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Methoden - Innovationsmanagement

Innovationsmanagement

Strategien, Methoden und Werkzeuge für systematische Innovationsprozesse

Auszug aus
Tobias Müller-Prothmann, Nora Dörr

Innovationsmanagement

04/2014, 128 Seiten, € 7,99
ISBN: 978-3-446-43933-7
S. 7-54

Der Innovationsprozess umfasst alle Phasen von der Ideenentwicklung bis zur Produktumsetzung. Die Einteilung der Phasen wird in der Literatur verschieden dargestellt und variiert im Detailgrad. Grundsätzlich lassen sich die folgenden Phasen des Innovationsprozesses unterscheiden:

  • Ideengenerierung, -entwicklung, -bewertung und -auswahl,
  • Ideenauswahl und Kick-off zur Umsetzung eines (Vor-/Technologie-) Entwicklungsprojekts,
  • Vor-/Technologieentwicklung, Machbarkeitsnachweis (Prototyp) und Kick-off für die Produktentwicklung,
  • Produktentwicklungsprozess,
  • Produktion und Markteinführung.

Bild 1: Innovationstrichter

Diese Phasen sind hier in der weit verbreiteten Form des Innovationstrichters dargestellt (Bild 1), in den eine Vielzahl von Ideen hineingeht, aus denen ein kleiner Teil ausgewählt, noch weniger in Produktentwicklungen umgesetzt und schließlich nur ganz wenige in Form neuer Produkte auf den Markt gebracht werden.

Quality Gates

Innerhalb eines konkreten Innovationsprojektes befinden sich so genannte Quality Gates als besondere Meilensteine zwischen den einzelnen Phasen, die von den Ergebnissen aus der Vorphase abhängig sind.

Beispiel: Stage-Gate® Modell

Bild 2: Stage-Gate-Prozess (nach: Cooper, 2002)

Das Stage-Gate-Modell nach Robert G. Cooper spielt für die Praxis im Innovationsmanagement eine besondere Rolle, da es den Ansatz von Quality Gates insbesondere für das Multiprojektmanagement hervorhebt, wie es bei Innovationsprozessen im Unternehmen meist üblich ist. Es zielt darauf ab, Ressourcen effizient auf parallel ablaufende Innovationsprojekte zu verteilen oder auf wenige zu konzentrieren sowie Risiken zu reduzieren.

Tabelle 1. Stufen, Inhalte und Outputs im Stage-Gate-Prozess (nach: Cooper, 2002)

Im Stage-Gate-Modell wird der Innovationsprozess in sequenziell ablaufende Phasen zerlegt und nach jeder Phase an einem Gate der Projektfortschritt überprüft sowie über den weiteren Fortgang entschieden (Bild 2). In einer Weiterentwicklung des Modells wird explizit die Möglichkeit einer Überlappung zwischen den einzelnen Phasen berücksichtigt. Beispiele für Inhalte und Outputs (Deliverables) der einzelnen Stages sind in Tabelle 1 dargestellt.


Inhaltsverzeichnis
Auszug aus
Tobias Müller-Prothmann, Nora Dörr

Innovationsmanagement

04/2014, 128 Seiten, € 7,99
ISBN: 978-3-446-43933-7
S. 7-54

Dr. Tobias Müller-Prothmann ist Bereichsleiter Innovationsmanagement der Pumacy Technologies AG, Berlin, einem führenden Lösungsanbieter für Wissens-, Innovations- und Prozessmanagement.
Nora Dörr arbeitet als Projektingenieurin im Bereich Innovationsmanagement bei der Pumacy Technologies AG. Daneben ist sie als Gastdozentin an der HTW Dresden tätig.

Literaturhinweis

Cooper, Robert G., 2002: Top oder Flop in der Produktentwicklung. Erfolgsstrategien: Von der Idee zum Launch, Weinheim: Wiley

Gassmann, Oliver, 2008: Innovation – Zufall oder Management? In: ders., Philipp Sutter (Hrsg): Praxiswissen Innovationsmanagement. Von der Idee zum Markterfolg, München: Hanser, S. 1-23

Müller-Prothmann, Tobias, Edda Behnken, Selma Borovac, 2008: ‘Innovation Management Devils' – A Disruptive Factor Based Analysis of Innovation Processes. In K. R. E. Huizingh, M. Torkkeli, S. Conn, S., I. Bitran (Hrsg.): Open Innovation. Creating Products and Services Through Collaboration, Proceedings of the XIX ISPIM Conference, Tours, France, June 15-18, 2008.

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