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Maßnahmen - Risikomanagement

Risikomanagement für KMU

Wie kleine und mittlere Unternehmen mit Risiken umgehen

Die Risikoidentifikation stellt den entscheidenden Schritt eines Risikomanagements dar. Hier bieten sich für KMU eine Vielzahl von Instrumenten an.

Informationsquellen zur Identifizierung potenzieller Risiken:

Als Informationsquellen kommen zunächst die eigenen Mitarbeiter in Frage. Diese sitzen an den „Quellen“ und wissen oft am besten welcher Prozess wie und warum ein Risiko darstellen kann. Hier ist zu beachten, dass eine Kultur für Risikomanagement zwar erwünscht ist, sie jedoch nicht zu einer Verängstigung der Mitarbeiter ob der transparenten Darstellung oder Abfrage der Risiken führen darf. Neben den eigenen Mitarbeitern kommen auch externe Informationsquellen wie Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Branchenverbände in Frage. Die externen Quellen sind insbesondere vor dem Hintergrund der Betriebsblindheit als sehr wichtig einzustufen und haben durch ihre Distanz zum Betrieb oft einen besseren Überblick.

Techniken zur Risikoidentifikation:

Hier sind für KMU einfache Techniken zu empfehlen. Das sind zum Beispiel Beobachtungen, Befragungen oder Checklisten. Auch Kreativitätstechniken wie das Brainstorming können zu einem guten Analyseergebnis beitragen.

Befragung in zwei Schritten

KMU sind zum Einstieg insbesondere Befragungen zu empfehlen, da hier nur inhaltliche und keine methodischen Vorkenntnisse notwendig sind.

Dabei werden im ersten Schritt auf oberster Unternehmensebene zunächst der Risikoappetit und die Risikotragfähigkeit grob eingeschätzt. Auch die Erwartungen an das Risikomanagement müssen deutlich werden. Das sind die Voraussetzungen für das weitere Vorgehen.

Im zweiten Schritt kann dann mit einer standardisierten Befragung und vertiefenden Interviews in allen Bereichen des Unternehmens eine fundierte Risikoidentifikation vorgenommen werden. Mitarbeiter oder externe Quellen sollen dabei Auskunft geben, welche Prozesse, sie als potenzielle Risiken einstufen würden und warum. Eventuell gibt es schon erste Vorschläge für Verbesserungsmaßnahmen.

Risiko- und Chancenbericht als Grundlage

Als flankierende Maßnahme sollten bisherige Ansätze identifiziert werden, die bereits in Richtung Risikomanagement gehen und dem Unternehmen somit hierfür auch zur Verfügung stehen. Als Beispiel ist hier der Risiko- und Chancenbericht zu nennen, der im Rahmen der Wirtschaftsprüfung für jedes Unternehmen obligatorisch ist.


Inhaltsverzeichnis

Dr. Stefan Becker
Der Geschäftsführer der MiBeKo GmbH Wirtschaftsberatung, verfügt über eine langjährige Berufserfahrung in der Beratung mittelständischer Unternehmen. Schwerpunkte seiner Arbeit sind Krisenmanagement, Sanierung, Unternehmensnachfolge und Risikomanagement.

Bastian Neyer
Bastian Neyer ist Mitarbeiter des Risk & Compliance Research Center der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Er promoviert zu den Themenbereichen Risikomanagement und Risikokultur in Unternehmen.

Der Beitrag entstand in Folge eines Vortrags der Autoren beim DGQ-Regionalkreis Münster.

Dr. Stefan Becker
MiBeKo GmbH Wirtschaftsberatung
Ringstr. 31
33154 Salzkotten
Tel. 0 52 58 - 220 98 71
Fax 0 52 58 - 220 98 72
E-Mail: info <AT> mibeko.biz
Homepage: www.mibeko.biz

Bastian Neyer
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre,
insbesondere Organisation, Personal und Innovation
Prof. Dr. Gerhard Schewe
Universitätsstraße 14 - 16
48143 Münster
Tel.: +49 (0) 251 - 83 22 991
Fax: +49 (0) 251 - 83 22 836
E-Mail: bastian.neyer <AT> wiwi.uni-muenster.de

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Serie zum Thema Prozesse, veröffentlicht von QM-Experten deutscher Unternehmen gemeinsam mit der N5 GmbH und der Fachzeitschrift QZ

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