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Messen und Prüfen - Inline-Messtechnik

Inline-Messtechnik: Messen im Takt erhöht Wertschöpfung

Wie die Inline-Messtechnik Ihre Wertschöpfung maximiert

Die Messdaten werden bei der Inline-Messtechnik innerhalb der Fertigungslinie taktgebunden erfasst und damit der Prozess gesteuert.

Der Begriff Inline-Messtechnik wird oft missverständlich gebraucht, da sich dessen Bedeutung nicht direkt erschließt. Der Begriff In-Line ist im Oxford English Dictionary definiert als „Taking place or situated as an integral part of a continuous, usually linear, sequence of operations or machines (as in an assembly line)“. Das bedeutet so viel wie „integrierter Bestandteil einer kontinuierlichen, üblicherweise linearen Sequenz von Operationen oder Maschinen (zum Beispiel einer Montagelinie)“.

Daten erfassen, um Prozesse zu steuern

Im Grunde reicht schon diese ursprüngliche Definition aus, um den Gedanken der Inline-Messtechnik zu begreifen, der eng mit dem Konzept der Fertigungslinie verbunden ist: Die Philosophie der Inline-Messtechnik ist, Messdaten innerhalb der Fertigungslinie taktgebunden zu erfassen und zur Prozesssteuerung und Qualitätssicherung zu nutzen. Dadurch kann schnell auf Prozessänderungen reagiert werden, um die Prozesse zu stabilisieren und die Qualität der gefertigten Produkte zu sichern [1].

Frühzeitig Fehler im Prozess erkennen

Gegenüber der fertigungsfernen Messtechnik, die oft unter Laborbedingungen zum Einsatz kommt, soll durch Inline-Messtechnik unter den Bedingungen einer fertigungsnahen Prüfung eine schnelle 100 %-Kontrolle realisiert werden. So können zum Beispiel zum Serienanlauf frühzeitig umfangreiche Messdaten erfasst und zur Prozessanalyse genutzt werden. Fertigungsprozesse lassen sich dann mittels der SPC (Statistical Process Control) schnell und sicher einfahren bzw. es kann früh ein Prozessverständnis entwickelt werden. In der späteren Serienphase werden Inline-Messsysteme sowohl zur effektiven Prozesssteuerung in fertigungsnahen Prozessregelkreisen als auch zur Qualitätssicherung der Produkte eingesetzt. Das Ziel kleiner Regelkreise ist es, schnell auf Fehler in den Prozessen reagieren zu können und durch entsprechende Gegenmaßnahmen die Fertigungsprozesse in den jeweiligen Toleranzbereichen zu stabilisieren. Dabei kann die Inline-Messtechnik grundsätzlich auf unterschiedlichen Ebenen mit dem Fertigungsprozess verknüpft sein.

Prozesse überwachen oder steuern

Das Spektrum der Inline-Messtechnik reicht von Systemen mit reinen Überwachungsaufgaben, die lediglich Trendverläufe in den Fertigungsprozessen anzeigen, bis hin zu prozesssteuernden Systemen. Die Inline-Messtechnik, eingesetzt zwischen unterschiedlichen Fertigungsschritten eines Produkts, kann Fehler und dadurch Wertminderungen reduzieren.

Erfahren Sie auf der folgenden Seite, wie die Wertschöpfung eines Produktes mit und ohne Inline-Messtechnik aussieht.


Inhaltsverzeichnis

Prof. Dr.-Ing. Robert Schmitt, geb. 1961, ist Inhaber des Lehrstuhls für Fertigungsmesstechnik und Qualitätsmanagement und Mitglied des Direktoriums des Werkzeugmaschinenlabors (WZL) der RWTH Aachen sowie als Leiter der Abteilung Produktionsmesstechnik und Qualität des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie (IPT) Mitglied des Direktoriums des Fraunhofer IPT.
Dipl.-Ing. Björn Eric Damm, geb. 1977, ist seit Januar 2006 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Fertigungsmesstechnik und Qualitätsmanagement des WZL und seit 2008 Leiter der Gruppen Koordinatenmesstechnik und Bildgebende Verfahren. Kontakt: Björn Eric Damm, T 02 41/80–27415, B.Damm@wzl.rwth-aachen.de

Literaturhinweis

[1] Beck, R. et al.: Mit Inline-Messtechnik zum Erfolg. Wettbewerbsfaktor Produktionstechnik: Aachener Perspektiven, Shaker, Aachen, 2005, S. 277–305

Robert Schmidt; Björn Eric Damm: Prüfen und Messen im Takt. In: QZ 09/2008 , S. 57-59.

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