Affinitätsdiagramm

Chaotische Daten ordnen

Auszug aus
Philipp Theden, Hubertus Colsman

Qualitätstechniken

11/2013, 128 Seiten, € 7,99
ISBN: 978-3-446-43742-5
S. 43-45

Wenn zu einem Thema eine große Anzahl von Aussagen vorliegt, sind diese meistens ungeordnet und nur schwer überschaubar. Affinitätsdiagramme helfen die Informationen zu verdichten. Es entsteht so eine geordnete Informationsmenge, die als Grundlage für die weitere Bearbeitung des Themas genutzt werden kann.

Das Affinitätsdiagramm ermöglicht die Ordnung von chaotisch vorliegenden Daten. Daraus ergibt sich ein erstes Verständnis eines neuen oder bisher unübersichtlichen Themas. Es ist möglich, noch unbekannte Ideen und Zusammenhänge innerhalb des Themas zu finden und neue Lösungsansätze zu erarbeiten. Durch die Gruppierung der Informationen unter Überschriften wird deutlich, was unter den jeweiligen Begriffen in dem Team verstanden wird. Es werden so eventuell bestehende Kommunikationsprobleme beseitigt, da eine einheitlichere „Sprache“ benutzt wird.

Vorgehensweise

Das zu bearbeitende Thema wird zu Beginn in einem verständlichen Satz beschrieben. In der folgenden kreativen Phase werden dann nach den Regeln des Brainstormings Beiträge, Gedanken, Ideen, Fakten usw. zu diesem Thema gesammelt (Bild 1). Die Ideen werden am besten auf Karten notiert. Auf einer Karte darf nur ein Beitrag stehen. Er sollte ein- oder zweizeilig mit großen, gut lesbaren Buchstaben geschrieben werden. Einzelwörter sind zu vermeiden, besser eignen sich längere Aussagen.

Bild 1. Affinitätsdiagramm am Beispiel eines Fahrradkurierdienstes

Für ein Affinitätsdiagramm sind 40 bis 60 Beiträge normal, aber auch weitaus mehr Beiträge sind möglich. Die Karten werden von einem Moderator eingesammelt, gemischt und dann nacheinander vorgelesen und an die Tafel geheftet. Das gesamte Team bestimmt dabei, welche Karten inhaltlich zusammengehören und zu einer Gruppe, dem so genannten Cluster, zusammengeheftet werden.

Das Gruppieren sollte eher gefühlsmäßig und ohne lange Diskussion geschehen. Normal sind fünf bis zehn Cluster unterschiedlicher Größe. Auch einzelne Karten können ein wichtiges Cluster bilden. Sind alle Karten verteilt, können noch Änderungen vorgenommen werden, bis alle Karten eindeutig zugeordnet sind. Große Cluster sollten eventuell noch einmal geteilt werden.

Überschriften finden

Im nächsten Schritt muss für jedes Cluster eine Überschrift erarbeitet werden, welche die Inhalte aller Karten beschreibt. Die Überschrift sollte ein ganzer Satz oder eine längere Beschreibung sein. Einzelne Schlagwörter können vorhandene Informationen zu leicht verschlucken. Die Überschriften werden auch auf eine Karte geschrieben und über die Kartengruppe geheftet. Zur Verdeutlichung wird jedes Cluster mit einem Stift dick umrahmt. In dem fertigen Affinitätsdiagramm bildet jedes Cluster einen Ansatz oder Gesichtspunkt zu dem gestellten Thema.

Für das Finden der geeigneten Ûberschriften sollte genügend Zeit vorhanden sein. Denn gerade in dieser Diskussion können sich wertvolle neue Ideen und Sichtweisen ergeben, die weiter vertieft werden können.

Auszug aus
Philipp Theden, Hubertus Colsman

Qualitätstechniken

11/2013, 128 Seiten, € 7,99
ISBN: 978-3-446-43742-5
S. 43-45
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