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Methoden - Innovationsmanagement

Innovationsmanagement

Strategien, Methoden und Werkzeuge für systematische Innovationsprozesse

Auszug aus
Tobias Müller-Prothmann, Nora Dörr

Innovationsmanagement

04/2014, 128 Seiten, € 7,99
ISBN: 978-3-446-43933-7
S. 7-54

Eine Innovationsanalyse hat das Ziel, die Ist-Situation hinsichtlich der Innovationsfähigkeit eines Unternehmens festzustellen, zu dokumentieren und zu bewerten sowie auf dieser Basis Handlungsempfehlungen und Ansatzpunkte zur Verbesserung abzuleiten. Die Innovationsanalyse wird oftmals auch als Innovationsaudit bezeichnet.

Was bringt eine Innovationsanalyse?

Direkter Nutzen einer Innovationsanalyse ist die Bewertung und Dokumentation der Innovationsfähigkeit des Unternehmens oder von Unternehmenseinheiten (Geschäftsbereiche, Standorte) und auf dieser Basis die Identifikation von unternehmensspezifischen Verbesserungspotenzialen. Das ermöglicht zudem eine Gegenüberstellung der Wahrnehmung zwischen den verschiedenen Unternehmensebenen oder -bereichen hinsichtlich der eigenen Innovationsfähigkeit sowie eine möglichst neutrale Bewertung durch externe Unterstützung.

Der indirekte Nutzen einer Innovationsanalyse reicht von der bloßen Bescheinigung über die Durchführung des Innovationsaudits beispielsweise für das Rating gegenüber Kapitalgebern oder als Hilfe für die interne und externe Kommunikation (Marketing), über das Benchmarking der eigenen Innovationsfähigkeit mit vergleichbaren Unternehmen bis hin zur einer langfristigen Optimierung der Innovationsstrategie und Verbesserung der Innovationskultur. Dazu kann es hilfreich sein, die Innovationsanalyse in regelmäßigen Abständen fortzuschreiben, die Ergebnisse miteinander zu vergleichen und dadurch die eigene Veränderung zu evaluieren und zu dokumentieren.

Wie gehe ich bei einer Innovationsanalyse vor?

Es gibt verschiedene Methoden für die Innovationsanalyse. Die grundlegenden Vorgehensschritte sind bei den meisten Ansätzen ähnlich:

  • Am Beginn steht die Festlegung eines Ziels für die Innovationsanalyse.
  • Hinsichtlich des definierten Ziels werden dann die relevanten Innovationsfaktoren erhoben und bewertet.
  • Auf Basis der Bewertung der Innovationsfaktoren erfolgen die Auswertung und die Ableitung von Handlungsempfehlungen.

Die Erhebung der Daten zur Analyse des Istzustands reicht von einem einfachen (Online-) Fragebogen, der von einer mit den notwendigen Informationen vertrauten (Führungs-) Person ausgefüllt wird, über die Befragung mehrerer (oder gar aller) Mitarbeiter bis hin zu ausgefeilten Workshop-Konzepten und den Einbezug von Kunden und Lieferanten in die Erhebung.

Die Bewertung kann entweder anhand eines Vergleichs mit den maximalen Optimalwerten, anhand einer individuellen Gewichtung von wichtigen Merkmalen und Kennzahlen oder mittels eines Benchmarkings mit (möglichst vergleichbaren) anderen Unternehmen erfolgen. Auch eine Kombination der Vergleichsansätze ist möglich.


Inhaltsverzeichnis
Auszug aus
Tobias Müller-Prothmann, Nora Dörr

Innovationsmanagement

04/2014, 128 Seiten, € 7,99
ISBN: 978-3-446-43933-7
S. 7-54

Dr. Tobias Müller-Prothmann ist Bereichsleiter Innovationsmanagement der Pumacy Technologies AG, Berlin, einem führenden Lösungsanbieter für Wissens-, Innovations- und Prozessmanagement.
Nora Dörr arbeitet als Projektingenieurin im Bereich Innovationsmanagement bei der Pumacy Technologies AG. Daneben ist sie als Gastdozentin an der HTW Dresden tätig.

Literaturhinweis

Cooper, Robert G., 2002: Top oder Flop in der Produktentwicklung. Erfolgsstrategien: Von der Idee zum Launch, Weinheim: Wiley

Gassmann, Oliver, 2008: Innovation – Zufall oder Management? In: ders., Philipp Sutter (Hrsg): Praxiswissen Innovationsmanagement. Von der Idee zum Markterfolg, München: Hanser, S. 1-23

Müller-Prothmann, Tobias, Edda Behnken, Selma Borovac, 2008: ‘Innovation Management Devils' – A Disruptive Factor Based Analysis of Innovation Processes. In K. R. E. Huizingh, M. Torkkeli, S. Conn, S., I. Bitran (Hrsg.): Open Innovation. Creating Products and Services Through Collaboration, Proceedings of the XIX ISPIM Conference, Tours, France, June 15-18, 2008.

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