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Maßnahmen - Risikomanagement

Risiken strategisch managen

Grundlagen, Ziele und Nutzen eines Risikomanagementsystems

Risikomanagement heißt die aktive Steuerung der Lebenszyklen der größten im Unternehmen bestehenden Risiken. Damit ist sowohl deren Erkennung, Dokumentation und Analyse wie auch die Bewertung, Bewältigung und Überwachung gemeint.

Strategien und Ziele bei der Einführung eines Risikomanagements

Es gibt unterschiedliche Strategien und Methoden, mit deren Hilfe Risiken in einem ersten Schritt identifiziert und analysiert werden können. Beispielhaft seien diese vier genannt:

  • Bei der Strategie „Follow-the-process“ folgt der Verantwortliche den Kernprozessen und prüft eventuelle mögliche Abweichungen, etwa durch Dokumentenanalyse oder Begehungen.
  • Bei der Strategie „Follow-the-money“ folgt man dem Geldfluss in Unternehmen, um einzuschätzen, wo größtmögliche finanzielle Schäden entstehen können. Zudem müssen hier Haftungsrisiken ergänzt werden.
  • Teilweise kann der Verantwortliche auch vorhandenen Checklisten folgen. Hierbei ist auf die Individualität (Stärken und Schwächen) eines jeden Unternehmens zu achten.
  • Mit Kreativitätstechniken, wie einem Brainstorming oder einer Reizwortanalyse, bezieht der Verantwortliche direkt oder indirekt Betroffene mit ein. Das kann in Form eines Workshops passieren.

Zunächst einmal gilt es, möglichst viele Informationen über identifizierte Risiken zu sammeln. Wichtig ist es, nicht den Punkt zu verpassen, an dem „viel Information“ in „zu viel Information“ umschlägt. Neben der Herausforderung einer vollständigen, aber gleichzeitig wirtschaftlichen Erfassung von Risiken muss zunächst einmal das Bewusstsein für eine Risikokultur im Unternehmen geschaffen werden. Des Weiteren ist die Anzahl der identifizierten Risiken durch eine qualifizierte Bewertung in ein Ranking zu bringen.

Hieran fügt sich das Ziel, geeignete Maßnahmen zur Bewältigung von Risiken zu finden, die eine angemessene Vorsorge und Sicherheit bieten. Gerade die Angemessenheit spielt beim strategischen Vorgehen eine wichtige Rolle: Es gilt, nicht jedes kleine Risiko zu verfolgen oder eine wirklich vollständige Erfassung und Dokumentation aller Risiken des Unternehmens zu gewährleisten. Wichtig ist, die richtige Balance zwischen Ertrags- und Sicherheitsinteressen zu finden.


Inhaltsverzeichnis

Autoren

Andreas Altena
Der Geschäftsführer der Altena-TCS GmbH ist zuständig für Qualitäts-, Informationssicherheit-, Datenschutz- und (IT-)Service- Managementsysteme sowie Service-Excellence. Über seine Tätigkeit als Geschäftsführer hinaus begutachtet er seit 2007 als DQS-Senior-Auditleiter Managementsysteme in den genannten Gebieten und arbeitet seit 2012 als Trainer für die DGQ Weiterbildung GmbH in den Bereichen Qualitätsmanagement- und Auditorenausbildung.

Frank Moritz
Der Partner der Altena-TCS GmbH ist Risiko-Manager sowie Auditor (ISO/IEC 20000-1). Seine Kernkompetenzen sind die Einführung von Risikomanagementsystemen, Interim-Prozessmanagement, Projektleitung, Coaching und Training. Er arbeitet branchenübergreifend für Merger-, IT-Projekte (ITIL).

zusätzliche Links

[missing link]Finden Sie das Basic hier als Whitepaper zum Download als pdf[/missing link]

Altena-TCS GmbH
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