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Methoden - Fehlermöglichkeits- und -einflussanalyse (FMEA)

Fehlermöglichkeits- und -einflussanalyse (FMEA) nach QS-9000

Fehler frühzeitig ermitteln und vermeiden

Auszug aus
Philipp Theden, Hubertus Colsman

Qualitätstechniken

11/2013, 128 Seiten, € 7,99
ISBN: 978-3-446-43742-5
S. 78-89

Fehler, die während der Produktion oder dem Einsatz von Produkten auftreten, verursachen hohe Kosten der Fehlerbeseitigung. Oft führen sie sogar bis hin zum Ansehensverlust eines Unternehmens bei seinen Kunden. Es ist daher sinnvoll, schon in einer frühen Phase der Produkt- und Prozessplanung und -entwicklung möglicherweise auftretende Fehler zu betrachten.

Auch, wenn die QS-9000 der amerikanischen Automobilindustrie ist nicht mehr aktuell ist: Die Fehlermöglichkeits- und -einflussanalyse (FMEA) ist eine zielgerichtete Methode, mit der mögliche Fehler frühzeitig ermittelt werden. Die aus den Fehlern entstehenden Risiken werden bewertet und anschließend Gegenmaßnahmen zur Vermeidung entwickelt. Nach dem jeweiligen Betrachtungsobjekt der FMEA wird zwischen System-, Konstruktions- und Prozess-FMEA unterschieden.

Was bringt die FMEA?

Durch das frühe Beschäftigen mit möglichen Fehlerquellen wird eine Strategie der Fehlervermeidung anstatt aufwändiger Fehlerbeseitigung verfolgt. Die FMEA ist daher besonders gut für Neuentwicklungen und Änderungen von Produkten und Prozessen geeignet. Durch die Risikobewertung können kritische Komponenten gefunden und Schwerpunkte bei der Verhütung von Fehlern gesetzt werden.

Die mit der FMEA erzielte Qualitätssteigerung senkt die Gefahr, dass Produktfehler beim Kunden auftreten und damit Kosten und ein Ansehensverlust entstehen. Dem höheren Aufwand zu Beginn der Entwicklung steht die Vermeidung von späteren Fehlern gegenüber. Weitere Vorteile des FMEA-Einsatzes sind die Steigerung des Qualitätsbewusstseins der Mitarbeiter, der fachübergreifende Wissensaustausch sowie die geordnete und lückenlose Dokumentation der Fehler und Gegenmaßnahmen.


Inhaltsverzeichnis
Auszug aus
Philipp Theden, Hubertus Colsman

Qualitätstechniken

11/2013, 128 Seiten, € 7,99
ISBN: 978-3-446-43742-5
S. 78-89
Weiterführende Information
  • Methoden - Fehlermöglichkeits- und -einflussanalyse (FMEA)

    Grundlagen der Fehlermöglichkeits- und Einfluss-Analyse

    Design-FMEA- und Prozess-FMEA im Modell

    Zunächst als Militärnorm entwickelt, in den 60er Jahren von der NASA und der Automobilindustrie übernommen, hat sich die Methode der Fehlermöglichkeits- und Einfluss-Analyse (FMEA) heute im Qualitätsmanagement vieler Branchen durchgesetzt.   mehr

  • Methoden - Fehlermöglichkeits- und -einflussanalyse (FMEA)

    Aufbau und Entwicklung von FMEA-Formblättern

    Formblatt zur Fehlermöglichkeits- und Einfluss-Analyse individuell erstellen

    Die Fehlermöglichkeits- und Einfluss-Analyse (FMEA) beginnt so früh wie möglich im Entwicklungsprozess mit dem Ziel, möglichen Fehlern vor ihrem Eintreten mit entsprechenden Maßnahmen entgegen wirken zu können.   mehr

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